Buchempfehlung: (M)ein gesunder Weg aus dem Lipödem (Anzeige)
Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen

Darmuntersuchung, Darmflora und Darmsanierung – Leaky Gut Syndrom (“undichter Darm”)

Darm (rot dargestellt)

Darm (rot dargestellt)

Das hier dargestellte Diagnoseverfahren zählt zur sog. Alternativmedizin, dieses wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, die nachfolgenden Empfehlungen für die Untersuchungen bei der Krankheit Lipödem von Frauen beruhen auf Praxiserfahrungen und der naturheilkundlichen Fachliteratur.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Facharzt für Lipödem, ob bei Ihnen eine Darmschleimhautentzündung bei Lipödem vorliegt, eine Stuhluntersuchung auf das sog. Leaky-Gut-Syndrom (“der löchrige Darm”) kostet bei einem Speziallabor ca. 60 bis ? Euro je nach Anbieter (Alpha‐1‐Antitrypsin ist ein Marker für eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Akut‐Phase‐Protein). Erhöhte Werte von Calprotectin und Alpha‐1‐Antitrypsin lassen Rückschlüsse auf eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut zu.
Zusätzlich kann eine Untersuchung zum Florastatus gemacht werden, diese gibt Aufschluß über die Anzahl und Verteilung der Darmbakterien.

Der Darm ist die Wurzel unseres Körpers, dabei besteht eine gesunde Darmflora aus ca. 400 Bakterienstämmen. Ein deutsches Sprichwort sagt: “Der Tod sitzt im Darm”, es könnte also für eine Lipödem-Patientin Sinn machen, dieses extrem wichtige Organ (mit seinen Darmkeimen wie Laktobazillen und Bifidokeimen) untersuchen zu lassen:

  • Dünndarm mit Zwölffingerdarm (Duodenum),
  • Leerdarm (Jejunum),
  • Krummdarm (Ileum),
  • Dickdarm und
  • Rektum,

der Darm des Menschen hat eine Oberfläche von ca. etwa 400 bis 500 m² bei einer Länge von ca. 6 bis 8 Metern.

Bei einer Darmsanierung werden die vier Schichten des Darms behandelt:

  • die Darmflora,
  • die Darmschleimhaut,
  • die Darmwand und
  • das darm-assoziierte Immunsystem.

Bei einer Stuhluntersuchung werden

  • die Darmflora (Keime),
  • die Entzündungswerte,
  • die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (“Leaky-Gut”) und
  • die Verdauungsrückstände

geprüft.

Nach über 5 Jahren Recherchen zur weitgehend unbekannten Volkskrankheit LIPÖDEM empfehle ich persönlich einer Lipödem-Patientin mindestens folgende Werte über den betreuenden Arzt ermitteln zu lassen: Blut- und Stuhluntersuchungen, und auch Urin:
1. ATP-Wert (Stoffwechselleistung?)
2. CrP-Wert (Entzündungen?)
3. Homa-Index (Insulin, Glukose: liegt eine Insulinresistenz vor?)
4. Zonulin (Quantifizierung der Darmpermeabilität: Leaky Gut-Syndrom: undichte Darmscheimhaut?)
5. Alpha-1-Antitrypsin, auch α1-Antitrypsin (AAT), oder α1-Protease-Inhibitor (α1PI) (Entzündungen?)
6. M2-Pyruvatkinase (auch: Tumor M2-PK, M2-PK, PKM2: Darmentzündungen/Leaky Gut?)
7. Vitamin B12 über den MMS-Test (Methylmalonsäure im Urin: Vitamin B12-Mangel?)
8. Vitamin D-Spiegel (Vitamin D-Mangel?)
9. Hormonstatus (PCO-Syndrom – Androgenüberschuss?)
u.w., bitte lassen Sie sich hierzu fachärztlich beraten!

Eine gesunde Darmflora hat einen großen Einfluß auf das Körpergewicht! Eine Mikrobiom-Diagnostik könnte Aufschluß geben, ob “dickmachende” Darmbakterien im Überfluß vorliegen, eine Ernährungsumstellung (wie sie in u.g. Büchern beschrieben wird) kann bewirken, dass sich für eine Gewichtsentwicklung günstige Population (Vielfalt!) von Darmbakterien, die immerhin ca. 2 kg im Darm ausmachen, ansiedeln.
Ich empfehle hierzu die Bücher Charme mit Darm und Schlank mit Darm, eine Lipödem-Patientin sollte nicht vergessen, dass ca. 70 % der Lymphknoten im Darm-/Bauchbereich sich befinden. Ein gesunder Darm hat also große Auswirkungen.

Buchempfehlungen zum Darm, Darmflora:

Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ
Autorin: Giulia Enders
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Schlank mit Darm: Mit der richtigen Darmflora zum Wunschgewicht
Autorin: Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann
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Schlank mit Darm: Das 6-Wochen-Programm. Das Praxisbuch
Autorin: Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann
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Heile deinen Darm und werde schlank: Die Swift-Diät – natürlich und schnell abnehmen mit einer gesunden Darmflora
Autorin: Kathie Madonna Swift
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Buchempfehlung zu den einzelnen Laborwerten:
Laborwerte verstehen. Kompakt-Ratgeber: Blut-, Urin- und Stuhlanalysen – Normalwerte im Überblick – Fachbegriffe und wichtige Abkürzungen
Autorin: Maria Lohmann
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Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Wir empfehlen folgendes aktuelles Fachbuch zur Mitochondrienmedizin, ein Patientenratgeber:

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Weitere Literaturempfehlungen zu Darmerkrankungen (Leaky-Gut-Syndrom, Reizdarm u.a.m.):

Darm gesund – alles gesund: Ganzheitlich entgiften und revitalisieren
Broschiert – 31. August 2015
von Franz Milz (Autor)
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Der Darm-IQ: Wie das Bauchhirn unser körperliches und seelisches Wohlbefinden steuert [Broschiert]
Joachim Bernd Vollmer (Autor)
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Lipödem bei Frauen

“Mrs. Lipedema” (links)

Haben Sie Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien? Dies lässt sich über einen speziellen Test (mit Blutabnahme) über Ihren Facharzt schnell herausfinden. Je nach Krankenversicherung können diese Untersuchungen sog. “IGel-Leistungen” sein (individuelle Gesundheitsleistungen), die oftmals empfehlenswert sein können, aber als nicht erforderlich im Rahmen der Kassenversorgung angesehen werden und deswegen fallweise privat bezahlt werden müssen (iGeL-Monitor App für das iPhone/iPad vom Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.): u.E. fehlen wesentliche Untersuchungsmethoden in deren Datenbank!
Fragen Sie bitte Ihren Facharzt, ob eine Eliminations- und Rotationsdiät bei Vorliegen eines Leaky-Gut Syndroms Ihre Gesundheit verbessert.

Eine mit einem Förderpreis ausgezeichnete Forschungsarbeit der Ernährungswissenschaftlerin Eva Rath aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dirk Haller am Lehrstuhl für Biofunktionalität der Lebensmittel der Technischen Universität München (TUM) unter dem Titel “Mitochondrial stress mechanisms fuel chronic intestinal inflammation in human infammatory bowel diseases and murine models of colitis“ zeigt auf, dass “Mitochondrien (die Kraftwerke der Zelle) in direktem Zusammenhang mit Entzündung und zellulärem Stress stehen und so zur Krankheitsentstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) beitragen.” Quelle: Colitis-hilfe.de
Wir verweisen deswegen hier auf unseren Beitrag zu Mitochondriopathien und Mitochondrientherapie, eine neue Behandlungsmethode bei Lipödem?,
innerhalb der Mitochondrienmedizin gilt der gesunde Darm als wichtiges Behandlungsziel. Unsere Gesundheit hängt ganz entscheidend von einer gesunden Darmflora und einer gesunden Darmfunktion ab! Ca. 80% des Immunsystem befindet sich im Dickdarm. Deshalb ist es immens wichtig, dass der Darm in Ordnung ist.

Auch eine Histamin-Unverträglichkeit kann Ödeme auslösen. Weiterführende Informationen finden Sie hier bei Wikipedia zur Histamin-Intoleranz.

Für diese Informationen gelten unsere rechtlichen Hinweise.

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Literaturempfehlungen (Einzeltitel):

Heilen mit dem Zeolith-Mineral Klinoptilolith: Ein praktischer Ratgeber [Gebundene Ausgabe]
Werner Kühni (Autor)
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Der Stein des Lebens [Broschiert]
Wie das Vulkanmineral Zeolith-Klinoptilolith Ihre Gesundheit und Ihr Leben retten kann!
Ilse Triebnig (Autor), Ingomar W. Schwelz (Autor)
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Alix, J: Es geht um Ihren Darm: Darmpflege: Der Schlüssel zur ewigen Gesundheit [Gebundene Ausgabe]
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Mikroökologie des Darmes. Grundlagen, Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe]
Gero Beckmann (Autor), Andreas Rüffer (Autor)
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Liegt Nitrostress bei Lipödem vor bei genetischer Veranlagung?

Lipödem bei Frauen

“Mrs. Lipedema” (links)

Viele Krankheiten haben einen gemeinsamen Nenner, so die neuesten Erkenntnisse: die Mitochondrien (d.h. Zellorganellen, die Kraftwerke der Zellen).

Neueste wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass Lipödem eine Erbkrankheit ist, mehrere Quellen für Einträge von Lipödem (englisch: Lipedema) in den US-Gendatenbanken finden Sie hier. Es liegen so die Experten für Mitochondrienmedizin MITOCHONDRIENDEFEKTE bei Lipödem vor.

Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche randomisierte und doppelt-placebokontrollierte Langzeitstudien, wir möchten hiermit die Universitäten, Kliniken, Forschungsinstitute und Fachärzte öffentlich anregen, diese Studien umgehend durchzuführen – Frage an die Wissenschaftler und Fachärzte: Ist Lipödem eine sog. Mitochondriopathie?

Ist jahrelanger Nitrostress (auch nitrosativer Stress genannt) eine Begleiterscheinung beim Lipödem der Mädchen ab der Pubertät und Frauen neben erblicher Veranlagung und hormonellen Faktoren?

Literaturempfehlung (aktuelles Fachbuch zur Mitochondrienmedizin von Dr. sc. med. Bodo Kuklinski):
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Was ist Nitrostress?

In geringen Mengen benötigt der menschliche Körper Stickstoffmonoxid (NO) und Sauerstoffradikale für Stoffwechselvorgänge!

Nitrostress ist die überhöhte Bildung des Radikals Stickstoffmonoxid (NO•) und seiner Folgeprodukte Peroxinitrit, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure im Körper, siehe Wikipedia. Nitrostress, der bisher relativ unbekannt ist, hat einen sehr komplexen, biochemischen Hintergrund, der für einen Laien kaum verständlich ist.
Folgen von Nitrostress sind Störungen im Energie- und Hormonstoffwechsel, die Enzyme in den Kraftwerken der Zellen, die Mitochondrien, werden gehemmt (Blockade der ATP-Produktion, Energieverlust intrazellulär). Ein Teufelskreis entsteht.

Mitochondrium

Mitochondrium (= Zellorganelle) innerhalb der Zellen des menschlichen Körpers © 2013 istockphoto.com/Raycat

 

Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases

Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases

 

Der menschliche Körper eines Erwachsenen hat ca. rund 30 Billionen mikroskopisch kleine Zellen (100 Billionen gemäß dieser Quelle: Spektrum der Wissenschaft). Mitochondrien sind Bestandteile der Zellen (Zellorganellen mit Doppelmembran) und werden als die “Kraftwerke” der Zellen bezeichnet. Sie stellen die Energie her, die für fast alle Reaktionen des menschlichen Organismus notwendig sind, sie bilden also das energiereiche Molekül ATP = Adenosintriphosphat. Sie sind in allen menschlichen Zellen vorhanden, außer in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten.

Mitochondrien haben eine eigene DNA (mtDNA). In den Zellen befinden sich jeweils bis zu 5.000 oder gar 6.000 Mitochondrien wenn nicht bis zu 10.000, eine Eizelle hat ca. 20.000 Mitochondrien, manche Ärzte sagen sogar 100.000.

Weitere Details finden Sie in dem Wikipedia-Beitrag zum Mitochondrium.


Mögliche Ursachen von Nitrostress, der vermehrten Bildung von Stickstoffmonoxid:

Wodurch könnte eine Stickstoffmonoxid = NO-Überproduktion bei Lipödem-Patientinnen entstehen?

  • chronische Entzündungen
  • schwere virale Infektionen (z.B. Epstein-Barr-Virus EBV), bakterielle Infektionen (z.B. Borreliose, B12-Malabsorption durch Helicobacter-pylori-Infektion) und parasitäre Infektionen
  • toxische Belastungen mit Chemikalien und Umweltgiften (Schwermetalle u.a.m.)
  • Nikotin
  • evtl. Impfungen
  • Elektrosmog (durch Handys, W-LAN Wireless Local Area Network, Schnurlostelefone, Bluetooth Funktechnik)
  • physische Traumata, insbesondere im Bereich Kopf und Hals, Instabilitäten der Halswirbelsäule, des Genickgelenkes
    (Literaturempfehlung: Das HWS-Trauma von Dr. B. Kuklinski)
  • starke  anhaltende geistige und körperliche Belastungen, Psychostress, Burn-Out
  • Schockerlebnisse und schwere psychische Traumatisierungen
  • nitrit-/nitratreiche Nahrung z.B. Wurst mit Nitritpökelsalz; Lebensmittelzusätze, Konservierungsstoffe
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • kohlenhydratreiche Ernährung
  • oxidativer Streß (zu viele freie Radikale)
  • gewisse Dauermedikamente
  • Störfelder (z.B. wurzelbehandelte Zähne oder chronisch entzündete Mandeln)
  • u.a.m.

Diverse Stressoren können die Stickoxid-Werte im Körper drastisch erhöhen und einen biochemischen Teufelskreis verursachen.
Nachfolgend das Modell für NO/ONOO–oxidativ-entzündliche Krankheiten nach Prof. Dr. Martin Pall, Professor für Biochemie und Grundlagenwissenschaften in der Medizin an der Washington State University (USA):

Nitrostress
(O2- freie Radikale, NO = Stickxoid + ONOO- = Peroxynitrit-Zyklus)

Diagnose von Nitrostress:

Die mitochondriale Aktivität, also die Aktivität der Mitochondrien, lässt sich über einen Arzt mit Kenntnissen von Mitochondriopathien, also einer Praxis für Ganzheitliche Medizin, bestimmen.

Ein anscheinend normaler Vitamin B12-Blutspiegel bedeutet nicht, dass der Stoffwechsel wirklich optimal bei einer Lipödem-Patientin funktioniert! Der sonst von Fachärzten durchgeführte einfache B12-Blutserumtest wird nicht mehr als wirklich verlässlich angesehen, deswegen ist ein MMS-Test (bei latentem Vitamin B12-Mangel) sehr zu empfehlen:

Vitamin B-12 Urintest
Laborchemische Analyse von Methylmalonsäure im Urin zur Bestimmung des Vitamin B-12 Status, der erhöhte Nachweis der Methylmalonsäure im Urin ist ein indirekter Marker für einen Vitamin B12–Mangel.
Hersteller: Medivere
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Bei diesem Test ist eine Erstattung durch die Krankenkasse nicht immer gewährleistet, bitte fragen Sie vorher Ihre Krankenkasse zur Kostenübernahme, ggfs. sind die einmaligen Kosten in Höhe von 45,07 Euro brutto von der Patientin selbst zu zahlen.

Ein Nitrostress®-Urintest (87,88 Euro brutto iGel-Leistung, zu Hause von der Patientin im Schnelltest oder vom Facharzt durchgeführt) kann bestimmte Stoffwechselabfallprodukte, die durch die erhöhte Produktion von Stickstoffmonoxid entstehen, nachweisen (Nitrophenylessigsäure, Citrullin im Urin und Methylmalonsäure im Urin/g Kreatinin):
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Die Methylmalonsäure (MMS, english MMA) ist ein Marker für Vitamin B12-Mangel.
Citrullin ist eine Aminosäure, die bei nitrosativem Stress vermehrt ausgeschieden wird.
Nitrophenylessigsäure, ein Abbauprodukt von Nitrotyrosin, wird bei Nitrostress auch vermehrt ausgeschieden.

Diese Parameter sind also wichtig zur Identifizierung von Nitrostress: Citrullin, Nitrotyrosin, Methylmalonsäure und Nitrophenylessigsäure.

Therapie von nitrosativem Stress:
Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt mit Zusatzausbildung in orthomolekularer Medizin/Mitochondrienmedizin, die Behandlung kann nur von Fachkundigen durchgeführt werden! Haben Sie eine erhöhte MMA- (Methylmalonic acid = MMS Methylmalonsäure) und Homocystein-Serumkonzentration? Bitte informieren Sie sich über Methoden zur Normalisierung der Stoffwechsellage, Stoffwechselwege sind sehr komplex!
Wir warnen hiermit ausdrücklich vor Selbstmedikation!

Bei Verdacht auf B-12-bedingten Stoffwechselproblemen empfiehlt sich die starke Reduktion von glutenhaltigen Kohlenhydraten aus Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer.

Ernährungsumstellung:
Bei Vorliegen von Nitrostress ist eine kohlenhydratarme Ernährung zu empfehlen (LOGI-Methode = LOw Glycemic and Insulinemic Diet, ein alternatives, wissenschaftlich abgesichertes Ernährungskonzept, eine zucker- und stärkereduzierte Kost), d.h. eher wenig Kohlenhydrate, v.a. komplexe Kohlenhydrate.
Warum? Aus Kohlenhydraten entsteht Laktat, welches das ATP-Recycling blockiert!

Literaturempfehlungen zur LOGI-Ernährung:
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Jeder Mensch ist individuell verschieden und benötigt deswegen auch eine angepasste und auf ihn abgestimmte Behandlung und Ernährung!


Historie:

1998 erhielten die drei amerikanischen Wissenschaftler Louis J. Ignarro, Ferid Murad und Robert Francis Furchgott den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der wichtigen Bedeutung des Stickstoff-Monoxids (NO) für das Herz-Kreislauf-System.


Wissenschaftliche Studien zu Lipödem und Nitrostress:

Es gibt unseres Wissens nach noch viel zu wenige Studien zu den Zusammenhängen von nitrosativem Stress und Lipödem bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen und erst wenige Mediziner kennen diese Stoffwechselprozesse.

Warum ist die mitochondriale Medizin nicht so bekannt? Dies liegt an den ca. 30-40 mitotropen Substanzen, also den Naturstoffen, die essentiell den Energiestoffwechsel unterstützen und die nicht patentierbar sind!
Die Wissenschaftler sollten klären, ob Lipödem eine „erworbene Mitochondriopathie“ ist, also dabei eine eingeschränkte Fähigkeit der Mitochondrien ATP, das universelle Energiemolekül Adenosintriphosphat, zu produzieren, vorliegt, der ATP-Wert und das Laktat-Pyruvat-Verhältnis lässt sich bei JEDER Patientin messen, nur führen viele Fachärzte leider noch nicht diese Messungen durch.

Der Mangel an speziellen Vitalstoffen muss in der Zelle, nicht nur im Blut nachgemessen werden! Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin.


Quellen und Literaturempfehlungen zu Nitrostress:

Biochemiker Dr. Martin Pall, Washington zu NO/ONOO-Zyklus-Erkrankungen,
das Modell für NO/ONOO–oxidativ-entzündliche Krankheiten (Das zehnte Krankheitsparadigma) beschreibt viele Krankheiten, die in direktem Zusammenhang mit erhöhter Stickoxidbildung stehen:
Dr. Palls Buch Explaining „Unexplained Illnesses“ (Die Erklärung „ungeklärter Krankheiten“) zu Multisystemerkrankungen (2007)
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Vom Autor HP Ralf Meyer zu Dr. med. H. Kremer
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