Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen und dem Fund der US-Gendatenbank

Glossar von A-Z

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

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Abkürzungen und Begriffe von A-Z
A

Adipositas:
Menschen mit Body-Mass-Index (Körpermasseindex, BMI) von 30 oder höher; weiche, generalisierte Fettgewebsvermehrung des ganzen Körpers, besonders am Rumpf, oft auch an den Extremitäten, durch Überernährung, zu wenig Bewegung, Arzneimittel u.a.m. bedingt
Klassifikation nach ICD-10 E65-E68

alimentär:
durch das Essen bedingt

AMG:
Arzneimittelgesetz

ATP:

Adrenosintriphosphat (energiereiches Molekül)

autokrin:
selbst abgebend

B
Bioimpedanzanalyse (B.I.A.):
Status der Körperzusammensetzung, misst das Verhältnis von Wasser-, Fett- und Muskelanteilen im Körper, also Körperstrukturanalyse

BVL:
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

BMI:
Body-Mass-Index (Körpermassenzahl), eine Meßzahl zur Bewertung des Gewichts (WHO | World Health Organization 1998). Der BMI berechnet sich nach folgender Formel (Körpergewicht in kg) / (Körpergrösse in m)².
BMI-Kategorien (BMI in kg/m²):
starkes Untergewicht: < 15,9 kg/m²
mäßiges Untergewicht: 16,0–17,0 kg/m²
leichtes Untergewicht: 17,0–18,4 kg/m²
Normalgewicht: 18,5 – 24,9 kg/m²
Übergewicht (Präadipositas): 25,0 – 29,9 kg/m²
Adipositas Grad I: 30,0 – 34,9 kg/m²
Adipositas Grad II: 35,0 – 39,9 kg/m²
Adipositas Grad III (Adipositas permagna): ≥ 40,0 kg/m²


Berechnung Body Mass Index (BMI)



in KG
in cm
in ganzen Jahren

(c) BMI-Rechner.net | BMI

Body Mass Index (BMI) 3D-Rechner

C
Cellulite (Orangenhaut):
Dellenbildung der Haut

CED:
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

CST:
Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer

D
Dercum-Krankheit:
(auch Adiposis dolorosa, Adipositas dolorosa, Fettgewebs-Rheumatismus, Lipalgie, Lipomatosis dolorosa, Morbus Dercum, Neurolipomatosis)
Erkrankung des Fettgewebes bei Frauen und Männern

Diurese:
Harnausscheidung durch die Nieren

E
EBM:
Einheitlicher Bewertungsmaßstab für ärztliche Leistungen der KVB (Kassenärztliche Bundesvereinigung)

endogen:
anlagebedingt

Epidemiologie:
Verbreitung in Populationen

Exsikkose:
Austrocknung des Körpers

F
Fettödem (Lipödem):
symmetrische Fettverteilungsstörung mit Schmerzen und orthostatischem Ödem (ödematisiertes Fettgewebe bei Lipohyperplasie)

G
Gluten:
Kleber oder Klebereiweiß aus dem Samen einiger Getreidearten, siehe den Beitrag Allergene

H
HCV:
Health-Claims-Verordnung (Verordnung 1924/2006) gesundheitsbezogene Angaben

hereditär:
erblich

I
ICD-10:
Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (international Version 2011, in Deutschland ICD-10-GM Version 2012)

IGel-Leistungen:
individuelle Gesundheitsleistungen

IgE:
Immunglobuline E (Antikörper)

J

K
Kasein (Casein):
Proteinanteil der Milch

KPE:
Komplexe Physikalische Entstauungstherapie: manuelle Lymphdrainage, Kompressions- und Bewegungstherapie und Hautpflege

L
Laktase:
Enzym (wird im Darm gebildet), spaltet die Laktose, den Milchzucker, in die beiden Einfachzucker Glukose und Galaktose, siehe den Beitrag Allergene

Laktose:
Milchzucker

LCHF:
LowCarb, HighFat

LFGB:
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch

Lipodystrophie:
Veränderungen des Unterhautfettgewebes (Stoffwechselsyndrom) bei Männern und Frauen

Lipödem (Fettödem):
symmetrische Fettverteilungsstörung mit Schmerzen und orthostatischem Ödem (ödematisiertes Fettgewebe bei Lipohyperplasie) fast ausschließlich bei Frauen (Anzahl der Fettzellen vermehrt)

Lipohyperplasia dolorosa:
schmerzhafte massenhaft vermehrte Fettgewebszellen von gleicher Größe

Lipohyperplasie:
massenhaft vermehrte Fettgewebszellen von gleicher Größe

Lipohypertrophie:
anlagebedingte Fettgewebsvermehrung der Extremitäten, symmetrisch, jede einzelne Fettgewebszelle vergrößert, beschwerdefrei

Lipolymphödem (auch Lip-Lymphödem, Liplymphödem):
Lipödem in Kombination mit einem primären Lymphödem
(Therapierichtlinien des Lymphödems)

LMKV:
Lebensmittelkennzeichnungsverordnung

Lymphödem:
sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Zwischenzellraum (Interstitium, Stroma), unsymmetrische Störung im Bereich der Gefäße
Klassifikation nach ICD-10: I89.0, I97.2, Q82.0

Lymphsystem:
im menschlichen Körper vorhandenes System, das eiweißreiche Gewebeflüssigkeit abtransportiert

M
MDK:
Medizinischer Dienst der Krankenkassen

metabolisches Syndrom:
vier Faktoren: abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck (Hypertonie), veränderte Blutfettwerte (Dyslipidämie) und Insulinresistenz

Metabolismus:
Stoffwechsel

Mitochondriopathie (auch Mitochondropathie):
Oberbegriff für Erkrankungen der Mitochondrien (Zellorganellen, Energiekraftwerke, bilden das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat, kurz ATP)

MSC:
EU-Bezeichnung für 100% reines ionisiertes Pulver aus den Fossilien der Original Sango-Meeres-Korallen aus Okinawa, Japan

N
NemV:
Nahrungsergänzungsmittel-Verordnung vom 24.5.2004

Nitrostress:
ist die überhöhte Bildung des Radikals Stickstoffmonoxid (NO•) und seiner Folgeprodukte Peroxinitrit, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure im Körper

NO (Stickstoffmonoxid):
körpereigene Substanz, die stark gefäßerweiternd wirkt

O
Ödem (Wassersucht):
Schwellung des Gewebes durch Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem

P
Perometer-Messung:
zur Dokumentation der Volumenreduktion (Vermessung mit Lichtschranke, opto-elektronisch)

Phlebödem:
Wasseransammlungen im Gewebe

Phlebologen:
Fachärzte für Gefäßerkrankungen, insbesondere von Venenerkrankungen

Phlebostase:
Gefäßstauung

ph-Wert:
(lat.) potantia Hydrogenii = Konzentration des Wasserstoffs,
pH-Wert ist die Masseinheit für die Wasserstoff-Ionen-Konzentration, eine Lösung ist sauer bei pH < 7, neutral bei pH = 7 oder basisch bei pH > 7.

Prävalenz:
Krankheitshäufigkeit

progredient:
fortschreitend

Protein:
Eiweiss

Q

R

S
subkutan:
unter der Haut

T
TCM:
Tradionell Chinesische Medizin

TLA:
Tumeszenz-Lokalanästhesie

U

V
VO 1924/2006:
Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen

W

X

Y

Z
Zellulitis:
Entzündung des Unterhautzellgewebes

ZZulV:
Zusatzstoffzulassungsverordnung

Quellen:

http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen seit 4 Jahren

Schwermetallbelastungen?

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Unseres Wissens fehlen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zur Schwermetallbelastung bei Lipödem-Patientinnen.

Manche Schwermetalle sind für Menschen unentbehrliche Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan oder Molybdän.
Aber: die Dosis macht das Gift. Schwermetall-Belastungen im Körper einer Lipödem-Patientin können den Stoffwechsel hemmen!

Details zum Begriff Schwermetall finden Sie im Wikipedia-Beitrag.

Wie giftig sind die in der Natur vorkommenden Metalle Chrom, Nickel, Cadmium, Quecksilver, Aluminium, Zinn und Blei? Schwermetalle können sich im Körper ablagern:

  • im Gehirn,
  • in der Leber,
  • in der Milz,
  • in den Nieren,
  • in den Nebennieren,
  • in der Bauchspeicheldrüse,
  • im Magen-Darm-Trakt,
  • in den Eierstöcken und in der Plazenta (Mutterkuchen),
  • in den Knochen,
  • im Binde- und Nervengewebe,
  • u.a.m.

Chronische Metallbelastungen kommen häufig vor! Und Schwermetalle können eine der Ursachen von Krankheiten sein.

Wo können Schwermetalle überall vorkommen? (Beispiele):

  • in Zahnfüllungen (beim Zahnmetall Amalgan (Metallmischung aus Quecksilber (chemisch: Hg), Silber, Zinn, Kupfer und Zink = Legierung) ist der Quecksilberanteil ca. 50 %, Amalganfüllungen müssen seit 1990 unter strengen Auflagen von Zahnarztpraxen als Sondermüll entsorgt werden!)
  • in Wohngebäuden (in Baumaterialien wie Wasserleitungen)
  • in Industriegiften
  • in Wandfarben oder Holzschutzmitteln
  • in der Nahrung (z.B. Fisch und Fleisch, in Wildpilzen, in Obst und Gemüse u.a.m.)
  • im Wasser
  • in der Luft durch Abgase von Fahrzeugen
  • u.v.a.m.

Eine Schwermetallbelastung lässt sich beim Facharzt z.B. einem Umweltmediziner mit einem speziellen Test einfach feststellen (Urinmessungen, Blutwerte). Ihr Facharzt wird Ihnen bei Vorliegen einer Belastung die geeigneten Ausleitungsverfahren empfehlen und Sie dabei betreuen.
Die Schwermetallausleitung sollte ausschließlich von geschulten Fachleuten vorgenommen werden! Bitte lassen Sie sich auch zu Kontraindikationen bei diesen Entgiftungen beraten und führen Sie auf keinen Fall zu Hause eigenmächtig eine Schwermetallausleitung ohne einen kompetenten Facharzt durch.

Literaturempfehlungen zu Schwermetallbelastungen:

Moderne Praxis bewährter Regulationstherapien: Entgiftung und Ausleitung, Säure-Basen-Haushalt, Darmsanierung [Broschiert]
Oliver Ploss (Autor)
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Amalgam – das schleichende Gift. Folgekrankheiten, Entgiftungsmethoden, Checklisten [Broschiert]
Peter Kern (Autor)
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Gesund statt chronisch krank!: Der ganzheitliche Weg: Vorbeugung und Heilung sind möglich [Taschenbuch]
Joachim Mutter (Autor)
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Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Manuelle Lymphdrainagen (ML/MLD)

Die manuelle Lymphdrainage (abgekürzt: ML bzw. MLD) gehört zu den physikalischen Therapien und ist eine sanfte Massagetechnik durch geschultes Personal wie Physiotherapeuten zur Verbesserung des Lymphflusses und zur Entstauung des Körperstamms sowie der Beine und Arme, die Dauer der Ödemtherapie beträgt üblicherweise 20 bis meist 60 Minuten. Anschließend unterstützt die angelegte Kompression die Entwässerung und sichert so den Behandlungserfolg.

Weitere Details zur Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen finden Sie bei Wikipedia.

 
Hier sehen Sie, wie das Lymphgefäßsystem bei Frauen aussieht.

 
Literaturempfehlungen zur Manuellen Lymphdrainagen (ML/MLD)

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