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Venus von Willendorf – figürliche Darstellung des LIPÖDEMs aus der Altsteinzeit?

Venus von Willendorf

Venus von Willendorf
Von User:MatthiasKabelEigenes Werk, CC BY 2.5, Link

Einer der berühmtesten archäologischen Funde der Welt ist die ca. 29.500 Jahre alte Venus von Willendorf, zu sehen im Naturhistorischen Museum in Wien:

Die Historiker interpretieren diese füllige (fettleibige) Figur als Zeichen der Fruchtbarkeit, der Weiblichkeit, den stark hypertrophierten Körper aber auch m.E. fälschlicherweise als Ausdruck des überhöhten Konsums von Nahrung, der Völlerei.

Die Merkmale dieses besonderen Bildnisses einer Frau sind:
– übergroßer Busen
– dicker Bauch (sichtbare Fettlappen)
– dicke Oberschenkel
– breites Gesäß/dicker Po, aber
– schlanke Unterschenkel und schlanke Arme!
also eine vollkommen disproportionierte Darstellung der ausufernden Weiblichkeit.

Als Freie Publizistin, die sich seit 2011 mit der fast ausschließlich nur bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen auftretenden Erbkrankheit LIPÖDEM beschäftigt, ist für mich persönlich die Venus von Willendorf die dreidimensionale Darstellung des Lipödems, einer Fettstauungskrankheit, die weltweit sehr verbreitet aber praktisch nur wenig bekannt und vollkommen unterdiagnostiziert ist.
Es gibt eine regional unterschiedliche Verteilung dieses Gendefekts in den Fettzellen (Adipozyten), in manchen Ländern wie USA ist Lipödem (ggfs. mit Adipositas) sehr verbreitet, in asiatischen Ländern gibt es deutlich weniger betroffene Frauen.

Der Blick nach unten der Venus von Willendorf und die Arme, die die hängende Brust bedecken, dieser ausgesprochen fetten Frau zeigt m.E. das Schamgefühl, was frau entwickelt, wenn sie (krankheitsbedingt) unproportioniert dick ist.

M.E. gibt es diese Krankheit, seit es Mädchen und Frauen auf der Erde gibt, und sie wird autosomal dominant vererbt, von der Urgroßmutter zur Großmutter zur Mutter zur Tochter (aber nicht jede Tochter erkrankt daran).

Ich glaube, dass der Künstler, der damals diese nur 11 cm große Figur geschaffen hat, zum Ausdruck gebracht hat, was er sah, nämlich Frauen mit einer ungewöhnlichen Figur, die auffallend anders als normalproportionierte weiblichen Geschlechts waren und sind.
Die Schönheit liegt eben im Auge des Betrachters.

Lipödem ist eine wissenschaftlich nachweisbare Erkrankung der Fettzellen (die sich krankheitsbedingt vergrößern und vermehren = Hypertrophie und Hyperplasie), die zwar oft mit Adipositas vergesellschaftet ist, sie ist aber nicht Ausdruck eines überhöhten Konsums von Essen!

Eure
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin im Fachgebiet der Mitochondrienmedizin

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