Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen und dem Fund der US-Gendatenbank

Vitamin B12 Mangel bei Lipödem?

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Wir möchten hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass unseres Wissens nach umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zum Vitalstoffstatus bei an Lipödem erkrankter Frauen insbesondere zum möglichen Vitamin B12 (Cobalamin)-Mangel und Nitrostress bei Lipödem (eine Mitochondriopathie?) fehlen, und diese u.E. dringend notwendig sind!

Ein Vitamin B12-Mangel kann jahrelang unbemerkt bleiben, es treten erst starke Symptome auf, wenn bereits mehr als ca. 90 % der Körperspeicher von Vitamin B12 abgebaut sind.

Vitamin B12 wird ausschließlich im menschlichen Körper durch Mikroorganismen wie Bakterien, Schimmelpilze, Algen oder Hefekulturen durch die Bakteriensynthese im Mund-Rachenraum und im Dickdarm gebildet. Z.B. können bei einer gestörten Darmflora/Darmentzündung B12-Mangelzustände auftreten.

Literaturempfehlung (Einzeltitel):
Volkskrankheit Vitamin-B12-Mangel.
Über die schwerwiegenden Folgen geringer Zufuhr, gestörter Aufnahme und Verwertung von Vitamin B12
Autor: Thomas Klein
Taschenbuch, 160 Seiten,
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Bitte lassen Sie bei Ihrem Facharzt Ihren Vitalstoffstatus (Vitamine, Antioxidantien, Mineralien und Spurenelemente etc.) bestimmen, insbesondere auf:

Vitamin B12 Mangel:
Verwenden Sie z.B. einen MMS-Bestimmungstest (Methyl-Malonsäure-Konzentration, engl. Methylmalonic Acid MMA) zu Hause oder über Ihren Facharzt, um einen möglichen Vitamin B12-Mangel im Körper über eine Urinprobe (laborabhängig aus dem zweiten Morgenurin?) zu messen!

Manche Experten betrachten die Messung der MMS-Konzentration als aussagekräftige Bestimmung des Vitamin B12-Stoffwechsels, somit wird dieser Vitamin-B12-Bestimmungstest von manchen als der Gold-Standard bezeichnet, da Methylmalonsäure im Blut und Urin sich anhäuft, wenn Vitamin B12 von den Zellen nicht aufgenommen und verstoffwechselt wird. Diese neuartige Untersuchungsmethode ist leider sehr vielen Ärzten nicht vertraut und wird in der Praxis deswegen nicht häufig eingesetzt.

Der üblicherweise von Fachärzten durchgeführte einfache Vitamin B12 Blutserum-Test im Rahmen der Routine Labordiagnostik wird nicht mehr als wirklich verlässlich angesehen; ein „normaler“ Vitamin B12-Blutspiegel bedeutet nicht, dass der Stoffwechsel wirklich optimal funktioniert! Viele PatientInnen zeigen die Symptome eines B12-Mangels, ohne das dies durch den Blutspiegel entdeckt wird (genannt latenter/stiller Vitamin B12-Mangel so der schwedische Arzt Dr. Jaan Suurküla). Ferner sollte bei bei niedrignormalen Vitamin B12 = Cobalamin-Werten Holotranscobalamin (HoloTC) bestimmt werden.

Erhöhte MMS-Werte zeigen den Vitamin B12-Mangel an.

Als dritte Laboruntersuchung auf Vitamin B12-Mangel gibt es den gängigen Test im Zentralnervensystem (Untersuchung des Homozystein in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit) über einen Facharzt/Fachlabor.

Das „rote“ Vitamin B12, König unter den Vitaminen (siehe auch den Wikipedia-Beitrag zu Cobalaminen) kommt als Methylcobalamin, Cyanocobalamin und Hydroxycobalamin vor, ist wasserlöslich und wichtig für den Stoffwechsel, das Nervensystem, die Blutbildung und die Entgiftung. Vitamin B12 ist für die Energieherstellung (Adenosintriphosphat = ATP-Bildung) der Mitochondrien unerlässlich!

Ein Defizit an Vitamin B12 kann durch Darmerkrankungen (gestörte Darmflora), Fehlen des Intrinsicfaktors im Magen, nach Antibiotika-Einnahme, durch die toxischen Umweltbelastungen u.a.m. entstehen.

Der Tagesbedarf an Vitamin B12 ist individuell verschieden, 1 µg bis 5 µg? (1µg = 1/1.000 Milligramm), die offizielle empfohlene tägliche Dosis ist 3 µg, reicht dies bei Lipödem aus? bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt mit Kenntnissen der Mitochondrientherapie bzw. orthomolekularen Medizin.
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Bei diesem Test ist eine Erstattung durch die Krankenkasse nicht immer gewährleistet, bitte fragen Sie vorher Ihre Krankenkasse zur Kostenübernahme, ggfs. sind die einmaligen Kosten von der Patientin selbst zu zahlen. Einen Vitamin B12-Urin-Schnelltest können Sie unkompliziert zu Hause durchführen mit einer laborchemischen Analyse Ihres Urins inklusive wissenschaftlicher Auswertung, mit den Ergebnissen dieses Tests können Sie dann Ihren Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin/Mitochondrienmedizin aufsuchen und sich umfangreich beraten lassen (wir warnen hiermit ausdrücklich vor einer Vitalstoff-Selbstmedikation! die Analyse Ihrer Vitalstoffsituation gehört in die Hände von Sachkundigen).
Unseres Wissens fehlen umfangreiche klinische Studien zum Nutzen der MMS- (MMA-)Bestimmung, der MMS-Test (iGeL-Leistung) soll Patientinnen nur einen ersten Anhaltspunkt liefern:
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Bitte informieren Sie sich zum MMS-Referenzwert, viele wissenschaftliche Studien stufen ein Vitamin B12-Level zwischen 200 und 350 pg/mL noch als normal ein, während die Buchautorin Sally M. Pacholok (Could it be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses, Erstveröffentlichung im Jahr 2005)Sally M. Pacholok (Could it be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses), Erstveröffentlichung im Jahr 2005bereits bei einem B12 Spiegel unter 450 pg/mL von einer Unterversorgung ausgeht! (pg/mL = Pikogramm pro Milliliter, engl. Picogram per milliliter [pg/ml])

Fachärzte im Bereich der orthomolekularen Medizin empfehlen im ersten Schritt die Blutwerte zu kontrollieren (Homocystein (= α-Aminosäure), Serum-B12, Methyl-Malonsäure MMS u.a.m.).

Fragen Sie bitte Ihren Facharzt, wie Sie, falls bei Ihnen ein Vitamin B12-Mangel vorliegt und sog. Nitrostress, Sie Ihr Stickstoffmonoxid (NO) herunterregulieren können (Stichwort: NO/O-NOO-Stress)! Keine Selbstmedikation!

Jeder Mensch ist individuell verschieden und benötigt deswegen auch eine angepasste und auf ihn abgestimmte Behandlung und Ernährung!

„Dosis facit venenum“ – die Dosis macht das Gift!

Der Mangel an speziellen Vitalstoffen muss IN der Zelle, nicht nur im Blut nachgemessen werden! Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin.

Literaturempfehlungen (Einzeltitel):
Dr. Martin L. Pall (2007): Explaining Unexplained Illnesses: Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome, Multiple Chemical Sensitivity, Fibromyalgia, Post-Traumatic Stress Disorder, Gulf War Syndrome, and Others [Englisch] [Taschenbuch]
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