Buchempfehlung: (M)ein gesunder Weg aus dem Lipödem (Anzeige)
Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen

Anamnese, d.h. Krankengeschichte des Lipödem

Lipödem bei Frauen

“Mrs. Lipedema” (links)

Für die Diagnostik des Lipödem (ICD-10 Code E88.20-22 vormals R60.9) ist eine umfangreiche Familienanamnese, also Untersuchung der vorhandenen Erkrankungen innerhalb der Familie wichtig. Lipödem wird maternal, d.h. über die Mutter an die Tochter als Veranlagung weitervererbt.

Gibt es in Ihrer Familie Auffälligkeiten? Frauen mit Disproportion in der Figur? Bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Stoffwechseltyp

Ist Lipödem eine primäre Mitochondriopathie (also Erkrankung der Zellorganellen (Mitochondrien) in den Zellen oder Fettzellen? Hierüber sind sich Schulmediziner und Komplementärmediziner uneinig, und dies wird derzeit am St. Georg College in London (Dr. Pia Ostergaard) bis 2.2018 erforscht.

Nach über 5 Jahren Recherchen zur weitgehend unbekannten Volkskrankheit LIPÖDEM empfehle ich persönlich einer Lipödem-Patientin mindestens folgende Werte über den betreuenden Arzt ermitteln zu lassen: Blut- und Stuhluntersuchungen, und auch Urin:
1. ATP-Wert (Stoffwechselleistung?)
2. CrP-Wert (Entzündungen?)
3. Homa-Index (Insulin, Glukose: liegt eine Insulinresistenz vor?)
4. Zonulin (Quantifizierung der Darmpermeabilität: Leaky Gut-Syndrom: undichte Darmscheimhaut?)
5. Alpha-1-Antitrypsin, auch α1-Antitrypsin (AAT), oder α1-Protease-Inhibitor (α1PI) (Entzündungen?)
6. M2-Pyruvatkinase (auch: Tumor M2-PK, M2-PK, PKM2: Darmentzündungen/Leaky Gut?)
7. Vitamin B12 über den MMS-Test (Methylmalonsäure im Urin: Vitamin B12-Mangel?)
8. Vitamin D-Spiegel (Vitamin D-Mangel?)
9. Hormonstatus (PCO-Syndrom – Androgenüberschuss?)
u.w., bitte lassen Sie sich hierzu fachärztlich beraten!

Buchempfehlung zu den einzelnen Laborwerten:
Laborwerte verstehen. Kompakt-Ratgeber: Blut-, Urin- und Stuhlanalysen – Normalwerte im Überblick – Fachbegriffe und wichtige Abkürzungen
Autorin: Maria Lohmann
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Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
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Einen ersten Eindruck verschafft Ihnen die Bestimmung des:

1. BMI:

Es sollte beachtet werden, dass der Body Mass Index (BMI) nur eine erste grobe Einschätzung darstellt. Zur Feststellung des idealen Gewichtes ist es üblich, den BMI zu berechnen. Der BMI setzt das Körpergewicht zur Körpergröße ins Verhältnis.

Ist der BMI bei Patienten mit einem Lipödem, Lymphödem oder Lipolymphödem anwendbar?

Der BMI geht von einer gleichmäßigen Verteilung des Körperfettes aus. Dies ist jedoch gerade bei Lipödem-Patientinnen nicht der Fall, da sich die Fettanteile auf bestimmte Körperregionen – Beine, Arme, Gesäß konzentrieren. Der BMI sagt also nichts über die Verteilung des Körperfetts aus, insbesondere zu viel Bauchfett gilt als gesundheitliches Risiko. Insofern wäre es sinnvoller, den sog. WHR (Waist to Hip Ratio) zu verwenden, der von bestimmten Körperformen bei der Fettverteilung ausgeht.

BMI-Rechner mit Schiebebalken:

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Berechnung Body Mass Index (BMI)



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Körperfett-Rechner:

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Zwei weitere gängige Messmethoden:

2. WHR

Das Idealgewicht kann auch über das “Taille zu Hüfte-Verhältnis” (WHR = “Waist to Hip Ratio”) gemessen werden. Mit dem WHR wird versucht, neben dem reinen Gewicht auch die Verteilung des Körperfetts auf Taille und Hüfte zu ermitteln. Bei der sog. “Apfelform” sitzt das Fett eher an der Taille, bei der sog. “Birnenform” an der Hüfte.

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3. WHtR

Das Taille-Größe-Verhältnis “Waist to Height Ratio” (WHtR) soll auch die Abschätzung der Verteilung des Körperfetts ermöglichen.

4. Für die Bauchumfangmessung:
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5. Körperanalysegeräte mit App für iOS und Android

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Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Glossar von A-Z

Lipödem bei Frauen

“Mrs. Lipedema” (links)

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A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Abkürzungen und Begriffe von A-Z
A

Adipositas:
Menschen mit Body-Mass-Index (Körpermasseindex, BMI) von 30 oder höher; weiche, generalisierte Fettgewebsvermehrung des ganzen Körpers, besonders am Rumpf, oft auch an den Extremitäten, durch Überernährung, zu wenig Bewegung, Arzneimittel u.a.m. bedingt
Klassifikation nach ICD-10 E65-E68

alimentär:
durch das Essen bedingt

AMG:
Arzneimittelgesetz

ATP:

Adrenosintriphosphat (energiereiches Molekül)

autokrin:
selbst abgebend

B
Bioimpedanzanalyse (B.I.A.):
Status der Körperzusammensetzung, misst das Verhältnis von Wasser-, Fett- und Muskelanteilen im Körper, also Körperstrukturanalyse

BVL:
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

BMI:
Body-Mass-Index (Körpermassenzahl), eine Meßzahl zur Bewertung des Gewichts (WHO | World Health Organization 1998). Der BMI berechnet sich nach folgender Formel (Körpergewicht in kg) / (Körpergrösse in m)².
BMI-Kategorien (BMI in kg/m²):
starkes Untergewicht: < 15,9 kg/m²
mäßiges Untergewicht: 16,0–17,0 kg/m²
leichtes Untergewicht: 17,0–18,4 kg/m²
Normalgewicht: 18,5 – 24,9 kg/m²
Übergewicht (Präadipositas): 25,0 – 29,9 kg/m²
Adipositas Grad I: 30,0 – 34,9 kg/m²
Adipositas Grad II: 35,0 – 39,9 kg/m²
Adipositas Grad III (Adipositas permagna): ≥ 40,0 kg/m²


Berechnung Body Mass Index (BMI)



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Body Mass Index (BMI) 3D-Rechner

C
Cellulite (Orangenhaut):
Dellenbildung der Haut

CED:
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

CST:
Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer

D
Dercum-Krankheit:
(auch Adiposis dolorosa, Adipositas dolorosa, Fettgewebs-Rheumatismus, Lipalgie, Lipomatosis dolorosa, Morbus Dercum, Neurolipomatosis)
Erkrankung des Fettgewebes bei Frauen und Männern

Diurese:
Harnausscheidung durch die Nieren

E
EBM:
Einheitlicher Bewertungsmaßstab für ärztliche Leistungen der KVB (Kassenärztliche Bundesvereinigung)

endogen:
anlagebedingt

Epidemiologie:
Verbreitung in Populationen

Exsikkose:
Austrocknung des Körpers

F
Fettödem (Lipödem):
symmetrische Fettverteilungsstörung mit Schmerzen und orthostatischem Ödem (ödematisiertes Fettgewebe bei Lipohyperplasie)

G
Gluten:
Kleber oder Klebereiweiß aus dem Samen einiger Getreidearten, siehe den Beitrag Allergene

H
HCV:
Health-Claims-Verordnung (Verordnung 1924/2006) gesundheitsbezogene Angaben

hereditär:
erblich

I
ICD-10:
Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (international Version 2011, in Deutschland ICD-10-GM Version 2012)

IGel-Leistungen:
individuelle Gesundheitsleistungen

IgE:
Immunglobuline E (Antikörper)

J

K
Kasein (Casein):
Proteinanteil der Milch

KPE:
Komplexe Physikalische Entstauungstherapie: manuelle Lymphdrainage, Kompressions- und Bewegungstherapie und Hautpflege

L
Laktase:
Enzym (wird im Darm gebildet), spaltet die Laktose, den Milchzucker, in die beiden Einfachzucker Glukose und Galaktose, siehe den Beitrag Allergene

Laktose:
Milchzucker

LCHF:
LowCarb, HighFat

LFGB:
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch

Lipodystrophie:
Veränderungen des Unterhautfettgewebes (Stoffwechselsyndrom) bei Männern und Frauen

Lipödem (Fettödem):
symmetrische Fettverteilungsstörung mit Schmerzen und orthostatischem Ödem (ödematisiertes Fettgewebe bei Lipohyperplasie) fast ausschließlich bei Frauen (Anzahl der Fettzellen vermehrt)

Lipohyperplasia dolorosa:
schmerzhafte massenhaft vermehrte Fettgewebszellen von gleicher Größe

Lipohyperplasie:
massenhaft vermehrte Fettgewebszellen von gleicher Größe

Lipohypertrophie:
anlagebedingte Fettgewebsvermehrung der Extremitäten, symmetrisch, jede einzelne Fettgewebszelle vergrößert, beschwerdefrei

Lipolymphödem (auch Lip-Lymphödem, Liplymphödem):
Lipödem in Kombination mit einem primären Lymphödem
(Therapierichtlinien des Lymphödems)

LMKV:
Lebensmittelkennzeichnungsverordnung

Lymphödem:
sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Zwischenzellraum (Interstitium, Stroma), unsymmetrische Störung im Bereich der Gefäße
Klassifikation nach ICD-10: I89.0, I97.2, Q82.0

Lymphsystem:
im menschlichen Körper vorhandenes System, das eiweißreiche Gewebeflüssigkeit abtransportiert

M
MDK:
Medizinischer Dienst der Krankenkassen

metabolisches Syndrom:
vier Faktoren: abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck (Hypertonie), veränderte Blutfettwerte (Dyslipidämie) und Insulinresistenz

Metabolismus:
Stoffwechsel

Mitochondriopathie (auch Mitochondropathie):
Oberbegriff für Erkrankungen der Mitochondrien (Zellorganellen, Energiekraftwerke, bilden das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat, kurz ATP)

MSC:
EU-Bezeichnung für 100% reines ionisiertes Pulver aus den Fossilien der Original Sango-Meeres-Korallen aus Okinawa, Japan

N
NemV:
Nahrungsergänzungsmittel-Verordnung vom 24.5.2004

Nitrostress:
ist die überhöhte Bildung des Radikals Stickstoffmonoxid (NO•) und seiner Folgeprodukte Peroxinitrit, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure im Körper

NO (Stickstoffmonoxid):
körpereigene Substanz, die stark gefäßerweiternd wirkt

O
Ödem (Wassersucht):
Schwellung des Gewebes durch Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem

P
Perometer-Messung:
zur Dokumentation der Volumenreduktion (Vermessung mit Lichtschranke, opto-elektronisch)

Phlebödem:
Wasseransammlungen im Gewebe

Phlebologen:
Fachärzte für Gefäßerkrankungen, insbesondere von Venenerkrankungen

Phlebostase:
Gefäßstauung

ph-Wert:
(lat.) potantia Hydrogenii = Konzentration des Wasserstoffs,
pH-Wert ist die Masseinheit für die Wasserstoff-Ionen-Konzentration, eine Lösung ist sauer bei pH < 7, neutral bei pH = 7 oder basisch bei pH > 7.

Prävalenz:
Krankheitshäufigkeit

progredient:
fortschreitend

Protein:
Eiweiss

Q

R

S
subkutan:
unter der Haut

T
TCM:
Tradionell Chinesische Medizin

TLA:
Tumeszenz-Lokalanästhesie

U

V
VO 1924/2006:
Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen

W

X

Y

Z
Zellulitis:
Entzündung des Unterhautzellgewebes

ZZulV:
Zusatzstoffzulassungsverordnung

Quellen:

http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen seit 4 Jahren

WHR, WHtR, BMI und ABSI (Body Shape Index)

Lipödem bei Frauen

“Mrs. Lipedema” (links)

Vier gängige Messmethoden:

1. WHR

Das Idealgewicht kann auch über das “Taille zu Hüfte-Verhältnis” (WHR = “Waist to Hip Ratio”) gemessen werden. Mit dem WHR wird versucht, neben dem reinen Gewicht auch die Verteilung des Körperfetts auf Taille und Hüfte zu ermitteln. Bei der sog. “Apfelform” sitzt das Fett eher an der Taille, bei der sog. “Birnenform” an der Hüfte.

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2. WHtR

Das Taille-Größe-Verhältnis “Waist to Height Ratio” (WHtR) soll auch die Abschätzung der Verteilung des Körperfetts ermöglichen.

3. BMI:

Es sollte beachtet werden, dass der Body Mass Index (BMI) nur eine erste grobe Einschätzung darstellt. Zur Feststellung des idealen Gewichtes ist es üblich, den BMI zu berechnen. Der BMI setzt das Körpergewicht zur Körpergröße ins Verhältnis.

Ist der BMI bei Patienten mit einem Lipödem, Lymphödem oder Lipolymphödem anwendbar?

Der BMI geht von einer gleichmäßigen Verteilung des Körperfettes aus. Dies ist jedoch gerade bei Lipödem-Patientinnen nicht der Fall, da sich die Fettanteile auf bestimmte Körperregionen – Beine, Arme, Gesäß konzentrieren. Der BMI sagt also nichts über die Verteilung des Körperfetts aus, insbesondere zu viel Bauchfett gilt als gesundheitliches Risiko. Insofern wäre es sinnvoller, den sog. WHR (Waist to Hip Ratio) zu verwenden, der von bestimmten Körperformen bei der Fettverteilung ausgeht.


Berechnung Body Mass Index (BMI)



in KG
in cm
in ganzen Jahren

(c) BMI-Rechner.net | BMI

Body Mass Index (BMI) 3D-Rechner

4. ABSI-Rechner (A Body Shape Index) vom Wissenschaftler Nir Krakauer:
Es sollen so Gesundheitsrisiken prognostiziert werden, indem er das besonders schädliche Bauchfett mit in die Berechnung einbezogen wird. Dieser Rechner sagt etwas aus über die Körperschema-Verteilung.