Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen
Ein praktischer PatientenInnen-Ratgeber: Mitochondrien für Anfänger: Symptome und Therapie. Für ein Leben mit mehr Vitalität und Energie.
Taschenbuch

Lipödem – eine verborgene Entzündung? sog. „Silent Inflammation“?

Liegt bei LIPÖDEM eine chronische (subklinische) Entzündung vor? Dies muss m.E. dringend umfangreich wissenschaftlich mit einer großen Patientinnenzahl untersucht werden.

Was ist eine sog. „Silent Inflammation“?

„die Entzündung selbst ist Ursache von Krankheitssymptomen z.B. als Folge von meist multiplen Immunreaktionen auf apathogene Reize (Allergene, Autoantigene, Schadstoffe, Metalle, persistierende Erreger) bei gestörter Kompensationsfähigkeit des Organismus und reduzierter Immuntoleranz“

Chronische Entzündungen verlaufen oft lange unbemerkt!

Warum aber verlieren PatientInnen die Immuntoleranz? Triggerfaktoren:

  • Bakterien
  • Viren
  • Pilze
  • Biozide
  • Metalle
  • Titan
  • Mercaptane/Thioether z.B. auf marktoten Zähnen
  • Wurzelfüllmaterial
  • Industriegifte
  • Kunststoffe
  • Weichmacher
  • Lösungsmittel
  • Psychischer Stress
  • Nahrungsmittel (zusätze)
  • u.a.m.

(Quellen: Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam MVZ GbR, Dr. Volker von Baehr,
Auflistung modifiziert von Dr. Volker von Baehr nach Pall, Dr. (PhD) ML.: Explaining ‚Unexplained Illnesses“)

Wie kann man diesen möglichen Entzündungsstoffwechsel bei LIPÖDEM messen?
Stichworte: Nitrosativer Stress/NO*/ONOO-, Oxidativer Stress, Mitochondriopathie

Blutuntersuchungen:
crP-Wert i.S. (im Serum): ggfs. erhöht
Nitrotyrosin: ggfs. erhöht
TNF-a: ggfs. erhöht
IFN-g (IP-10): ggfs. erhöht
Histamin: ggfs. erhöht
MDA-LDL: ggfs. erhöht

aber ATP intrazellulär: ggfs. erniedrigt (Hinweis auf eine gestörte Mitochondrienfunktion! Energiemangel IN den Zellen/insbesondere Fettzellen bei LIPÖDEM?)

IL-1b (Interleukin I) wird u.a. vom inflammatorischen Fettgewebe produziert.

Wo kann die Entzündung im Körper sein?

  • im Darm,
  • im Bewegungsapparat,
  • Unterhautentzündungen im Fettgewebe / viszerales Fett (Bauchfett),
  • in wurzelbehandelten toten Zähnen,
  • u.a.m.

Wo sind weitere Triggerfaktoren: z.B. auf der Zahnbürste mit pathogenen Keimen (deswegen regelmäßig wechseln!)

Lassen Sie sich bitte von Ihrem Facharzt auf eine permanente systemische Inflammation also Entzündung, die Ihren gesamten Organismus betrifft, hin untersuchen.

Aktuelle Literaturempfehlungen zur „Silent Inflammation“ – die verborgenen Entzündungen:

Silent Inflammation – Die Gefahr der verborgenen Entzündungen: Ursachen – Prävention – Eindämmung
Taschenbuch – 22. November 2016
von Anja Bettina Irmler (Autor), Wolz Georg (Autor)
von Eubiotika Verlag
Anzeige:

Entzündungen Die heimlichen Killer
Gebundene Ausgabe – 28. September 2015
von Prof. Dr. Michaela Döll (Autor)
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Empfehlungen zur Ernährung, wie Sie als Lipödem-Patientin Entzündungen durch Ernährungsumstellungen reduzieren könnten, finden Sie in u.g. Anti-Entzündungs-Diät-Ratgebern:

Heimliche Entzündungen: Mit der richtigen Ernährung sanft vorbeugen und lindern (Buch im Großformat, Entzündungshemmer, Ernährung bei Entzündungen)
Taschenbuch – 31. Oktober 2016
von Silvia Bürkle (Autor)
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Entzündungshemmende Ernährung: zur Vorbeugung, Linderung oder Heilung vieler zivilisationsbedingter Krankheiten unserer Zeit
Taschenbuch – 3. März 2016
von Jürgen Schäfer (Autor)
Anzeige:

Die Anti-Entzündungs-Diät: In 28 Tagen Entzündungen eindämmen, das Immunsystem stärken und fit werden
Taschenbuch – 20. März 2017
von Martin Kreutzer (Autor), Anne Larsen (Autor)
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Autoimmun-Ernährung: Entzündliche Prozesse im Körper dauerhaft stoppen
Broschiert – 15. Mai 2017
von Claudia Lenz (Autor)
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Das Autoimmun-Kochbuch: Leckere Rezepte nach dem Autoimmun-Protokoll
Taschenbuch – 14. Februar 2017
von Angie Alt (Autor), Birgit Irgang (Übersetzerin) (Autor)
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Zu Adipositas wird intensiv geforscht, zu Lipödem leider nicht: es fehlen Forschungsgelder und Fördermittel, da wohl kein Medikament gegen Lipödem entwickelt werden kann, liegt diese weitverbreitete Volkskrankheit nicht im Interesse der Pharmaindustrie?

Bitte unterstützen Sie meine Öffentlichkeitsarbeit durch eine kleine Spende.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

Ihre
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin im Bereich der Mitochondrienmedizin, insbesondere LIPÖDEM
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80796 München

Mobil: (+49) 0172 / 861 33 03
Fax: (+49) 089 / 69 37 38 14
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Lipödem

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Hinweis der Autorin: Diese Zusammenstellung ist ausdrücklich für Laien und nicht für medizinische Fachkräfte/Fachärzte erstellt und soll deswegen so einfach und verständlich wie möglich sein, medizinische Fachausdrücke werden im Glossar erklärt.

Lip|ödem.
englisch: lipedema, lipoedema.

Chronische Fettgewebsverteilungsstörung, die selten erkannte, meist fortschreitende (progrediente) Erkrankung fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen, psychisch oft sehr belastend.
Das Lipödem ist im weiteren Sinne ein lymphologisches Krankheitsbild (chronischer Lymphstau).
Das Lipödem darf nicht mit Adipositas verwechselt werden, wenngleich beide Formen der Fettgewebsvermehrung häufig zusammen auftreten. Diäten oder vermehrte Bewegung sind bei Lipödemen nicht besonders erfolgsversprechend. Gewichtsschwankungen und Übergewicht wirken sich allerdings negativ auf das Lipödem aus! Siehe auch die Messmethoden. Das Lipödem-Fett hat eine ganz andere Struktur als das gespeicherte Reservefett wie bei der Fettleibigkeit und kann kaum mit Diäten oder Sport abgebaut werden! Trotzdem ist regelmäßiger moderater Sport ohne Überbelastungen für eine Lipödem-Betroffenen sehr wichtig.

Anzahl der Betroffenen:

Es fehlt derzeit an wissenschaftlichen klinischen Langzeitstudien zur exakten Anzahl der an Lipödem-Erkrankten, Schätzungen zufolge sind es ca. 80.000 (Quelle: Dr. Ulrich Herpertz) wenn nicht 500.000 und mehr Frauen allein in Deutschland, die von der krankhaften Vermehrung von Fettzellen betroffen sind, manche gehen von fast 5 % aller erwachsenden Frauen aus (oft gibt es eine familiäre Häufung).
Es heisst, dass in den USA ca. 17 Millionen Frauen von Lipödem betroffen sind! Aber wird hier wirklich zwischen Lipödem und Adipositas unterschieden?

Ca. 20 % der übergewichtigen Frauen haben eine endogene (anlagebedingte) Fettgewebsvermehrung!

siehe auch M. Marshall; C. Schwahn-Schreiber: Prävalenz des Lipödems bei berufstätigen Frauen:
Zitat: „Geschätzt werden 3,5 Millionen Patientinnen, die an einer angeborenen Fettverteilungsstörung der Beine und Arme leiden“.

Klassifikation des Lipödems:

Diagnose-Schlüssel E88.- Sonstige Stoffwechselstörungen E88.20 ICD-10-GM 2017 E88.20 Lipödem, Stadium I
E88.21 Lipödem, Stadium II
E88.22 Lipödem, Stadium III
Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, www.dimdi.de,
und www.icd-code.de/suche/icd/code/E88.-.html

früher: ICD-10 R60.9 Kapitel XVIII (= nicht näher bezeichnetes Ödem: Flüssigkeitsretention ohne nähere Angabe[n]) in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (kurz: ICD-10) der WHO (= Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization)

Mitochondrium = Zellorganelle @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Ursachen:

An der St. George’s University of London (Pia Ostergaard (PhD), Project: „Genetic Analysis of Lipoedema“) wird derzeit eine wissenschaftliche Untersuchung von LIPÖDEM durchgeführt, um die genetischen Ursachen zu identifizieren.
Komplementärmediziner, die sich mit der Besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) beschäftigen, geben an, dass bei Lipödem ein Energieverlust IN den Zellen (oder Fettzellen) vorliegt, Lipödem also eine vererbte Mitochondriopathie sei.

Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien, nämlich die Multimodale Mitochondrientherapie statt Fettabsaugungen (Liposuktionen)!
Es bedarf weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientinnen-Zahl, um die kausalen Behandlungsmethoden für diese Volkskrankheit bei Frauen endlich zu finden.

Weitere Quellen und wissenschaftliche Referenzen finden Sie hier.

Aktuelle Literaturempfehlung zur Regenerativen Mitochondrienmedizin, einem Behandlungsansatz bei Lipödem, einer Genmutation in der mtDNA der Mitochondrien?

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Die Ursachen der symmetrischen (beidseitigen) Unterhautfettgewebsvermehrung waren bisher nicht bekannt und noch nicht ausreichend erforscht, in der Fachliteratur in vielen Büchern zu Lymphgefäßerkrankungen wird immer angegeben, es gäbe keine kausale Therapie, weil die Ursachen nicht bekannt seien, können

  • genetisch (also eine Erbkrankheit) und/oder
  • hormonell sein?
  • Mikroangiopathie (Störung der feinsten Blutkapillaren)?
  • schleichende Entzündung der bindegewebigen Strukturen?
  • Möglich wäre aber auch, dass ein Lipödem bei erblicher Veranlagung durch jahrelangen Nitrostress (nitrosativer Stress) nach z.B. HWS-Schleudertrauma, Infektionen oder durch viele weitere Faktoren ausgelöst wird oder zumindest dabei auftritt, ist ein Lipödem eine sog. Mitochondriopathie? Liegen Defekte an den Mitochondrien vor? hier sind sich Schulmediziner und Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) Ihren PatientInnen anbieten, uneinig!
  • Liegt bei Lipödem ein Leaky Gut Syndrom, der löchrige Darm vor?
    Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Studien, die dieses Portal anregen möchte.

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Die Anzahl der Fettzellen an den Beinen und Armen bei Lipödem-Patientinnen scheint veranlagebedingt vermehrt, also höher als normal (Stichwort: Östrogene, den weiblichen Sexualhormonen wird bei der Entstehung eines Lipödem eine entscheidende Bedeutung beigemessen).
Ggfs. kann Übergewicht (bei erblicher Disposition) auch ein Lipödem auslösen!

Warum ist Lipödem weitgehend unbekannt?
„Loch im Lehrbuch“: Warum ist LIPÖDEM so vielen Ärzten gar nicht bekannt? Weil diese weit verbreitete Volkskrankheit bei Frauen nicht in den einschlägigen Lehrbüchern für Medizinstudenten bei älteren Auflagen vorkam!, z.B. bei über 1.300 Seiten zu „Innere Medizin und Chirurgie“ wurden zwar Themen wie Diabetes, Adipositas und Lymphödem behandelt, aber nicht das Lipödem oder die Mitochondriopathien mit zig Millionen Patientinnen weltweit. Zudem werden Erkrankungen der Lymphgefäße im Medizinstudium nur am Rande kurz behandelt; wenn Medizinstudenten zu Lymphgefäßerkrankungen nicht richtig ausgebildet wurden, können sie später als Fachärzte diese schon aufgrund der Disproportion im Körper so offensichtliche Erkrankung bei Frauen nicht diagnostizieren.

Vorkommen:

Die symmetrische Unterhaut-Fettgewebsvermehrung überwiegend der unteren, selten der oberen Extremitäten tritt fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen auf.

In sehr seltenen Fällen tritt bei Männern ein Lipödem bei schwerer Leberschädigung oder nach Hormontherapie auf.

Lipödem wird schon vor tausenden Jahren in der Geschichte wie folgt erwähnt, gibt es womöglich solange es Frauen gibt?:

  • 25.000 v. Chr. (jüngere Altsteinzeit) in der Kalkstein-Skulptur „Venus von Willendorf“ in Niederösterreich
  • vor ca. 5.000 Jahren auf Malta (steinerne Statue der Großen Göttin im Tempel Hal Tarxien)
  • und im alten Ägypten vor ca. 3.500 Jahren (Relief der Fürstin von Punt, Hatschepsut-Tempel).
  • Von den beiden amerikanischen Ärzten Allen und Hines wird 1940 der Ausdruck Lipödem für die Fettgewebsverteilungsstörung geprägt (Allen, E. V., Hines, E. A., Jr. Lipedema of the legs: a syndrome characterized by fat legs and orthostatic edema. Proc. Staff Mayo Clin. 15: 184-187, 1940).
  • In der Kunst z.B. die Plastik von Fernando Botero (kolumbianischer Maler und Bildhauer) „Liegende Frau mit Frucht“, geb. 1932 (ist dies Lipödem oder Adipositas?)

Ausprägungen:

Ein Lipödem kann in geringem Umfang schon im Teenager-Alter (Pubertät) auftreten oder auch später, manchmal sind nur wenige Körperregionen (z.B. nur Beine, oder Beine und Arme) betroffen; wenn es unbehandelt bleibt, kann es bei manchen Frauen immense Ausmasse annehmen.
Die symmetrische Häufung von Fettgewebe tritt vor allem seitlich an den Hüften/Gesäß und Oberschenkeln und Oberarmen auf, im späteren Verlauf auch im Nacken, an den Unterarmen und Unterschenkeln.

Drei Stadien des Lipödem:

Stadium I. Haut glatt, feinknotiges Fettgewebe, wenig Orangenhaut, Schwellung hört beim Knochen auf, Vorfusszehen frei
Stadium II. grobknotige Hautoberfläche mit Dellen (Matratzenphänomen)
Stadium III. ausgeprägte Fettlappen (Hautwülste) behindern das Gehen

Fünf Schweregrade des Lipödem:

Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften
(Reiterhosenphänomen)
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im
Bereich der Knieinnenseite
Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
Typ IV: Arme und Beine sind bis zu den Handgelenken/Knöcheln,
also mit Ausnahme der Füße und Hände betroffen
Typ V: Lipolymphödem mit vermehrter Wassereinlagerung in Hand- und Fußrücken sowie Fingern und Zehen (Mischform aus Lipödem und Lymphödem, fortgeschrittenes Stadium)
(Quellen: Wikipedia: Lipödem)
und S1 Klassifikation Leitlinie: Lipödem, AWMF-Registernummer 037/012, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020
(Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
seit 1998 gibt es die Leitlinien „Lipödem“ von der DGP.

Entwicklung:
Die fast nur Frauen betreffende Erkrankung des Fettgewebes kann unbehandelt in der Elefantiasis enden.
Aufgrund der Beschwerden und der optischen Veränderungen entwickeln Lipödem-Patientinnen nicht selten psychovegetative Störungen bis hin zu Depressionen.

Einfacher erster Selbsttest: „Habe ich ein Lipödem? oder eine Adipositas?“ für Laien bevor ein Phlebologe, Lymphologe, Dermatologe oder Internist mit Kenntnissen des Lipödems aufgesucht wird

Diagnose:

Die Diagnosestellung erfolgt mittels

  • Anamnese (Ergebnis der Erhebung durch den Facharzt),
  • Inspektion und
  • Palpation (Untersuchung des Körpers durch Betasten), also Erfahrungsbericht der Patientin sowie
  • Sicht- und Tastbefund durch den Facharzt: das sog. „Kaposi-Stemmer-Zeichen“ (Stemmersches Zeichen, auch Stemmer-Zeichen) ist bei Lipödem-Patientinnen immer negativ (Finger und Hände sind ödemfrei!): die Haut ist an den Vorfüßen abhebbar. Das positive Kaposi-Stemmer-Zeichen ist ein klinisches Zeichen für das Vorliegen eines Lymphödems. (Quelle: Stemmer’s sign–possibilities and limits of clinical diagnosis of lymphedema Autor: R. Stemmer)

Spezielle Diagnostikverfahren beim Lipödem von A-Z:

  • Bioimpedanzanalyse:
    Status der Körperzusammensetzung, misst das Verhältnis von Wasser-, Fett- und Muskelanteilen im Körper
  • Computertomographie
  • Druckschmerzmessungen (Pressure algometry Dr. Anett Reißhauer)
  • Fluoreszenzmikrolymphographie:
    minimal–invasive Darstellung der Lymphgefäße
  • Funktionslymphszintigraphie (nach H. Weissleder):
    bei Verdacht auf ein begleitendes Lymphödem
  • Perometermessung:
    zur Dokumentation der Volumenreduktion (Vermessung mit Lichtschranke, opto-elektronisch)
  • Plethysmografie (auch Plethysmographie geschrieben):
    Messverfahren der Voluminaschwankungen eines Körperteils
  • Sonographie:
    Ultraschallanwendung = bildgebendes Verfahren, das Unterhautfettgewebe wird sichtbar gemacht, Duplex-Ultraschall
  • Venendruckmessung

Differenzialdiagnostik:

Ausschluß einer beschwerdefreien Lipohypertrophie (Wikipedia zu Lipohypertrophie (vergrößerte Fettzellen, keine Druckschmerzen und keine Hämatome)
es sollte durch Fachärzte auch abgeklärt werden, ob nicht folgende Erkrankung vorliegt:

Symptome:

  • Verhärtung des Unterhautgewebes, Spannungsgefühl mit Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit (verstärkt abends und an heißen Tagen)
  • Kälteempfindlichkeit
  • Neigung zu blauen Flecken/Einblutungen/Hämatomen bei nur leichtem Anstoßen
  • angeschwollene Beine bei längerem Sitzen und Stehen
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Celluite und Orangenhaut

Typische klinische Merkmale beim Lipödem sind also Fettvermehrung, Dysproportion, orthostatische Ödeme, Berührungs-, Spannungs- und Druckschmerzhaftigkeit und Hämatomneigung.

Folgeschäden, Komplikationen des Lipödems:

  • Belastung der Gelenke durch das Übergewicht, Verschleißerkrankungen der Knie-, Hüft- und Sprunggelenke, X-Beine
  • ggfs. psychische Veränderungen (Reizbarkeit und Depressionen aufgrund der Körperverformungen),
  • Gewichtszunahme durch „Frust-Essen“,
  • Risiko eines metabolischen Syndroms,
  • möglicherweise Entwicklung eines Lipolymphödems, falls das Lipödem nicht behandelt wird
  • u.a.m.

Cellulite und Lipödem u.ä. in der Kunst:

  • Im 17. Jahrhundert malte Peter Paul Rubens „Die drei Grazien“ (um 1635) mit Cellulite im fortgeschrittenen Stadium (ausgestellt im Museo del Prado, Madrid).
  • Amadeo Modigliani: Nude „Liegender Frauenakt auf weißem Kissen“ (1917): eine Reithosen-Lipomatose?
  • H.L. Kordecki: „Eva“ (2011): schlank taillierte, junge Frau mit Lipödem der Arme und Beine

In früheren Epochen suggerierte Molligkeit bei Frauen den Wohlstand.

Quellen:

Leitlinie Phlebologie: Lipödem der Beine von V. Wienert, E. Földi, W. Schmeller, E. Rabe,
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen als freiberufliche Publizistin über mehr als fünf Jahre

Autorin:

Dagmar Schmidt-Neuhaus, nach Studium der Betriebswirtschaftslehre seit mehr als 26 Jahren freiberufliche Onlineredakteurin und seit mehreren Jahren als freie Publizistin in München tätig


Das Medizinportal für Laien www.lipolymphoedem.de wird laufend weiter ausgebaut!

 

Rechtlicher Hinweis:

Alle Informationen sind unverbindlich und alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Sie sind für Patienten/Innen gedacht, die gesundheitliche und allgemeine medizinische Fragen haben.

Das Informationsangebot auf www.lipolymphoedem.de ersetzt in keinem Fall eine Untersuchung, persönliche Beratung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Therapeuten. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte zu Lipödem und zur mitochondrialen Medizin können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Insbesondere werden hier keine Ferndiagnosen oder individuelle Therapievorschläge erstellt. Bitte vereinbaren Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Therapeuten!

Die verfügbaren Informationen auf dieser Website sind dazu bestimmt, die existierende Arzt-Patienten-Beziehung zu unterstützen aber keinesfalls sie zu ersetzen!

Abschließender Hinweis: Sollten Sie hier Fehler trotz der sorgfältigen Recherchen erkennen, freuen wir uns über eine Nachricht an info@lipolymphoedem.de. Danke.


Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Liegt Nitrostress bei Lipödem vor bei genetischer Veranlagung?

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Viele Krankheiten haben einen gemeinsamen Nenner, so die neuesten Erkenntnisse: die Mitochondrien (d.h. Zellorganellen, die Kraftwerke der Zellen).

Neueste wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass Lipödem eine Erbkrankheit ist, mehrere Quellen für Einträge von Lipödem (englisch: Lipedema) in den US-Gendatenbanken finden Sie hier. Es liegen so die Experten für Mitochondrienmedizin MITOCHONDRIENDEFEKTE bei Lipödem vor.

Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche randomisierte und doppelt-placebokontrollierte Langzeitstudien, wir möchten hiermit die Universitäten, Kliniken, Forschungsinstitute und Fachärzte öffentlich anregen, diese Studien umgehend durchzuführen – Frage an die Wissenschaftler und Fachärzte: Ist Lipödem eine sog. Mitochondriopathie?

Ist jahrelanger Nitrostress (auch nitrosativer Stress genannt) eine Begleiterscheinung beim Lipödem der Mädchen ab der Pubertät und Frauen neben erblicher Veranlagung und hormonellen Faktoren?

Literaturempfehlung (aktuelles Fachbuch zur Mitochondrienmedizin von Dr. sc. med. Bodo Kuklinski):
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Was ist Nitrostress?

In geringen Mengen benötigt der menschliche Körper Stickstoffmonoxid (NO) und Sauerstoffradikale für Stoffwechselvorgänge!

Nitrostress ist die überhöhte Bildung des Radikals Stickstoffmonoxid (NO•) und seiner Folgeprodukte Peroxinitrit, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure im Körper, siehe Wikipedia. Nitrostress, der bisher relativ unbekannt ist, hat einen sehr komplexen, biochemischen Hintergrund, der für einen Laien kaum verständlich ist.
Folgen von Nitrostress sind Störungen im Energie- und Hormonstoffwechsel, die Enzyme in den Kraftwerken der Zellen, die Mitochondrien, werden gehemmt (Blockade der ATP-Produktion, Energieverlust intrazellulär). Ein Teufelskreis entsteht.

Mitochondrium

Mitochondrium (= Zellorganelle) innerhalb der Zellen des menschlichen Körpers © 2013 istockphoto.com/Raycat

 

Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases

Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases

 

Der menschliche Körper eines Erwachsenen hat ca. rund 30 Billionen mikroskopisch kleine Zellen (100 Billionen gemäß dieser Quelle: Spektrum der Wissenschaft). Mitochondrien sind Bestandteile der Zellen (Zellorganellen mit Doppelmembran) und werden als die „Kraftwerke“ der Zellen bezeichnet. Sie stellen die Energie her, die für fast alle Reaktionen des menschlichen Organismus notwendig sind, sie bilden also das energiereiche Molekül ATP = Adenosintriphosphat. Sie sind in allen menschlichen Zellen vorhanden, außer in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten.

Mitochondrien haben eine eigene DNA (mtDNA). In den Zellen befinden sich jeweils bis zu 5.000 oder gar 6.000 Mitochondrien wenn nicht bis zu 10.000, eine Eizelle hat ca. 20.000 Mitochondrien, manche Ärzte sagen sogar 100.000.

Weitere Details finden Sie in dem Wikipedia-Beitrag zum Mitochondrium.


Mögliche Ursachen von Nitrostress, der vermehrten Bildung von Stickstoffmonoxid:

Wodurch könnte eine Stickstoffmonoxid = NO-Überproduktion bei Lipödem-Patientinnen entstehen?

  • chronische Entzündungen
  • schwere virale Infektionen (z.B. Epstein-Barr-Virus EBV), bakterielle Infektionen (z.B. Borreliose, B12-Malabsorption durch Helicobacter-pylori-Infektion) und parasitäre Infektionen
  • toxische Belastungen mit Chemikalien und Umweltgiften (Schwermetalle u.a.m.)
  • Nikotin
  • evtl. Impfungen
  • Elektrosmog (durch Handys, W-LAN Wireless Local Area Network, Schnurlostelefone, Bluetooth Funktechnik)
  • physische Traumata, insbesondere im Bereich Kopf und Hals, Instabilitäten der Halswirbelsäule, des Genickgelenkes
    (Literaturempfehlung: Das HWS-Trauma von Dr. B. Kuklinski)
  • starke  anhaltende geistige und körperliche Belastungen, Psychostress, Burn-Out
  • Schockerlebnisse und schwere psychische Traumatisierungen
  • nitrit-/nitratreiche Nahrung z.B. Wurst mit Nitritpökelsalz; Lebensmittelzusätze, Konservierungsstoffe
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • kohlenhydratreiche Ernährung
  • oxidativer Streß (zu viele freie Radikale)
  • gewisse Dauermedikamente
  • Störfelder (z.B. wurzelbehandelte Zähne oder chronisch entzündete Mandeln)
  • u.a.m.

Diverse Stressoren können die Stickoxid-Werte im Körper drastisch erhöhen und einen biochemischen Teufelskreis verursachen.
Nachfolgend das Modell für NO/ONOO–oxidativ-entzündliche Krankheiten nach Prof. Dr. Martin Pall, Professor für Biochemie und Grundlagenwissenschaften in der Medizin an der Washington State University (USA):

Nitrostress
(O2- freie Radikale, NO = Stickxoid + ONOO- = Peroxynitrit-Zyklus)

Diagnose von Nitrostress:

Die mitochondriale Aktivität, also die Aktivität der Mitochondrien, lässt sich über einen Arzt mit Kenntnissen von Mitochondriopathien, also einer Praxis für Ganzheitliche Medizin, bestimmen.

Ein anscheinend normaler Vitamin B12-Blutspiegel bedeutet nicht, dass der Stoffwechsel wirklich optimal bei einer Lipödem-Patientin funktioniert! Der sonst von Fachärzten durchgeführte einfache B12-Blutserumtest wird nicht mehr als wirklich verlässlich angesehen, deswegen ist ein MMS-Test (bei latentem Vitamin B12-Mangel) sehr zu empfehlen:

Vitamin B-12 Urintest
Laborchemische Analyse von Methylmalonsäure im Urin zur Bestimmung des Vitamin B-12 Status, der erhöhte Nachweis der Methylmalonsäure im Urin ist ein indirekter Marker für einen Vitamin B12–Mangel.
Hersteller: Medivere
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Bei diesem Test ist eine Erstattung durch die Krankenkasse nicht immer gewährleistet, bitte fragen Sie vorher Ihre Krankenkasse zur Kostenübernahme, ggfs. sind die einmaligen Kosten in Höhe von 45,07 Euro brutto von der Patientin selbst zu zahlen.

Ein Nitrostress®-Urintest (87,88 Euro brutto iGel-Leistung, zu Hause von der Patientin im Schnelltest oder vom Facharzt durchgeführt) kann bestimmte Stoffwechselabfallprodukte, die durch die erhöhte Produktion von Stickstoffmonoxid entstehen, nachweisen (Nitrophenylessigsäure, Citrullin im Urin und Methylmalonsäure im Urin/g Kreatinin):
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Die Methylmalonsäure (MMS, english MMA) ist ein Marker für Vitamin B12-Mangel.
Citrullin ist eine Aminosäure, die bei nitrosativem Stress vermehrt ausgeschieden wird.
Nitrophenylessigsäure, ein Abbauprodukt von Nitrotyrosin, wird bei Nitrostress auch vermehrt ausgeschieden.

Diese Parameter sind also wichtig zur Identifizierung von Nitrostress: Citrullin, Nitrotyrosin, Methylmalonsäure und Nitrophenylessigsäure.

Therapie von nitrosativem Stress:
Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt mit Zusatzausbildung in orthomolekularer Medizin/Mitochondrienmedizin, die Behandlung kann nur von Fachkundigen durchgeführt werden! Haben Sie eine erhöhte MMA- (Methylmalonic acid = MMS Methylmalonsäure) und Homocystein-Serumkonzentration? Bitte informieren Sie sich über Methoden zur Normalisierung der Stoffwechsellage, Stoffwechselwege sind sehr komplex!
Wir warnen hiermit ausdrücklich vor Selbstmedikation!

Bei Verdacht auf B-12-bedingten Stoffwechselproblemen empfiehlt sich die starke Reduktion von glutenhaltigen Kohlenhydraten aus Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer.

Ernährungsumstellung:
Bei Vorliegen von Nitrostress ist eine kohlenhydratarme Ernährung zu empfehlen (LOGI-Methode = LOw Glycemic and Insulinemic Diet, ein alternatives, wissenschaftlich abgesichertes Ernährungskonzept, eine zucker- und stärkereduzierte Kost), d.h. eher wenig Kohlenhydrate, v.a. komplexe Kohlenhydrate.
Warum? Aus Kohlenhydraten entsteht Laktat, welches das ATP-Recycling blockiert!

Literaturempfehlungen zur LOGI-Ernährung:
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Jeder Mensch ist individuell verschieden und benötigt deswegen auch eine angepasste und auf ihn abgestimmte Behandlung und Ernährung!


Historie:

1998 erhielten die drei amerikanischen Wissenschaftler Louis J. Ignarro, Ferid Murad und Robert Francis Furchgott den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der wichtigen Bedeutung des Stickstoff-Monoxids (NO) für das Herz-Kreislauf-System.


Wissenschaftliche Studien zu Lipödem und Nitrostress:

Es gibt unseres Wissens nach noch viel zu wenige Studien zu den Zusammenhängen von nitrosativem Stress und Lipödem bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen und erst wenige Mediziner kennen diese Stoffwechselprozesse.

Warum ist die mitochondriale Medizin nicht so bekannt? Dies liegt an den ca. 30-40 mitotropen Substanzen, also den Naturstoffen, die essentiell den Energiestoffwechsel unterstützen und die nicht patentierbar sind!
Die Wissenschaftler sollten klären, ob Lipödem eine „erworbene Mitochondriopathie“ ist, also dabei eine eingeschränkte Fähigkeit der Mitochondrien ATP, das universelle Energiemolekül Adenosintriphosphat, zu produzieren, vorliegt, der ATP-Wert und das Laktat-Pyruvat-Verhältnis lässt sich bei JEDER Patientin messen, nur führen viele Fachärzte leider noch nicht diese Messungen durch.

Der Mangel an speziellen Vitalstoffen muss in der Zelle, nicht nur im Blut nachgemessen werden! Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin.


Quellen und Literaturempfehlungen zu Nitrostress:

Biochemiker Dr. Martin Pall, Washington zu NO/ONOO-Zyklus-Erkrankungen,
das Modell für NO/ONOO–oxidativ-entzündliche Krankheiten (Das zehnte Krankheitsparadigma) beschreibt viele Krankheiten, die in direktem Zusammenhang mit erhöhter Stickoxidbildung stehen:
Dr. Palls Buch Explaining „Unexplained Illnesses“ (Die Erklärung „ungeklärter Krankheiten“) zu Multisystemerkrankungen (2007)
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Vom Autor HP Ralf Meyer zu Dr. med. H. Kremer
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Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
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Orthomolekulare Medizin

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Es geht hierbei um die optimale Versorgung des menschlichen Körpers mit Vitaminen, Antioxidantien, Mineralstoffe, Enzymen, Fett- und Aminosäuren, Spurenelementen u.a.m.

Der Biochemiker Dr. Linus Pauling prägte 1968 den Begriff orthomolekular. (griech.: orthos = gut, richtig)

Viele Krankheiten haben einen gemeinsamen Nenner: die Mitochondrien. Der Mensch hat geschätzte 10 bis 50 Billionen Körperzellen, und grobgeschätzt ca. weit mehr als 45 Billiarden wenn nicht über 60 Billiarden, d.h. weit mehr als ca. 45.000.000.000.000.000 bis weit über 60.000.000.000.000.000 Mitochondrien!

Bitte lassen Sie sich fachärztlich untersuchen und behandeln (wie hoch ist Ihr Vitamin D-, Serotonin- und Vitamin B12-Spiegel? Haben Sie Nitrostress?).

Ein Vitamin B12-Mangel im Körper lässt sich z.B. deutlich mit dem Test der Methyl-Malonsäure-Konzentration (MMS) im Blut oder Urin messen (MMS-Bestimmungstest)! Diesen Vitamin B12-Urin-Schnelltest können Sie unkompliziert zu Hause durchführen mit einer laborchemischen Analyse Ihres Urins inklusive wissenschaftlicher Auswertung, ein erhöhter MMS-Wert im Urin ist ein Indikator für einen Vitamin B12-Mangel:
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Bei diesem Test ist eine Erstattung durch die Krankenkasse nicht immer gewährleistet, bitte fragen Sie vorher Ihre Krankenkasse zur Kostenübernahme, ggfs. sind die einmaligen Kosten von der Patientin selbst zu zahlen. Mit den Ergebnissen dieses Tests können Sie dann Ihren Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin/Mitochondrienmedizin aufsuchen und sich umfangreich beraten lassen (wir warnen hiermit ausdrücklich vor einer Vitalstoff-Selbstmedikation! die Analyse Ihrer Vitalstoffsituation gehört nur in die Hände von fachkundigen Ärzten!), die Einnahme von fachärztlich verordneten Nahrungsergänzungsmitteln zum Ausgleich der verlustierten Vitalstoffe bei Lipödem-Patientinnen sollte in keinem Fall Ersatz für eine ausgewogene und vollwertige Ernährung sein!

Bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten zu den Gegenanzeigen (Kontraindikationen) bei der Anwendung von Mikronährstoffen, beachten Sie deren Risiken (Nebenwirkungen, Überdosierungen, Wechselwirkungen mit anderen Präparaten). Jeder Mensch ist nun mal individuell.
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Bitte informieren Sie sich zum MMS-Referenzwert, viele wissenschaftliche Studien stufen ein Vitamin B12-Level zwischen 200 und 350 pg/mL noch als normal ein, während die Buchautorin Sally M. Pacholok (Could it be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses)Sally M. Pacholok (Could it be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses)bereits bei einem B12 Spiegel unter 450 pg/mL von einer Unterversorgung ausgeht! (pg/mL = Pikogramm pro Milliliter, engl. Picogram per milliliter [pg/ml])
Fachärzte im Bereich der orthomolekularen Medizin empfehlen im ersten Schritt die Blutwerte zu kontrollieren (Homocystein, Serum-B12, Methyl-Malonsäure u.a.m.).

ein weiterer Urin-Test ermittelt Nitrostress im Körper:
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Mitochondrientherapie

Buchcover/Anzeige: „Mitochondrientherapie – die Alternative“

Wir empfehlen hierzu folgenden aktuellen Patientenratgeber zur Regenerativen Mitochondrien-Medizin bei Stoffwechselproblemen vom führenden Experten zum Thema Mitrochondrienmedizin: Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski (Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin) und Dr. Anja Schemionek, erschienen am 15. April 2014 im Aurum Verlag (bitte lassen Sie sich fachärztlich behandeln, z.B. von einem Facharzt mit Zusatzausbildung in orthomolekularer Medizin und Kenntnissen von Lymphgefäßerkrankungen, wir empfehlen ausdrücklich: Keine Selbstmedikation!):
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Dr. sc. med. Kuklinski empfielt übrigens in seinem o.g. Buch zur Mitochondrienmedizin die Logi-Methode und die Steinzeiternährung (Paleo), neben moderater Bewegung bei Stoffwechselstörungen.

Literaturempfehlungen zur Orthomolekularen Medizin:

Essen – Trinken – Lebensstil – Warum Orthomolekulare Medizin?: Ein rationales Konzept bei veränderten Lebens – und Umweltbedingungen
Gabriele Baier-Jagodzinski (Autorin)
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Gesund durch Nahrungsergänzungsmittel: Orthomolekulare Medizin: So wirkt die orthomolekulare Medizin
Paul Mohr (Autor)
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Praxis der Orthomolekularen Medizin. Physiologische Grundlagen. Therapie mit Mikro-Nährstoffen
Irmgard Niestroj (Autorin)
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Leitfaden Mikronährstoffe: Orthomolekulare Prävention und Therapie
Edmund Schmidt (Autor)
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Orthomolekulare Medizin: Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte [Gebundene Ausgabe]
Uwe Gröber (Autor)
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QuickStart Nährstofftherapie [Broschiert]
Volker Schmiedel (Autor)
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Vor einer Selbstmedikation mit Vitallstoffen/Nährstoffpräparaten wird abgeraten, bitte lassen Sie sich von einem Facharzt mit Kenntnissen der Orthomolekularen Medizin beraten und behandeln.


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