Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen und dem Fund der US-Gendatenbank

Lipödem ist eine vererbte Mitochondriopathie

Mitochondrium = Zellorganelle @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

31. Mai 2016:

In hunderten Fachbüchern zur Lymphologie steht zu Lipödem, dass die Ursache unbekannt sei und es deswegen kein kausale Therapie gäbe! Als Freie Publizistin habe ich aber nach über 5 Jahren Internetrecherchen jetzt endlich den Hinweis gefunden, dass Lipödem dem Grunde nach eine Mitochondriopathie ist, eine Erkrankung der zig Billiarden Zellorganellen (grob geschätzt 45.000.000.000.000.000 Mitochondrien) IN den Zellen einer Patientin (in allen Zellen oder nur den Fettzellen?): den Eintrag von Lipödem (engl. Lipedema, Term ID 6457!) in der US-Gendatenbank des MSeqDR Consortiums bei „MSeqDR ~ Accelerating Genomic Discovery in Mitochondrial Diseases“ („Beschleunigte Entdeckung der Gene in mitochondrialen Erkrankungen„)

https://mseqdr.org/dp.php?6457; (MSeqDR Mitochondrial browser and phenotype portal)

MSeqDR Mitochondrial Disease pathogenic mutation variant. („Mitochondriopathien: pathogene Mutation-Varianten“)
Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien statt Fettabsaugung!

Im „MSeqDR Mitochondrial Disease Portal“, also dem Portal über Mitochondriale Erkrankungen, heisst es in englisch, dass in der Datenbank die betroffenen Gene auflistet:

Lipedema: Disorder of adipose tissue characterized by symmetric and bilateral enlargement of the lower extremities due to abnormal deposition of SUBCUTANEOUS FAT often in obese women. It is associated with HEMATOMA, pain and may progress to secondary LYMPHEDEMA which is known as lipolymphedema.

Laut https://de.wikibooks.org/wiki/Klinische_Humangenetik:_Mitochondriopathien „können in einer Zelle gesunde und kranke Mitochondrien nebeneinander existieren (Heteroplasmie) oder alle Mitochondrien tragen die gleiche Mutation (Homoplasie)“.

Lipödem wird maternal vererbt, also mütterlicherseits, also von der Urgroßmutter zur Großmutter zur Mutter zu den Töchtern, wobei nicht jede Tochter den Gendefekt erbt und nicht bei jeder Tochter, die Disproportionen im Körperbau hat, also diese Auffälligkeit bei Lipödem, dann auch an Lipödem erkranken muss.

Der externe Link https://mseqdr.org/dp.php?6457; zeigt, dass Lipödem zu den „mitochondrial diseases“ (d.h. auf deutsch Mitochondriopathien) gemäß der mtDNA-Datenbank gezählt wird, der Gendefekt also nicht in den „normalen“ Genen bei Frauen liegt, sondern in den Genen der Mitochondrien, Menschen haben nämlich 2 Genome (laut Wikipedia: Erbgut eines Lebewesens, die Gesamtheit der materiellen Träger der vererbbaren Informationen einer Zelle).
Wie dadurch genau das Therapieregime bei Lipödem ist, muss von Fachleuten wissenschaftlich untersucht und geklärt werden, deswegen empfehle ich allen Lipödem-Patientinnen einen Termin zum unverbindlichen Beratungsgespräch bei einer Humangenetik-Sprechstunde bei Mitochondriopathie-Experten (dies wird von der Krankenkasse bezahlt, setzt aber einen Befund „Verdacht auf Mitochondriopathie“ z.B. über eine Stuhl- und Blutprobe beim Hausarzt voraus: Messung des ATP-Wertes!, Messung von Zonulin und Alpha-Antitrypsin u.a.m.) und Überweisungsschein 06BF vom Hausarzt/Internist/Lymphologe/Phlebologe u.a.

Mitochondrium mit der mtDNA

Mitochondrium mit der mtDNA

Mutationen der mitochondrialen DNA, der mtDNA, haben folgende Besonderheit: eine maternale Vererbung, also von der Urgroßmutter über die Großmutter, die Mutter zur Tochter usw., aber nicht jede Tochter erkrankt an Lipödem.

Jetzt sollte nur noch untersucht werden, welche der 37 (bis 39) Gene der mtDNA, die in mind. 10 facher Kopie in den Mitochondrien vorliegen, bei Lipödem durch Mutationen betroffen sind, ich habe Anfragen in den USA und bei deutschen Instituten für Humangenetik gestellt, um endlich die wirkliche Ursache dieser weit verbreiteten und schweren Erbkrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen zu finden.

Die Gene der mtDNA haben keine Schutzmechanismen im Vergleich zur Kern-DNA beim Menschen gegen oxidativen Stress durch Zucker, Entzündungen, Pestizide, Schwermetalle und Gifte etc.!

Rein rechnerisch ist es so: bei 37 (bis 39) Genen in den Mitochondrien in mind. 10facher Kopie und bei durchschnittlich ca. grob geschätzt 1.000 bis 3.000 Mitochondrien pro Zelle, haben wir ca. 370.000 bis über 1 Millionen Gene in den Zellorganellen!!! Wieviele davon bei Lipödem defekt sind, ist Aufgabe der wissenschaftlichen Forschung, die dieses informative und bewusst einfach gehaltene Portal für Laien hiermit anregen möchte.

Seit März 2012 weiss ich als Freie Publizistin und Entwicklerin einer Ärzte/Therapeuten- und Heilpraktiker-Datenbank zur Mitochondrienmedizin, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie ist, eine Erkrankung der Zellorganellen und kenne im Detail die Mitochondrientherapie (die ich aus rechtlichen Gründen leider nicht veröffentlichen darf: mitotrope Vitalstoffe sind Lebensmittel und für diese darf bei Krankheiten wg. Lebensmittelrecht nicht geworben werden), bitte wenden Sie sich daher an einen Experten (m/w) für die Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation).

Am St. George’s College, University of London wird dank Fördermitteln aus den USA der Gendefekt Lipödem innerhalb der nächsten 2 Jahre (März 2016 bis Februar 2018) erforscht, diese Studien werden hoffentlich Erkenntnisse liefern, wie Defekte der mitochondrialen DNA (mtDNA) in den Mitochondrien der Fettzellen (oder allen Zellen?) bei Lipödem-Patientinnen zu therapieren sind.

P.S.: in Übersichten zu Seltenen Erkrankungen wie RareList Global Genes (7.000 seltene Erkrankungen) wird Lipödem (engl. lipedema) geführt, dabei ist Lipödem eine weit verbreitete und weitgehend unbekannte, unerforschte Volkskrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen. Lipödem ist vollkommen unterdiagnostiziert sowie alles andere als selten!

Aktuelle Literaturempfehlungen zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Die Mitochondrien-Methode: Wie Sie fit und gesund werden, Ihr Gewicht optimieren und Ihr Lebensgefühl verbessern
Autorin: Petra Hirscher
11. Juli 2016 (Neuerscheinung!)
Anzeige:

Mitochondrien: Aktivieren Sie die Energie-Zentren Ihrer Zellen
Autorin: Maria Elisabeth Druxeis
Broschiert – 30. März 2016 (Neuerscheinung!)
Anzeige:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
Anzeige:

Ehre, wem Ehre gebührt:
Schon 2010 hat Dr. med. Gahlen auf seiner Praxishomepage veröffentlicht, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie sei und seiner Meinung nach nicht mit Fettabsaugung geheilt werden könne! Er empfiehlt andere innovative Behandlungsansätze wie passives IHHT® (Atmen von reduziertem Sauerstoff (Höhenluft) im Wechsel mit viel Sauerstoff), mitotrope Vitalstoffe (für die man bei Krankheiten aus rechtlichen Gründen nicht werben darf aufgrund des Lebensmittelrechts!) und Ernährungsumstellung (wenig Kohlenhydrate! (da viele Kohlenhydrate in der Ernährung Laktat bilden und die eh schon defekten Mitochondrien bei Lipödem stören).

Weitere wissenschaftliche Quellen und Referenzen finden Sie hier.

Arbeitshypothese von Mrs Lipedema (leider derzeit nur in englisch verfügbar), die streng wissenschaftlich untersucht werden muss:

mtDNA bei Lipödem
 

Der nächste Schritt ist es, ein Humangenetik-Institut in Europa zu finden, dass eine Lipödem-Studie auflegt und das Gen in der mtDNA identifiziert (eines von 37), dass die genaue Ursache für die Lipödem-Erbkrankheit bei Frauen ist, hierzu habe ich als Freie Publizistin mehrere Anfragen gestellt und warte auf Antwort. Ein Institut für Gendiagnostik könnte mit der Detailuntersuchung der mtDNA bei Lipödem-Patientinnen weltweit ein Renommee erzielen, aber:

Zu Adipositas wird intensiv geforscht, zu Lipödem leider nicht: es fehlen Forschungsgelder und Fördermittel, da wohl kein Medikament gegen Lipödem entwickelt werden kann, liegt diese weitverbreitete Volkskrankheit nicht im Interesse der Pharmaindustrie?

Bitte unterstützen Sie meine Öffentlichkeitsarbeit durch eine kleine Spende.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

Ihre
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin im Bereich der Mitochondrienmedizin, insbesondere LIPÖDEM
Erich-Kästner-Str. 20
80796 München

Mobil: (+49) 0172 / 861 33 03
Fax: (+49) 089 / 69 37 38 14
E-Mail: info@lipolymphoedem.de

Jeder noch so kleine Förderbeitrag hilft, das Portal weiterentwickeln zu können, dies können Sie gern jederzeit per PayPal




Projektunterstützung Lipödem – mit PayPal.

oder per Banküberweisung:

Empfänger: Dagmar Schmidt-Neuhaus
SEPA und für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE91 7008 0000 0752 3439 00
SWIFT-BIC: DRESDEFF700 (Commerzbank AG München)

Im Verwendungszweck tragen Sie bitte ein: Unterstützung Lipödem Informationsportal

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Die Einnahmen werden von Dagmar Schmidt-Neuhaus unter der Steuernummer DE130560875 beim zuständigen Finanzamt München des Freistaates Bayern ordnungsgemäß versteuert.

Angaben zur Mittelverwendung (Portalbetrieb und –ausbau):

1) Rechtsanwaltskosten (laufende Kosten für die Beratung und Betreuung durch einen Fachanwalt für Medizinrecht und Internetrecht)

2) Serverhostingkosten für das Content-Management-System (Domain-, Webspace und Kosten für den laufenden Betrieb des Servers und der Backups der Internetpräsenz http://www.lipoedeme.org bzw. http://www.lipolymphoedem.de)

3) Bild- und Videolizenzkosten (Kauf der Bildrechte für sämtliche Abbildungen als Grafiken oder Photos inkl. Videomaterial)

4) Kosten für Marketing und Werbung sowie PR und Backlinkaufbau, um das Informationsportal für Laien zu Lipödem bekannter zu machen

5) Kosten für Medizinjournalisten für die Erstellung weiterer Artikel inkl. wiederum rechtlicher Überprüfungen durch Fachanwälte für Medizinrecht auf Heilmittelwerbegesetz u.ä. Vorschriften

6) Lektoratskosten

7) Reisekosten der Portalbetreiberin für die Teilnahme an Kongressen zur Mitochondrienmedizin, um das Lipödem-Portal zum Wohl von Millionen Patientinnen bekannter zu machen

Ich freue mich über Ihre Unterstützung. Danke!

Anamnese, d.h. Krankengeschichte des Lipödem

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Für die Diagnostik des Lipödem (ICD-10 R60.9) ist eine umfangreiche Familienanamnese, also Untersuchung der vorhandenen Erkrankungen innerhalb der Familie wichtig. Lipödem wird maternal, d.h. über die Mutter an die Tochter als Veranlagung weitervererbt.

Gibt es in Ihrer Familie Auffälligkeiten? Frauen mit Disproportion in der Figur? Bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Stoffwechseltyp

Ist Lipödem eine primäre Mitochondriopathie?

Nach über 5 Jahren Recherchen zur weitgehend unbekannten Volkskrankheit LIPÖDEM empfehle ich persönlich einer Lipödem-Patientin mindestens folgende Werte über den betreuenden Arzt ermitteln zu lassen: Blut- und Stuhluntersuchungen, und auch Urin:
1. ATP-Wert (Stoffwechselleistung?)
2. CrP-Wert (Entzündungen?)
3. Homa-Index (Insulin, Glukose: liegt eine Insulinresistenz vor?)
4. Zonulin (Quantifizierung der Darmpermeabilität: Leaky Gut-Syndrom: undichte Darmscheimhaut?)
5. Alpha-1-Antitrypsin, auch α1-Antitrypsin (AAT), oder α1-Protease-Inhibitor (α1PI) (Entzündungen?)
6. M2-Pyruvatkinase (auch: Tumor M2-PK, M2-PK, PKM2: Darmentzündungen/Leaky Gut?)
7. Vitamin B12 über den MMS-Test (Methylmalonsäure im Urin: Vitamin B12-Mangel?)
8. Vitamin D-Spiegel (Vitamin D-Mangel?)
9. Hormonstatus (PCO-Syndrom – Androgenüberschuss?)
u.w., bitte lassen Sie sich hierzu fachärztlich beraten!

Buchempfehlung zu den einzelnen Laborwerten:
Laborwerte verstehen. Kompakt-Ratgeber: Blut-, Urin- und Stuhlanalysen – Normalwerte im Überblick – Fachbegriffe und wichtige Abkürzungen
Autorin: Maria Lohmann
Anzeige

Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
Anzeige

Einen ersten Eindruck verschafft Ihnen die Bestimmung des:

1. BMI:

Es sollte beachtet werden, dass der Body Mass Index (BMI) nur eine erste grobe Einschätzung darstellt. Zur Feststellung des idealen Gewichtes ist es üblich, den BMI zu berechnen. Der BMI setzt das Körpergewicht zur Körpergröße ins Verhältnis.

Ist der BMI bei Patienten mit einem Lipödem, Lymphödem oder Lipolymphödem anwendbar?

Der BMI geht von einer gleichmäßigen Verteilung des Körperfettes aus. Dies ist jedoch gerade bei Lipödem-Patientinnen nicht der Fall, da sich die Fettanteile auf bestimmte Körperregionen – Beine, Arme, Gesäß konzentrieren. Der BMI sagt also nichts über die Verteilung des Körperfetts aus, insbesondere zu viel Bauchfett gilt als gesundheitliches Risiko. Insofern wäre es sinnvoller, den sog. WHR (Waist to Hip Ratio) zu verwenden, der von bestimmten Körperformen bei der Fettverteilung ausgeht.

BMI-Rechner mit Schiebebalken:

(c) www.BMI-Rechner.net


Berechnung Body Mass Index (BMI)



in KG
in cm
in ganzen Jahren

(c) BMI-Rechner.net | BMI

Body Mass Index (BMI) 3D-Rechner

Körperfett-Rechner:

(c) www.BMI-Rechner.net

Zwei weitere gängige Messmethoden:

2. WHR

Das Idealgewicht kann auch über das „Taille zu Hüfte-Verhältnis“ (WHR = „Waist to Hip Ratio“) gemessen werden. Mit dem WHR wird versucht, neben dem reinen Gewicht auch die Verteilung des Körperfetts auf Taille und Hüfte zu ermitteln. Bei der sog. „Apfelform“ sitzt das Fett eher an der Taille, bei der sog. „Birnenform“ an der Hüfte.

(c) www.BMI-Rechner.net

 
3. WHtR

Das Taille-Größe-Verhältnis „Waist to Height Ratio“ (WHtR) soll auch die Abschätzung der Verteilung des Körperfetts ermöglichen.

4. Für die Bauchumfangmessung:
Ergonomisches Umfangsmessungsband Seca 201
Anzeige:

 


5. Körperanalysegeräte mit App für iOS und Android

newgen medicals 6in1-Körperanalysewaage mit Bluetooth 4.0 & iPhone- / Android-App
Anzeige:

Nimm’s leichter mit Lichter! Medisana Aktionspaket Körperanalysewaage BS 444 connect mit hochwertigen Edelstahlelektroden für die Messung von Gewicht, Körperfett, Körperwasser, Muskelanteil und Knochengewicht und ViFit MX3 Aktivitäts- und Schlaf-Tracker in Einem inkl. 3 Armbänder (schwarz, aqua, coral) in 2 Längen (Horst Lichter Edition)
Anzeige:


Hinweis zu den Amazon Produktempfehlungen:
www.lipolymphoedem.de ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon Europe S.à.r.l., mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu www.amazon.de Werbekostenerstattungen verdient werden können. Etwaige Werbekostenerstattungen durch Amazon oder zukünftige Einnahmen aus anderen Affiliate-Programmen werden unter der Steuernummer DE130560875 beim zuständigen Finanzamt München des Freistaates Bayern versteuert und dienen der Finanzierung der Weiterentwicklung des Informationsportals für Laien. Danke für Ihr Verständnis.

Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Psychische Belastungen beim Lipödem: Lipödem und Depressionen

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Die von Lipödem betroffenen Mädchen (nach der Pubertät) und Frauen leiden nicht nur unter den körperlichen Schmerzen dieser Fettgewebsverteilungsstörung. Viele sind verständlicherweise traurig über das eigene Spiegelbild. Sie schämen sich, nur mit Bikini oder Badeanzug ins Freibad oder Hallenbad oder an den Badesee zu gehen und tragen weite, lange Kleidung, um die Disproportionen (zu dicke Beine, zu dicker Po u.a.m.) zu verbergen. In der heutigen Zeit ist der soziale Druck, was Äußerlichkeiten betrifft, sehr groß. Viele Lipödem-Patientinnen fühlen sich isoliert und entwickeln psychovegetative Störungen bis hin zu Depressionen und Essstörungen sowie alimentäre Adipositas durch den Diäten-Frust. Depressionen entstehen durch das Gefühl, durch das Fortschreiten der Erkrankung immer hässlicher zu werden oder hässlich zu sein und weil Lipödem-Betroffene sich von der Umgebung unverstanden fühlen, von den Ärzten, von Physiotherapeuten, von ihren Freunden und ihrer Familie. Die richtige Diagnose erhalten die Frauen oft erst nach einem langen Leidensweg und einer Fachärzte-Odyssee.

LIPÖDEM ist eben eine meist unverstandene Volkskrankheit bei Frauen, auch wenn sie inzwischen als Krankheit anerkannt ist: ICD10-Code: R60.9. Lipödem lässt sich leicht und frühzeitig erkennen an der DISPROPORTION des Körperbaus und auch behandeln.

Die psychischen Belastungen, die die körperlichen Veränderungen mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen: viele finden sich zunehmend unattraktiv, da das Missverhältnis zwischen den Extremitäten und dem Oberkörper deutlich zu groß ist. Auch leiden viele Frauen darunter, als übergewichtig eingestuft zu werden – dabei können sie nichts für die vermehrten Fettablagerungen in ihrem Körper. Sie hören Aussagen von Mitmenschen wie „Du isst einfach zuviel!“, was gar nicht den Tatsachen entspricht. Die meisten nicht davon Betroffenen kennen eben diese sport- und diätenresistente Lymphgefäßerkrankung gar nicht und halten einfach jede Dicke für adipös!

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Wichtig ist für Lipödem-Betroffene die Eigen­motivation, Verhaltensregeln bezüglich Er­nährung und Sport zum Fettabbau dauerhaft einzuhalten.

Was den betroffenen Frauen wirklich hilft, ist Verständnis der Umwelt für diese erblich bedingte Erkrankung, die möglicherweise durch Hormonveränderungen ausgelöst wird, moralische Unterstützung und Motivation durch andere, die Ernährung dauerhaft umzustellen und weiter den geeigneten Sport zu machen sowie neue umfangreiche wissenschaftliche Studien der Universitäten, Kliniken, Fachärzte und Forschungsinstitute mit einer großen Patientinnenzahl zu den neuartigen Behandlungsmethoden, die an den wirklichen Ursachen dieser chronischen Erkrankung ansetzen, nämlich den Stoffwechselfehlleistungen in den Mitochondrien, und somit der Mitochondrienmedizin und Cellsymbiosistherapie als möglichen innovativen Therapieansatz.

Die Aufgabe dieses Informationsportals für Laien ist Öffentlichkeitsarbeit, bitte unterstützen Sie mit einem kleinen Beitrag meine PR-Arbeit.

Eine Psychotherapie bei geschulten Therapeuten, die sich mit diesem weit verbreiteten Krankheitsbild unter Frauen wirklich auseinandergesetzt haben, kann auch für Lipödem-Patientinnen hilfreich sein. Hierzu müssen erst Fachärzte für Psychosomatik, Psychologen und Psychiater weitergebildet werden.

Einen Patientenratgeber möchte ich Ihnen ans Herz legen: die nachfolgende Buchempfehlung zur Cellsymbiosis®-Therapie, eine Mitochondrientherapie, stellt ALLE Behandlungsmodule der Cellsymbiosis®-Therapie für eine Lipödem-Patientin verständlich dar, bitte informieren Sie sich und lassen sich dann fachärztlich untersuchen, beraten und behandeln:

Chronisch gesund (Prinzipien einer Gesundheitspraxis)
Die Prävention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer
[Gebundene Ausgabe, 424 Seiten mit 337 Abbildungen]
HP Ralf Meyer (Autor)
Anzeige

Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Krankheitshäufigkeit von Lipödem

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)


Die Krankheitshäufigkeit, man sagt auch Prävalenz von Lipödem in Deutschland wird sehr unterschiedlich beurteilt, Lipödem (wiss. Panniculopathia oedematicosclerotica) ist auf jeden Fall KEINE seltene Erkrankung!, sondern eine ernste chronische und meist progrediente, d.h. fortschreitende behandlungsbedürftige Erkrankung, man kann von ca. 8 % (Quelle: Gesundheits-Lexikon) bei erwachsenen Frauen in Deutschland ausgehen. Betroffen sind fast ausschließlich Mädchen ab der Pubertät und Frauen, sehr selten Männer.

Unseres Wissens fehlen umfangreiche Analysen, wieviele Frauen von der chronischen Erkrankung des Unterhautfettgewebes wirklich betroffen sind. Grobe Schätzungen liegen bei ca. 500.000 wenn nicht 1 bis 3 Millionen Patientinnen allein in Deutschland. Die Dunkelziffer der Patientinnen mit Lipödemen (und Lymphödemen) ist sehr hoch!

Das amerikanische Portal „The Lipedema Project: The disease they call FAT“ gibt eine Zahl von ca. 17 Millionen amerikanischen Frauen mit Lipödem an, also keine seltene Erkrankung (trotz der m.E. falschen Angaben in der Orphanet-Datenbank der „Rare diseases“ wo Lipödem unter der Nr. 77243 zu finden ist).

Laut Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Lipedema (englisch) sind ca. 370 Millionen Frauen weltweit von Lipödem betroffen.

Lipödem kommt in vielen Rassen vor: Kaukasierinnen, Afro-Amerikanerinnen und bei indischen Frauen aber weniger bei nicht-indischen Asiatischen Rassen (dies scheint an der unterschiedlichen weltweiten Verteilung des Gendefekts zu liegen).

Diese englische Forderung „It’s time we stop blaming ourselves and raise awarenes“ kann ich als Freie Publizistin nach über 5 Jahren Recherchen nur zustimmen: „Es ist Zeit, aufzuhören, sich als Lipödem-Patientin permanent zu schämen, sondern es wird Zeit Aufmerksamkeit für dieses schwere und weit verbreitete lymphologische Krankheitsbild öffentlich zu erzeugen“, dies ist auch Aufgabe dieses Portals! Natürlich hat eine informierte Lipödem-Patientin es selbst in der Hand, das Ausmaß der Erkrankung durch gute Ernährung, moderaten Sport und die richtige ärztliche Betreuung zu beeinflußen, viel (falsches) Essen (auch Frustessen aufgrund der schlimmen, niederschmetternden Diagnose) führt zu mehr Übergewicht!

Es ist fraglich, wie die Gesamtstatistiken der betroffenen Frauen entstehen können, wenn viele Lipödem-Patientinnen erst in einem späten Krankheitsstadium überhaupt die Diagnose LIPÖDEM erhalten, manche Patientinnen werden erst nach mehreren Jahren und einer langen Ärzteodyssee richtig diagnostiziert. Deswegen empfehle ich den einfachen Selbsttest zu Lipödem und das umgehende Aufsuchen eines Facharztes.

Auch wäre es sinnvoll, die eigene Körperzusammensetzung mit einer Körperanalyse-Waage zu messen, und so den Körperfettanteil zu bestimmen.

Das Lipödem wirkt sich von Frau zu Frau unterschiedlich aus. Unterscheiden muss man Lipödem (auffällige Disproportion des Körpers!) von der Adipositas. Die Lipödem-Erkrankung zeigt sich nämlich besonders oft in Form von symetrisch unproportioniert dicken Beinen und Gesäss bei häufig gleichzeitig schlankem Rumpf, es liegt eine vererbte dysproportonierte Vermehrung des Unterhautfettgewebes vor. Das Lipödem ist klinisch meistens leicht abgrenzbar vom Lymphödem, da die Füsse nicht mit betroffen und sichtbar schlank ohne Schwellungen und ohne Fettablagerungen sind. Eine Lipödem-Patientin hat oft eine schlanke Taille, aber (zu) dicke Oberschenkel mit Fettpolstern im Bereich der Oberschenkelinnenseiten, die sogenannten Reiterhosen sind schmerzhaft und die Betroffene neigt zu blauen Flecken (Blutergüsse). Bei Vielen haben auch die Arme unproportionale Fettablagerungen, ggfs. auch sog. Stiernacken mit Fettstauung.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zu den Ursachen des Lipödems und zum innovativen Behandlungsansatz Cellsymbiosis-Therapie® – zu dem allerdings umfangreiche wissenschaftliche klinische Studien dringend notwendig sind und hiermit erstmalig öffentlich angeregt werden.

Meine kritischen Fragen zur Fettabsaugung bei Lipödem wurden übrigens bisher von keinem Schönheitschirurgen und Lipödem-Operateur beantwortet.

Herzlichst
Ihre

Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin
info@lipolymphoedem.de (Patientenanfragen können leider nicht beantwortet werden, bitte wenden Sie sich immer an einen Facharzt ggfs. mit Kenntnissen der Mitochondrienmedizin oder eine Lymphklinik)

Lipödem

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Hinweis der Autorin: Diese Zusammenstellung ist ausdrücklich für Laien und nicht für medizinische Fachkräfte/Fachärzte erstellt und soll deswegen so einfach und verständlich wie möglich sein, medizinische Fachausdrücke werden im Glossar erklärt.

Lip|ödem.
englisch: lipedema, lipoedema.

Chronische Fettgewebsverteilungsstörung, die selten erkannte, meist fortschreitende (progrediente) Erkrankung fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen, psychisch oft sehr belastend.
Das Lipödem ist im weiteren Sinne ein lymphologisches Krankheitsbild (chronischer Lymphstau).
Das Lipödem darf nicht mit Adipositas verwechselt werden, wenngleich beide Formen der Fettgewebsvermehrung häufig zusammen auftreten. Diäten oder vermehrte Bewegung sind bei Lipödemen nicht besonders erfolgsversprechend. Gewichtsschwankungen und Übergewicht wirken sich allerdings negativ auf das Lipödem aus! Siehe auch die Messmethoden. Das Lipödem-Fett hat eine ganz andere Struktur als das gespeicherte Reservefett wie bei der Fettleibigkeit und kann kaum mit Diäten oder Sport abgebaut werden! Trotzdem ist regelmäßiger moderater Sport ohne Überbelastungen für eine Lipödem-Betroffenen sehr wichtig.

Anzahl der Betroffenen:

Es fehlt derzeit an wissenschaftlichen klinischen Langzeitstudien zur exakten Anzahl der an Lipödem-Erkrankten, Schätzungen zufolge sind es ca. 500.000 wenn nicht 1 Millionen und mehr Frauen allein in Deutschland, die von der krankhaften Vermehrung von Fettzellen betroffen sind, manche gehen von fast 5 % aller erwachsenden Frauen aus (oft gibt es eine familiäre Häufung).
Es heisst, dass in den USA ca. 17 Millionen Frauen von Lipödem betroffen sind! Aber wird hier wirklich zwischen Lipödem und Adipositas unterschieden?

Ca. 20 % der übergewichtigen Frauen haben eine endogene (anlagebedingte) Fettgewebsvermehrung!

siehe auch M. Marshall; C. Schwahn-Schreiber: Prävalenz des Lipödems bei berufstätigen Frauen:
Zitat: „Geschätzt werden 3,5 Millionen Patientinnen, die an einer angeborenen Fettverteilungsstörung der Beine und Arme leiden“.

Klassifikation des Lipödems:

Diagnose-Schlüssel E88.- Sonstige Stoffwechselstörungen E88.20 ICD-10-GM 2017 E88.20 Lipödem, Stadium I
E88.21 Lipödem, Stadium II
E88.22 Lipödem, Stadium III
Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, www.dimdi.de,
und www.icd-code.de/suche/icd/code/E88.-.html

früher: ICD-10 R60.9 Kapitel XVIII (= nicht näher bezeichnetes Ödem: Flüssigkeitsretention ohne nähere Angabe[n]) in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (kurz: ICD-10) der WHO (= Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization)

Mitochondrium = Zellorganelle @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Ursachen:

31. Mai 2016:

Als Freie Publizistin habe ich nach über 5 Jahren Internetrecherchen jetzt endlich den Hinweis gefunden, dass Lipödem dem Grunde nach eine Mitochondriopathie ist: den Eintrag von Lipödem (engl. Lipedema, Term ID 6457!) in der US-Gendatenbank bei „MSeqDR ~ Accelerating Genomic Discovery in Mitochondrial Diseases“ („Beschleunigte Entdeckung der Gene in mitochondrialen Erkrankungen„)

https://mseqdr.org/dp.php?6457;

Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin, einem Behandlungsansatz bei Lipödem, einer Genmutation in der mtDNA der Mitochondrien:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
Anzeige

Die Ursachen der symmetrischen (beidseitigen) Unterhautfettgewebsvermehrung waren bisher nicht bekannt und noch nicht ausreichend erforscht, in der Fachliteratur in vielen Büchern zu Lymphgefäßerkrankungen wird immer angegeben, es gäbe keine kausale Therapie, weil die Ursachen nicht bekannt seien, können

  • genetisch (also eine Erbkrankheit) und/oder
  • hormonell sein?
  • Mikroangiopathie (Störung der feinsten Blutkapillaren)?
  • schleichende Entzündung der bindegewebigen Strukturen?
  • Möglich wäre aber auch, dass ein Lipödem bei erblicher Veranlagung durch jahrelangen Nitrostress (nitrosativer Stress) nach z.B. HWS-Schleudertrauma, Infektionen oder durch viele weitere Faktoren ausgelöst wird oder zumindest dabei auftritt, ist ein Lipödem eine sog. Mitochondriopathie? Liegen Defekte an den Mitochondrien vor? hier sind sich Schulmediziner und Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) Ihren PatientInnen anbieten, uneinig!
  • Liegt bei Lipödem ein Leaky Gut Syndrom, der löchrige Darm vor?
    Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Studien, die dieses Portal anregen möchte.

Anzeige



Die Anzahl der Fettzellen an den Beinen und Armen bei Lipödem-Patientinnen scheint veranlagebedingt vermehrt, also höher als normal (Stichwort: Östrogene, den weiblichen Sexualhormonen wird bei der Entstehung eines Lipödem eine entscheidende Bedeutung beigemessen).
Ggfs. kann Übergewicht auch ein Lipödem auslösen.

Warum ist Lipödem weitgehend unbekannt?
„Loch im Lehrbuch“: Warum ist LIPÖDEM so vielen Ärzten gar nicht bekannt? Weil diese weit verbreitete Volkskrankheit bei Frauen nicht in den einschlägigen Lehrbüchern für Medizinstudenten bei älteren Auflagen vorkam!, z.B. bei über 1.300 Seiten zu „Innere Medizin und Chirurgie“ wurden zwar Themen wie Diabetes, Adipositas und Lymphödem behandelt, aber nicht das Lipödem oder die Mitochondriopathien mit zig Millionen Patientinnen weltweit. Zudem werden Erkrankungen der Lymphgefäße im Medizinstudium nur am Rande kurz behandelt; wenn Medizinstudenten zu Lymphgefäßerkrankungen nicht richtig ausgebildet wurden, können sie später als Fachärzte diese schon aufgrund der Disproportion im Körper so offensichtliche Erkrankung bei Frauen nicht diagnostizieren.

Vorkommen:

Die symmetrische Unterhaut-Fettgewebsvermehrung überwiegend der unteren, selten der oberen Extremitäten tritt fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen auf.

In sehr seltenen Fällen tritt bei Männern ein Lipödem bei schwerer Leberschädigung oder nach Hormontherapie auf.

Lipödem wird schon vor tausenden Jahren in der Geschichte wie folgt erwähnt, gibt es womöglich solange es Frauen gibt?:

  • 25.000 v. Chr. (jüngere Altsteinzeit) in der Kalkstein-Skulptur „Venus von Willendorf“ in Niederösterreich
  • vor ca. 5.000 Jahren auf Malta (steinerne Statue der Großen Göttin im Tempel Hal Tarxien)
  • und im alten Ägypten vor ca. 3.500 Jahren (Relief der Fürstin von Punt, Hatschepsut-Tempel).
  • Von den beiden amerikanischen Ärzten Allen und Hines wird 1940 der Ausdruck Lipödem für die Fettgewebsverteilungsstörung geprägt (Allen, E. V., Hines, E. A., Jr. Lipedema of the legs: a syndrome characterized by fat legs and orthostatic edema. Proc. Staff Mayo Clin. 15: 184-187, 1940).
  • In der Kunst z.B. die Plastik von Fernando Botero (kolumbianischer Maler und Bildhauer) „Liegende Frau mit Frucht“, geb. 1932 (ist dies Lipödem oder Adipositas?)

Ausprägungen:

Ein Lipödem kann in geringem Umfang schon im Teenager-Alter (Pubertät) auftreten oder auch später, manchmal sind nur wenige Körperregionen (z.B. nur Beine, oder Beine und Arme) betroffen; wenn es unbehandelt bleibt, kann es bei manchen Frauen immense Ausmasse annehmen.
Die symmetrische Häufung von Fettgewebe tritt vor allem seitlich an den Hüften/Gesäß und Oberschenkeln und Oberarmen auf, im späteren Verlauf auch im Nacken, an den Unterarmen und Unterschenkeln.

Drei Stadien des Lipödem:

Stadium I. Haut glatt, feinknotiges Fettgewebe, wenig Orangenhaut, Schwellung hört beim Knochen auf, Vorfusszehen frei
Stadium II. grobknotige Hautoberfläche mit Dellen (Matratzenphänomen)
Stadium III. ausgeprägte Fettlappen (Hautwülste) behindern das Gehen

Fünf Schweregrade des Lipödem:

Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften
(Reiterhosenphänomen)
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im
Bereich der Knieinnenseite
Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
Typ IV: Arme und Beine sind bis zu den Handgelenken/Knöcheln,
also mit Ausnahme der Füße und Hände betroffen
Typ V: Lipolymphödem mit vermehrter Wassereinlagerung in Hand- und Fußrücken sowie Fingern und Zehen (Mischform aus Lipödem und Lymphödem, fortgeschrittenes Stadium)
(Quellen: Wikipedia: Lipödem)
und S1 Klassifikation Leitlinie: Lipödem, AWMF-Registernummer 037/012, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020
(Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
seit 1998 gibt es die Leitlinien „Lipödem“ von der DGP.

Entwicklung:
Die fast nur Frauen betreffende Erkrankung des Fettgewebes kann unbehandelt in der Elefantiasis enden.
Aufgrund der Beschwerden und der optischen Veränderungen entwickeln Lipödem-Patientinnen nicht selten psychovegetative Störungen bis hin zu Depressionen.

Einfacher erster Selbsttest: „Habe ich ein Lipödem? oder eine Adipositas?“ für Laien bevor ein Phlebologe, Lymphologe, Dermatologe oder Internist mit Kenntnissen des Lipödems aufgesucht wird

Diagnose:

Die Diagnosestellung erfolgt mittels

  • Anamnese (Ergebnis der Erhebung durch den Facharzt),
  • Inspektion und
  • Palpation (Untersuchung des Körpers durch Betasten), also Erfahrungsbericht der Patientin sowie
  • Sicht- und Tastbefund durch den Facharzt: das sog. „Kaposi-Stemmer-Zeichen“ (Stemmersches Zeichen, auch Stemmer-Zeichen) ist bei Lipödem-Patientinnen immer negativ (Finger und Hände sind ödemfrei!): die Haut ist an den Vorfüßen abhebbar. Das positive Kaposi-Stemmer-Zeichen ist ein klinisches Zeichen für das Vorliegen eines Lymphödems. (Quelle: Stemmer’s sign–possibilities and limits of clinical diagnosis of lymphedema Autor: R. Stemmer)

Spezielle Diagnostikverfahren beim Lipödem von A-Z:

  • Bioimpedanzanalyse:
    Status der Körperzusammensetzung, misst das Verhältnis von Wasser-, Fett- und Muskelanteilen im Körper
  • Computertomographie
  • Druckschmerzmessungen (Pressure algometry Dr. Anett Reißhauer)
  • Fluoreszenzmikrolymphographie:
    minimal–invasive Darstellung der Lymphgefäße
  • Funktionslymphszintigraphie (nach H. Weissleder):
    bei Verdacht auf ein begleitendes Lymphödem
  • Perometermessung:
    zur Dokumentation der Volumenreduktion (Vermessung mit Lichtschranke, opto-elektronisch)
  • Plethysmografie (auch Plethysmographie geschrieben):
    Messverfahren der Voluminaschwankungen eines Körperteils
  • Sonographie:
    Ultraschallanwendung = bildgebendes Verfahren, das Unterhautfettgewebe wird sichtbar gemacht, Duplex-Ultraschall
  • Venendruckmessung

Differenzialdiagnostik:

Ausschluß einer beschwerdefreien Lipohypertrophie (Wikipedia zu Lipohypertrophie (vergrößerte Fettzellen, keine Druckschmerzen und keine Hämatome)
es sollte durch Fachärzte auch abgeklärt werden, ob nicht folgende Erkrankung vorliegt:

Symptome:

  • Verhärtung des Unterhautgewebes, Spannungsgefühl mit Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit (verstärkt abends und an heißen Tagen)
  • Kälteempfindlichkeit
  • Neigung zu blauen Flecken/Einblutungen/Hämatomen bei nur leichtem Anstoßen
  • angeschwollene Beine bei längerem Sitzen und Stehen
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Celluite und Orangenhaut

Typische klinische Merkmale beim Lipödem sind also Fettvermehrung, Dysproportion, orthostatische Ödeme, Berührungs-, Spannungs- und Druckschmerzhaftigkeit und Hämatomneigung.

Folgeschäden, Komplikationen des Lipödems:

  • Belastung der Gelenke durch das Übergewicht, Verschleißerkrankungen der Knie-, Hüft- und Sprunggelenke, X-Beine
  • ggfs. psychische Veränderungen (Reizbarkeit und Depressionen aufgrund der Körperverformungen),
  • Gewichtszunahme durch „Frust-Essen“,
  • Risiko eines metabolischen Syndroms,
  • möglicherweise Entwicklung eines Lipolymphödems, falls das Lipödem nicht behandelt wird
  • u.a.m.

Cellulite und Lipödem u.ä. in der Kunst:

  • Im 17. Jahrhundert malte Peter Paul Rubens „Die drei Grazien“ (um 1635) mit Cellulite im fortgeschrittenen Stadium (ausgestellt im Museo del Prado, Madrid).
  • Amadeo Modigliani: Nude „Liegender Frauenakt auf weißem Kissen“ (1917): eine Reithosen-Lipomatose?
  • H.L. Kordecki: „Eva“ (2011): schlank taillierte, junge Frau mit Lipödem der Arme und Beine

In früheren Epochen suggerierte Molligkeit bei Frauen den Wohlstand.

Quellen:

Leitlinie Phlebologie: Lipödem der Beine von V. Wienert, E. Földi, W. Schmeller, E. Rabe,
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen als freiberufliche Publizistin über mehr als fünf Jahre

Autorin:

Dagmar Schmidt-Neuhaus, nach Studium der Betriebswirtschaftslehre seit mehr als 26 Jahren freiberufliche Onlineredakteurin und seit mehreren Jahren als freie Publizistin in München tätig


Das Medizinportal für Laien www.lipolymphoedem.de wird laufend weiter ausgebaut!

 

Rechtlicher Hinweis:

Alle Informationen sind unverbindlich und alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Sie sind für Patienten/Innen gedacht, die gesundheitliche und allgemeine medizinische Fragen haben.

Das Informationsangebot auf www.lipolymphoedem.de ersetzt in keinem Fall eine Untersuchung, persönliche Beratung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Therapeuten. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte zu Lipödem und zur mitochondrialen Medizin können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Insbesondere werden hier keine Ferndiagnosen oder individuelle Therapievorschläge erstellt. Bitte vereinbaren Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Therapeuten!

Die verfügbaren Informationen auf dieser Website sind dazu bestimmt, die existierende Arzt-Patienten-Beziehung zu unterstützen aber keinesfalls sie zu ersetzen!

Abschließender Hinweis: Sollten Sie hier Fehler trotz der sorgfältigen Recherchen erkennen, freuen wir uns über eine Nachricht an info@lipolymphoedem.de. Danke.


Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Zusammenhänge rund um Lipödem

Lipödem – eine weit verbreitete aber weitgehend unbekannte Volkskrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen

Die dynamisch generierte Grafik zeigt die Assoziative zum Begriff Lipödem, dies sind die Inbound- und Outbound-Links in Wikipedia.

Bitte informieren Sie sich auch zu
1. Darmsanierungen
2. orthomolekularer Medizin
3. Mitochondrien-/Cellsymbiosistherapie
Einige Fachärzte mit Zusatzausbildung zur Mitochondrienmedizin geben an, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie (Erkrankung der Zellorganellen) ist und deswegen NICHT mit Fettabsaugung geheilt werden kann.
4. Lebensmittelallergenen und Ernährung bei Lipödem

Bitte lassen Sie sich fachärztlich behandeln, wir empfehlen ausdrücklich: Keine Selbstmedikation!

Zusammenhänge rund um Lipödem
Die Grafik zeigt deutlich, dass sehr viele Themengebiete und Behandlungsmethoden fehlen! Auch Zusammenhänge zwischen Lipödem und Mitochondriopathien werden nicht dargestellt. Es fehlen umfangreiche wissenschaftliche Langzeitstudien zum Lipödem bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen.

Hinweis: Die Grafik erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zeigt lediglich interessante Verbindungen zwischen den Begriffen durch Linkhäufigkeiten.

Verwendete Begriffe:

Progredienz = fortschreitend
Prädisposition = Veranlagung für eine bestimmte Erkrankung
Klimakterium = Wechseljahre


 
mit freundlicher Genehmigung von eyePlorer GmbH, medx.net