Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen

Lipödem und Epigenetik: Wie wir unser Erbgut steuern können

Bei einer mitochondrialen Erbkankheit wie dem Lipödem ist das Thema EPIGENETIK sehr interessant,
Lipödem ist nicht einfach nur Schicksal, durch Veränderungen in der Lebensführung und der Ernährungsgewohnheiten lässt sich diese Krankheit, die fast nur Frauen betrifft, wohl möglich auf genetischer Ebene beeinflussen. Auch hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen, aber immerhin wird am St. Georg College in London seit März 2016 eine Genstudie zu Lipödem durchgeführt (Dauer: 2 Jahre bis Februar 2018).

Literaturempfehlungen zum Thema Epigenetik:

NEUERSCHEINUNG:
zum Thema Epigenetik und Frauengesundheit
“10 Jahre jünger” So steuern Sie Ihre Gene und senken Ihr biologisches Alter
Autorin: Sara Gottfried
Taschenbuch – 1. April 2017
VAK Verlag
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Der zweite Code: EPIGENETIK oder Wie wir unser Erbgut steuern können
Taschenbuch – 1. Juni 2014
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Super-Gene: Die neuesten Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft für ein langes gesundes Leben
Gebundene Ausgabe – 6. April 2016
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Der Gen-Code – Das Geheimnis der Epigenetik – Wie wir mit Ernährung und Bewegung unsere Gene postiv beeinflussen können. Der Schlüssel zu mehr Lebensfreude; Fitness und optimalem Fatburning.
Autor: Ulrich Strunz
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Genetik und Epigenetik: Der Schlüssel zu unserer Gesundheit
Broschiert – 1. Oktober 2015
Autorin: Dr. Eva Schäufele
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Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Stoffwechseltypen und Lipödem

Lipödem-Patientinnen können NICHT den einen Lipödem-Ernährungsratgeber oder die eine Lipödem-Ernährungspyramide finden, welche(r) für alle Mädchen ab der Pubertät und Frauen, die von dieser fortschreitenden Erkrankung betroffen sind, passen.

Es gibt verschiedene Stoffwechseltypen und der Stoffwechsel ändert sich auch laufend!

In der Literatur gibt es verschiedenen Klassifizierungen des Stoffwechsels:

I. Es gibt die Unterteilung des Stoffwechsels in folgende Körperbautypen:
den drei bekannten Stoffwechseltypen mit Unterschieden in der Kohlenhydrat-Toleranz (drei genetisch vorbestimmte Hauptformen mit Varianten):

  • endomorph (langsamer Stoffwechsel, Kohlenhydratintolerant)
  • mesomorph (mittlerer Stoffwechsel) und
  • ektomorph (schneller Stoffwechsel, Kohlenhydrattolerant).

Nicht weniger Fett, sondern weniger Kohlenhydrate ist der beste Weg zur Gewichtsabnahme beim endomorphen Typen!

Einfach gesagt: Die individuelle Gewichtszunahme hängt also davon ab, ob Frau einen schnellen Stoffwechsel hat und Kohlenhydrate gut toleriert, somit auf Eiweiss und Fett mit Gewichtszunahme reagiert oder ob ein langsamer Stoffwechsel bei ihr vorliegt, bei dem die Kohlenhydrate die Gewichtszunahme verursachen.

Erschwerend hinzu kommt, dass im Laufe unseres Lebens sich der Stoffwechsel verlangsamt und eine Frau mit 50 Jahren ca. 300-400 KCal weniger benötigt als in ihrer Jugend mit 20.

Das optimale Verhältnis von Kohlenhydraten zu Fett und Eiweiss in der täglichen Ernährung kann von Frau zu Frau verschieden sein.

Nach Dr. Kuklinski “Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie” ist es bei Mitochondrialen Dysfunktionen wie Lipödem besser, die Kohlenhydratmenge zu reduzieren!

II. Die Firma CoGAP unterscheidet vier Stoffwechsel-Meta-Typen (Alpha, Beta, Gamma, Delta-Typ: Verwertung von Eiweiss, KH, Fett und Anzahl der täglichen Mahlzeiten) mithilfe einer DNA-Analyse, ob diese für Ernährungsempfehlungen bei Lipödem geeignet sind, sollte wissenschaftlich untersucht werden!

III. Fünf Stoffwechseltypen nach Dr. Stalzer:

Interessant ist das Buch:

Was den einen nährt, macht den anderen krank – Fünf-Elemente-Ernährung für jeden Stoffwechsel-Typ
Broschiert – 5. Aufl. 2015
von Dr. Karin Stalzer
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Dr. Karin Stalzer gibt 5 verschiedene Stoffwechseltypen an:

1. Sympathikus-Typ
2. Parasympatikus (Eskimo)-Typ
3. Glyko-Typ
4. Beta-Typ
und
5. Balancierter Typ

“Unser Stoffwechsel ist so individuell wie unser Fingerabdruck!”

Nach Dr. Stalzer kann es kein feste typgerechte Ernährung geben, da der Mensch und seine Umwelt interagiert und immer im Wandel ist, wichtig ist für eine Lipödem-Patientin herauszufinden, was für sie persönlich am besten verträglich ist und wie sie individuell leichter abnehmen kann (Stichwort: Schaub-Kost).

Schaub-Kost köstlich: 190 leckere Rezepte zum Schlankwerden und Schlankbleiben
Autor: Stefan Schaub
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Evolutionär ist der Mensch an wenig Kohlenhydrate gewöhnt (Steinzeiternährung und LOGI-Methode), bei jeder Lipödem-Patientin ist die Verträglichkeit der Nahrungsmittel abhängig von ihrer individuellen Ausprägung Ihrer Gene (dem Genom und den mitochondrialen Genen) sowie ihrer individuellen Lebenssituation:

  • Stress
  • Darmgesundheit (Mikrobiom, Darmschleimhaut-Gesundheit)
  • falsche Ernährung
  • private und berufliche Situation
  • u.a.m.

IV. Stoffwechseltypen nach Makronährstoffen:
Man unterscheidet zwischen

1. Eiweiss-Typ,
2. Kohlenhydrat-Typ
und
3. Misch-Typen

Diese Aufteilung in nur drei Typen gilt als zu ungenau. Es gibt verschiedene genetische Bestimmungen der metabolischen Typen (also über Gen-Analysen im Blut/Speichel), wie genau und sinnvoll diese bei Lipödem sind, muss wissenschaftlich untersucht werden.

Wenn Ihnen die Informationen zur weitgehend unbekannten Volkskrankheit LIPÖDEM geholfen haben, freue ich mich über eine kleine Spende, um den komplexen Portalbetrieb weiter aufrecht halten zu können. Vielen Dank.

Mit herzlichen Grüßen

Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin


Literaturempfehlungen (Einzeltitel) zum Thema Stoffwechsel-Typen:

Genetic Balance: Die Diät-Revolution – Fettverbrenner oder Kohlenhydratverbrenner? Welcher Diät-Typ sind Sie?
Autor: Dr. med. Lutz Bannasch
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Metabolic Typing: Essen, was mein Körper braucht.
Mit Fragebogen zum Bestimmen des eigenen Stoffwechseltyps
Autor: William L Wolcott
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Gesund abnehmen nach dem Stoffwechseltyp: Metabolic Typing – ein praktischer Ratgeber mit 60 Rezepten
Autorin: Ursula Wetter
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Metabolic Typing Rezepte für die Stoffwechseltyp-Ernährung:
Alle Mahlzeiten kombinierbar für Eiweißtyp Mischtyp und Kohlenhydrattyp (Rezepte für Metabolic Typing-Stoffwechsetyp-Ernährung)
Autorin: Johanna Handschmann
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3 Typen-Diät: Test: Welcher Stoffwechseltyp sind Sie?
Taschenbuch
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Bei einer mitochondrialen Erbkankheit wie dem Lipödem ist das Thema EPIGENETIK sehr interessant,
Lipödem ist nicht einfach nur Schicksal, durch Veränderungen in der Lebensführung und der Ernährungsgewohnheiten lässt sich diese Krankheit, die fast nur Frauen betrifft, womöglich auf genetischer Ebene beeinflussen. Auch hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen, aber immerhin wird am St. Georg College in London seit März 2016 eine Genstudie zu Lipödem durchgeführt (Dauer: 2 Jahre).

Literaturempfehlungen zum Thema Epigenetik:

Der zweite Code: EPIGENETIK oder Wie wir unser Erbgut steuern können
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Genetik und Epigenetik: Der Schlüssel zu unserer Gesundheit
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Autorin: Dr. Eva Schäufele
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Bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten, ggfs. auch über ein Humangenetik-Beratungsgespräch, weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Weitere Informationen lesen Sie hier: zum Gendefekt in der mitochondrialen DNA (der mtDNA) bei Lipödem.


Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

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Stoffwechselanalyse über Gentest?

Lipödem bei Frauen

“Mrs. Lipedema” (links)

Ein aktueller Trend ist die Ernährungsberatung durch eine DNA-Analyse über einen Facharzt in Verbindung mit der richtigen sportlichen Aktivität, die individuell zum sog. Meta-Typ passt. Bei dem Gen-Test (Speicheltest mittels Schleimhautzellen), einer Lifestyle-Analyse werden nur die Stoffwechselgene analysiert, der Metabolismus-Typ also bestimmt. Gene verändern sich nur wenig, der bei einer Lipödem-Patientin durchgeführte Check wäre also theoretisch lebenslang gültig, aber: bei dem Gentest werden nur bestimmte Gene IM ZELLKERN analysiert, und NICHT die mitochondriale DNA, die mtDNA, bei dieser liegt aber bei Lipödem der Gendefekt vor, deswegen sind bei Patientinnen mit Lipödem, einer Mitochondriopathie, diese Stoffwechselanalysen über Gentests u.E. sehr fragwürdig.

Eine Anpassung der Ernährung UND der sportlichen Aktivitäten ist auch bei einer Lipödem-Patientin nötig, um möglicherweise Abnehmerfolge erzielen zu können.

Ob unser Körper am besten Kohlenhydrate, Eiweiße oder Fette, also was unser Stoffwechsel optimal verarbeiten kann, ist genetisch festgelegt, so sagen manche Ernährungswissenschaftler, siehe den Beitrag zu den Stoffwechseltypen.

Unseres Wissens fehlen derzeit noch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen mit einer großen Patientinnenzahl zu dieser neuartigen und teuren, privat zu bezahlenden Stoffwechselanalyse, es scheint derzeit wirklich fraglich, ob die Ergebnisse aussagekräftig bei Lipödem sind. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt und einen Ernährungsberater. So eine Gen-Stoffwechselanalyse birgt Fehler und Fehlinterpretationen!

Die ernährungsspezifischen Gentests bestehen je nach Anbieter aus einem Beratungsgespräch, einem Fragebogen und dem Versand einer Speichelprobe oder eines Abstrich der Wangenschleimhaut anonym an das Labor, die Ergebnisse mit den Ernährungs- und Sportempfehlungen enthält entweder der Patient oder der Arzt.

Jeder Mensch ist nun mal absolut individuell, jeder Organismus ist anders, so sollte auch seine ideale Ernährung und Bewegung sein.
Wir empfehlen zudem unseren Beitrag zu Nitrostress, bei Vorliegen von einem Überhang an NO (Stickstoffmonoxid im Körper) ist eine kohlenhydratarme Ernährung angezeigt, so moderne Labormediziner (auch wenn ein Gentest Ihnen ggfs. etwas anderes anzeigt!). Ob bei Ihnen Nitrostress vorliegt, lässt sich bei Ihrem Facharzt messen.

Wir verweisen auf unseren weiteren Beiträge zu den Allergenen in den Lebensmitteln und die Messmethoden WHR, WHtR und BMI.