Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen und dem Fund der US-Gendatenbank

Liposuktion / Fettabsaugung bei Lipödem, einer mitochondrialen Erkrankung???

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Woran erkennt man eigentlich als Laie ein genetisch bedingtes Lipödem? Durch die symetrische Disproportion im Körperbau der betroffenen Frau: schlanke Taille aber dicke Oberschenkel (optisch wie Reiterhosen) und dicker Po, manchmal auch dicke Oberarme. Begleiterscheinungen des Lipödems sind unangenehme Spannungs-, Berührungs- und Druckschmerzen und Neigung zu blauen Flecken/Blutergüssen.

Bitte beachten Sie unseren aktualisierten Artikel zu Lipödem – eine mitochondriale Erbkrankheit!

Als Freie Publizistin habe ich nach über 5 Jahren Internetrecherchen jetzt endlich den Hinweis gefunden, dass Lipödem dem Grunde nach eine Mitochondriopathie ist: den Eintrag von Lipödem (engl. Lipedema, Term ID 6457!) in der US-Gendatenbank bei „MSeqDR ~ Accelerating Genomic Discovery in Mitochondrial Diseases“ („Beschleunigte Entdeckung der Gene in mitochondrialen Erkrankungen„) https://mseqdr.org/dp.php?6457;
MSeqDR Mitochondrial Disease pathogenic mutation variant. („Mitochondriopathien: pathogene Mutation Varianten“)
Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien statt Fettabsaugung!

Viele Fachärzte betonen, dass sich das Fett in den Beinen, Armen, Gesäss und Hüften bei einer Lipödem-Patientin im Gegensatz zum Fett bei Übergewicht (Adipositas) kaum durch Sport oder Diäten wirksam reduzieren lässt. Deswegen ziehen betroffene Frauen eine Fettabsaugung bei Lipödem in Erwägung, aber:

Wurden Sie umfangreich über die Kontraindikationen einer Fettabsaugung bei Lipödem durch Ihren behandelnden Arzt informiert?

Hat Ihr Facharzt VOR einer Liposuktion (Fettabsaugung) bei Ihnen als Lipödem-Patientin Ihren sog. ATP-Wert (Adenosintriphosphat) bestimmt? Ist Ihr ATP-Wert sehr niedrig? Der ATP-Wert sagt etwas aus über Ihre Stoffwechselleistung!

Haben Sie eine Aussage erhalten, wie hoch Ihr CrP-Wert (Creaktives Protein) ist? der CRP-Wert gilt als unspezifischer Entzündungsparameter. Ein hoher Wert spricht laienhaft ausgedrückt für Entzündungen im Körper, z.B. im Darm (Stichwort: Entzündungsstoffwechsel).

Die Chirurgie ist keine Behandlung, die an den Wurzeln des Lipödems ansetzt. Allein durch die Narkosemittel bei der Fettabsaugung wird der Körper der Lipödem-Patientin unter Stress gesetzt und der schon entgleiste Stoffwechsel weiter beeinträchtigt! Seien Sie skeptisch bei Aussagen wie: „Lipödeme sind heilbar mit Fettabsaugungen.“ Sind dies Heilversprechen von Fachärzten, die falsche Hoffnungen wecken würden?

Hierzu schreibt das U.S. Department of Health & Human Services – National Institutes of Health NCATS Office of Rare Diseases Research zu Lipödem – keine seltene Erkrankung (lipedema – not a rare disease) im Genetic and Rare Diseases Information Center (GARD):
„Invasive treatments such as lipectomy or liposuction are not recommended because they risk causing damage to the lymphatic system.“
auf deutsch: Invasive Behandlungen wie Lipektomie (operative Entfernung von (übermäßigem) Fettgewebe) oder Liposuktion (Fettabsaugung) sind nicht empfehlenswert, da sie das Risiko bergen das lymphatische System zu schädigen.

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Wurde Ihr Vitamin B12-Spiegel (im Urin über die Methylmalonsäure (MMS) sowie im Blutserum oder mit anderen medizinischen Methoden) genau gemessen? Wissen Sie, ob Sie einen Vitamin B12-Mangel (sichtbar durch erhöhte MMS-Werte) IN den Zellen und nicht nur im kreisenden Blut haben könnten?

Haben Sie Ihren Vitalstoff-Status VOR einer Entscheidung zur Liposuktion (Fettabsaugungs-Operation) abgeklärt? Wie hoch ist z.B. Ihr individuelles Vitamin-D und Vitamin B 12 im Körper im Vergleich zu den Referenzwerten, die Ihr Arzt Ihnen angeben kann?

Wurden Sie auf einen möglichen Nitrostress (Überhang von Stickstoff-Monoxid NO) von Ihrem Facharzt untersucht?

Haben Sie VOR einer OP-Entscheidung fachärztlich abklären lassen, ob Ihr Lipödem eine sog. Mitochondriopathie ist?

Wurden Sie auf eine mögliche Darmentzündung von Ihrem Facharzt hin untersucht (Stuhlprobe Florastatus, Leaky-Gut/Darmbarrierestörung)?
Leiden Sie unter Darmproblemen wie z.B. Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Aufstoßen, Verstopfung u.a.m.? Ein Teil des Lymphsystems steht in Verbindung zum Darm! Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Facharzt zu chronisch entzündlichen Erkrankungen.

Hat Ihr Facharzt Sie zu einer individuellen anti-entzündlichen Ernährung beraten?
Kennen Sie Ihre persönlichen entzündungsauslösenden Lebensmittel?

OP Vorbereitung OP-TeamEine Fettabsaugung ist ein schwerwiegender Eingriff in Ihren Körper. Lassen Sie sich bitte VOR dieser Entscheidung von einem Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin beraten, idealerweise ein Arzt, der sich mit der innovativen, besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondrienmedizin/Cellsymbiosis beschäftigt hat (Zweitmeinung). Bei einer chirurgischen Therapie wird das Problem nicht an den Wurzeln gelöst, nämlich den Entzündungen und dem gestörten Zellstoffwechsel, so die neuesten Erkenntnisse einiger Fachärzte mit Zusatzausbildung in orthomolekularer Medizin. Manche Nahrungsmittel wie z.B. Kuhmilch, Gluten, Hefe oder Hühnerei u.a.m., können für Patientinnen einen ständigen Entzündungsreiz darstellen, siehe unseren Beitrag zu Allergenen und zur Darmentzündung.

+++ Bisher geben erst wenige Fachärzte an, dass Lipödem durch Energiemangel IN jeder Körperzelle ausgelöst wird, also eine Störung in den Mitochondrien vorliegt, die Zellleistung sei reduziert bei Lipödem-Patientinnen! +++

Um die multimodale Cellsymbiosistherapie, die über einen Facharzt oder Heilpraktiker mit differenzierter regelmäßiger Labordiagnostik durchgeführt werden kann, kennenzulernen, empfehle ich persönlich dieses Buch (zum Preis von 39,80 Euro, dies erscheint für einen Patientinnenratgeber zwar teuer, ist aber nur ein Bruchteil der Kosten im Vergleich der ggfs. privat zu bezahlenden Fettabsaugung (iGel-Leistung)!):

Chronisch gesund (Prinzipien einer Gesundheitspraxis)
Die Prävention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer
[Gebundene Ausgabe, 424 Seiten mit 337 Abbildungen]
HP Ralf Meyer (Autor)
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Ist Lipödem eine Mitochondriopathie, also Erkrankung der Zellorganellen, des Zellstoffwechsels? Darüber sind sich die Fachärzte NICHT einig, und es fehlen unseres Wissens nach umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema, die aber dringend benötigt werden und die ich, als freie Publizistin, hiermit öffentlich als Erste anregen möchte.

Weitere empfehlenswerte Beiträge VOR einer Lipödem-Fettabsaugungs-/OP-Entscheidung:

1. Anti-entzündliche Ernährung/Vermeidung der Allergene in Lebensmitteln: Paleo-Diät und Logi-Methode bei Lipödem? (fachärztliche Empfehlung von Dr. Kuklinski bei mitochondrialen Erkrankungen)

2. Darmuntersuchungen und Darmsanierung (Aufrechterhaltung und Regeneration der Resportionsflächen des Dick- und Dünndarms)

3. Laborkontrollierte Vitalstoffanalysen

4. Sport bei Lipödem (empfehlenswert sind Schwimmen, Walken, Radfahren u.a.m.)

5. Schwermetallausleitung bzw. Sanierung (Zähne) (Schwermetalle im Körper einer Lipödem-Patientin können ihren Stoffwechsel blockieren, eine komplementärwissenschaftliche Empfehlung, auch hierzu fehlen umfangreiche klinische Studien mit einer großen Zahl Lipödem-Patientinnen!)

6. Vermeiden von Elektrosmog

Bitte informieren Sie sich über die nicht invasiven Behandlungsmethoden bei Lipödem, z.B. die Cellsymbiosis®-Therapie.

Es fehlen u.W. nach umfangreiche wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer (YouTube-Video) bei Lipödem, die hiermit öffentlich angeregt werden, bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten und behandeln, keine Selbstmedikation:

Buchempfehlungen zur Cellsymbiosistherapie®:

Chronische Erkrankungen erfolgreich behandelt mit der Regenerativen Mitochondrien-Medizin
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Zauberpille 4. … – eine neue Dimension der Medizin. Die Cellsymbiosistherapie nach Dr.med. H. Kremer als Basistherapie der heutigen „Zivilisationskrankheiten“ [Taschenbuch]
HP Ralf Meyer (Autor)
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P.S. Warum finden Sie keine Abbildungen zu Lipödem auf diesem Informationsportal für Laien? Erschreckende Bilder zu Lipödem gibt es im Internet genug, die Würde der Frauen wird aber u.E. durch die Veröffentlichungen verletzt.

Ihre
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin
Redaktion www.lipoedeme.org

Mitochondrientherapie

Buchcover/Anzeige: Mitochondrientherapie

Literaturempfehlung:

Wir empfehlen folgenden aktuellen Patientenratgeber zur Regenerativen Mitochondrientherapie bei Stoffwechselproblemen vom führenden Experten zum Thema Mitrochondrienmedizin: Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski (Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin), erschienen am 15. April 2014 im Aurum Verlag – bitte lassen Sie sich fachärztlich behandeln, z.B. von einem Facharzt mit Zusatzausbildung in orthomolekularer Medizin/Cellsymbiosis und Kenntnissen von Lymphgefäßerkrankungen, wir empfehlen ausdrücklich: Keine Selbstmedikation!:
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Anhang:
Liste der möglichen Komplikationen durch Fettabsaugungen (Liposuktionen) bei Lipödem (Auszug):

mögliche Komplikationen durch Fettabsaugungen (Liposuktionen) bei Lipödem

  • Blutungen und Blutergüsse
  • Infektionen
  • Hautnekrose (d.h. absterbende Haut)
  • Lungenembolie
  • Schock
  • Postoperatives Fieber
  • Blutungen
  • Nervenschädigungen
  • Entzündungen
  • Kreislauf- und Herzrhythmusstörungen
  • andauernde postoperative Schmerzen
  • permanente Nervenschädigungen
  • Allergische Reaktionen
  • Hautverfärbungen
  • Ödeme der Arme und Beine
  • Perforation und Verletzung von inneren Organen (Verletzungen tieferer Strukturen wie Darm, Blase, Leber oder Muskeln)
  • Dellen und Unförmigkeiten in der Haut, Asymetrie (also nicht die erwarteten Ergebnisse)
  • Es besteht das Risiko, dass das abgesaugte Fett nach der Fettabsaugung wieder zurückkehrt und zwar an anderen Körperstellen! (so neueste Studien „Wiedereinlagerung von Fett nach Fettabsaugung“, Quelle: Fettabsaugung macht fett, Zentrum der Gesundheit)
  • Todesfälle (vereinzelt nach Fettabsaugungen durch die möglichen Komplikationen)
  • u.v.m.

Quellen: Dr. Yves-Gerard Illouz (1980) und umfangreiche Internetrecherchen seit 5 Jahren

Bei einer ästhetischen Operation gibt es keine Erfolgsgarantie! Eine Fettabsaugung ist nicht ungefährlich!

Laut Wikipedia ist eine Liposuktion beim Lipödem mit erhöhten Risiken verbunden und möglicherweise nicht dauerhaft!

Bitte beachten Sie unseren Artikel zu den Patientinnen-Rechten: können Sie wirklich Schadenersatz bei OP-Behandlungsfehlern mit den „kostenlosen“ Patientinnen-Gutachten der Bezirksärztekammern erhoffen, wenn die Heilhaftpflichtversicherer der Operateure die Medizingutachten mitfinanzieren?

Noch ein Hinweis zum wirtschaftlichen Aspekt der Fettabsaugungen:
Fettabsaugungen sind ein sehr, sehr großer Markt:
bei grob geschätzt ca. 500.000 (bis ca. 1 Millionen) betroffenen Lipödem-Mädchen ab der Pubertät und Frauen allein in Deutschland beträgt der grob geschätzte und hochgerechnete mögliche Umsatz bei den Fettabsaugungs-Ärzten und Kliniken: 1,25 bis 2,5 oder gar 5 Mrd. EUR (500.000 bis 1.000.000 Patientinnen x ca. 2.500 bis ca. 5.000 EUR – oder auch viel mehr – pro Operation), eine Lipödem-Patientin benötigt zudem meist mehrere OPs! Beine außen, Beine innen und ggfs. Arme, diese Behandlungsmethode ist von der Patientin derzeit aufgrund der Leitlinien zum Lipödem privat zu bezahlen (iGel-Leistung). Somit geht es um (wirklich nur grob geschätzte) ca. 3,75 bis ca. 15 Mrd. EUR Kosten. Fettabsaugung ist ein Milliardenmarkt!

Bitte betrachten Sie diese Zahlen und lassen sich durch mehrere Fachärzte umfangreich zu Ihrem lymphologischen Krankheitsbild beraten. Die Datenlage zu Fettabsaugungen bei Lipödem ist noch sehr schwach! Es ist keine Kausaltherapie, und auch anschließend ist möglicherweise noch Kompression und ggfs. manuelle Lymphdrainage nötig.

Sollte die Liposuktion nur schweren Fällen von Lipödem vorbehalten sein, wie es manche Fachärzte aus Venenzentren fordern? Als Laie kann man sich gut vorstellen, dass bei extremen Fettstauungen eine OP vielleicht die letzte Möglichkeit sein könnte, um diesen leidenden Frauen zu helfen. Bitte beachten Sie meinen Beitrag zur aktuellen Leitlinie zu Lipödem und die öffentliche Forderung nach objektiver, von wirtschaftlichen Interessen unabhängiger Entwicklung von medizinischen Leitlinien für Lipödem (E-Mail an die DGP vom 10. Januar 2016).

Bis heute wurden mir als Freier Publizistin die o.g. Fragen durch Fettabsaugungs-Operateure nicht beantwortet! Für eine kritische Diskussion mit Lymphologen stehe ich gern zur Verfügung. Ist die Mitochondrientherapie bei Lipödem eine Alternative? Dies sollte umgehend von den Universitäten und Instituten erforscht werden!

Bei Fehlern auf dieser Seite freue ich mich über Ihr Feedback an info@lipolymphoedem.de. Vielen Dank.

Nach 5 Jahren umfangreichen Recherchen zu Lipödem und mitochondrialen Dysfunktionen (sog. sekundäre Mitochondriopathien) empfehle ich jeder Lipödem-Patientin VOR einer OP eines dieser Bücher zu lesen und sich dann beim Arzt/Heilpraktiker/Therapeuten (m/w) mit Kenntnissen der Mitochondrienmedizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) untersuchen und beraten zu lassen (mit Labordiagnostik und Verlaufskontrolle!), um eine Zweitmeinung zu erhalten:

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Prävention des Lipödems: Übergewicht als ein möglicher Trigger?

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Bitte beachten Sie den aktualisierten Artikel zu Lipödem – eine Erbkrankheit?! und den Beitrag: Lipödem ist eine vererbte Mitochondriopathie – der bisher viel zu wenig erforschte Gendefekt in der mitochondrialen DNA (mtDNA).

Auffällig ist die

ausgeprägte DISPROPORTION des Körperbaus bei Lipödem-Patientinnen

meist schlanke Taille, dicker Po, dicke Oberschenkel aber bei schlanken Unterschenkeln, ggfs. später im Verlauf der Erkrankung dicke Oberarme, also eine ungleiche symetrische Verteilung des Fettgewebes zwischen Ober- und Unterkörper mit Neigung zu Wassereinlagerungen, hier sind m.E. schon Kinderärzte gefragt, im Rahmen einer Prävention die genetische Veranlagung für diese schwere Lymphgefäßerkrankung bei Mädchen vor oder in der Pubertät möglichst frühzeitig zu diagnostizieren, um den späteren Ausbruch der Krankheit Lipödem (z.B. durch Übergewicht!) zu verhindern.

Nach Durchsicht der u.g. Patientenratgeber zur Mitochondrienmedizin wäre es m.E. auch sinnvoll, bei einer mitochondrialen Dysfunktion den Vitalstoffstatus IN den Zellen und im kreisenden Blut bei Mädchen und Frauen beim Facharzt regelmäßig zu überprüfen, um Mangelzustände ausgleichen zu können.

Bei einer sich entwickelnden Fettstauungskrankheit bei erblicher Veranlagung ist es wirklich schwierig, Übergewicht zu vermeiden und nicht ständig dicker zu werden, Experten wie Dr. Kuklinski et.al. empfehlen bei mitochondrialen Dysfunktionen kohlenhydrate, die Laktat bilden möglichst wenig zu essen, auch wird tageweises Fasten, das sog. Intermittierende Fasten bei Mitochondrienstörung empfohlen, diese Ernährungsweise muss dringend umfangreich wissenschaftlich mit einer großen Lipödem-Patientinnenzahl untersucht werden. Zur Erklärung: kurzfristige Hungerzustände führen i.d.R. dazu, dass defekte Mitochondrien abgebaut werden, sog. Mitophagie, ein Autophagie-Prozess in den Zellen.

Lipödem, die vererbte Fettverteilungsstörung, gilt nach Experten aus dem innovativen Fachgebiet der Mitochondrienmedizin als Energieverlust IN den Zellen, die nach deren Einschätzung nicht mit Fettabsaugung geheilt werden kann!
Frage an die Chirurgen: defekte Mitochondrien in den Zellen / Fettzellen sind so extrem klein (0,5-1,5 Mikrometer! (1 Mikrometer µm = 0,001 mm), dass sie technisch nicht einzeln absaugbar wären, es werden also bei einer Liposuktion immer alle Zellen, auch die mit den vielen gesunden Mitochondrien abgesaugt, meist Lymphgefäße geschädigt und es entsteht Narbenbildung, die den Lymphfluß behindert, meine kritischen Fragen als Freie Publizistin an das Gremium der Leitlinienentwicklung zu Lipödem der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und an die Chirurgen wurden mir leider bis heute nicht beantwortet.
Die teure, von Patientinnen i.d.R. privat zu bezahlende Fettabsaugung wird als kausale Behandlungsmethode von Gefäßchirurgen empfohlen trotz nur geringer Patientinnenzahlen in wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit (!), in der US-Gendatenbank MSeqDR Mitochondrial Disease Portal https://mseqdr.org/dp.php?6457; heisst es aber, dass Lipödem eine mitochondriale Erkrankung sei, somit sollten moderne Behandlungsansätze wie die Mitochondrientherapie umfangreich wissenschaftlich untersucht werden, diese Forderung stellt dieses Informationsportal für Laien zu Lipödem seit Jahren.

Ihre

Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin seit 2011: Fachgebiet Mitochondrienmedizin
Dieses umfangreiche 500 Seiten starke Buch habe ich im Januar 2016 komplett gelesen:
Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie von Dr. Kuklinski

Aktuelle Literaturempfehlungen zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Die Mitochondrien-Methode: Wie Sie fit und gesund werden, Ihr Gewicht optimieren und Ihr Lebensgefühl verbessern
Autorin: Petra Hirscher
11. Juli 2016 (Neuerscheinung!)
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Mitochondrien: Aktivieren Sie die Energie-Zentren Ihrer Zellen
Autorin: Maria Elisabeth Druxeis
Broschiert – 30. März 2016 (Neuerscheinung!)
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Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Mitochondrientherapie – die Alternative
Autor: Dr. Bodo Kuklinski
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Wissenschaftliche Quellen und Referenzen u.a. zu den US-Gendatenbanken finden Sie hier.


Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Mitochondriopathien

Einige KomplementärmedizinerInnen geben an: Viele Krankheiten hätten einen gemeinsamen Nenner: die Mitochondrien.

Die Mitochondrien sind die Zellorganellen IN den Zellen, den kleinsten lebenden Baueinheiten aller Lebewesen. Menschen sind Vielzeller, deren Milliarden Zellen haben einen Zellkern (Eucyten) und Billiarden von Mitochondrien (den Kraftwerken der Zelle), in denen die Zellatmung stattfindet (Umwandlung von energiereicher Glukose mit Hilfe von Sauerstoff in Wasser und Kohlenstoffdioxid), bei diesem Umwandlungsprozess wird die Energie für die Stoffwechselprozesse freigesetzt.

Die Bestandteile und Funktionen einer Zelle könnt Ihr in YouTube-Videos anschaulich erklärt finden, z.B. hier (die Zelle – Schulfilm Biologie) sowie „Alles Leben besteht aus Zellen“, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.

Mitochondrium

Mitochondrium

Ist das Lipödem bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen eine sog. erworbene Mitochondriopathie bei genetischer Disposition? Darüber sind sich die Fachärzte NICHT einig!

31. Mai 2016:

Als Freie Publizistin habe ich nach über 5 Jahren Internetrecherchen jetzt endlich den Hinweis gefunden, dass Lipödem dem Grunde nach eine Mitochondriopathie ist: den Eintrag von Lipödem (engl. Lipedema, Term ID 6457!) in der US-Gendatenbank bei „MSeqDR ~ Accelerating Genomic Discovery in Mitochondrial Diseases“ („Beschleunigte Entdeckung der Gene in mitochondrialen Erkrankungen„)

https://mseqdr.org/dp.php?6457;

Lesen Sie mehr zur wirklichen Ursache von Lipödem, eine Erbkrankheit.

Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Mitochondriopathien sind Erkrankungen der Mitochondrien, der Zellorganellen. Das Wort Mitochondriopathie steht dabei für einen Überbegriff vieler verschiedener Erkrankungen siehe Mitochondriopathien.de und http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriopathie, gemeint sind alle Störungen von Enzymen, die an der Energiegewinnung der Zellen beteiligt sind. Eine Mitochondriopathie bedeutet also nur, dass die Krankheit durch eine Schädigung der Mitochondrien gekennzeichnet ist.
Die Mitochondrien stellen Energie in Form von ATP (= Adenosintriphosphat) in den Körperzellen bereit.
ATP ist laut Wikipedia „der universelle und unmittelbar verfügbare Energieträger in jeder Zelle und gleichzeitig ein wichtiger Regulator energieliefernder Prozesse“.
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Ist jahrelanger Nitrostress (auch nitrosativer Stress genannt) eine der Ursachen für Lipödem bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen neben erblicher Veranlagung und hormonellen Faktoren?
Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche randomisierte und doppelt-placebokontrollierte Langzeitstudien, wir fordern die Universitäten, Kliniken, Forschungsinstitute und Fachärzte hiermit öffentlich auf, diese Studien umgehend durchzuführen – Frage an die Wissenschaftler und Fachärzte: Ist Lipödem eine sog. Mitochondriopathie?

Mitochondrientherapie

Buchcover/Anzeige: Mitochondrientherapie


Wissenschaftliche Studien zu Lipödem und Nitrostress:

Es gibt unseres Wissens nach noch viel zu wenige Studien zu den Zusammenhängen von nitrosativem Stress und Lipödem bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen und erst wenige Mediziner kennen diese Stoffwechselprozesse.

Warum ist die mitochondriale Medizin nicht so bekannt? Dies liegt an den ca. 30-40 mitotropen Substanzen, also den Naturstoffen, die essentiell den Energiestoffwechsel unterstützen und die nicht patentierbar sind!
Die Wissenschaftler sollten klären, ob Lipödem eine „erworbene Mitochondriopathie“ ist, also dabei eine eingeschränkte Fähigkeit der Mitochondrien ATP, das universelle Energiemolekül Adenosintriphosphat, zu produzieren, vorliegt, der ATP-Wert und das Laktat-Pyruvat-Verhältnis lässt sich bei JEDER Patientin messen, nur führen viele Fachärzte leider noch nicht diese Messungen durch.

Unseres Wissen fehlen derzeit noch wissenschaftliche Studien mit einer großen Patientinnen-Zahl zu den Vor- und Nachteilen einer Vitalstofftherapie bei Lipödem!

Die hier dargestellten Therapieverfahren zählen zur sog. Alternativmedizin, diese werden von der Schulmedizin nicht anerkannt, die nachfolgenden Empfehlungen für die Behandlung der Krankheit Lipödem bei Frauen beruhen auf Praxiserfahrungen und der naturheilkundlichen Fachliteratur.

Ein Vitamin B12-Mangel im Körper lässt sich z.B. deutlich mit dem Test der Methyl-Malonsäure-Konzentration (MMS) im Blut oder Urin messen (MMS-Bestimmungstest)!
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Bei diesem Test ist eine Erstattung durch die Krankenkasse nicht immer gewährleistet, bitte fragen Sie vorher Ihre Krankenkasse zur Kostenübernahme, ggfs. sind die einmaligen Kosten in Höhe von 45,07 Euro brutto von der Patientin selbst zu zahlen. Einen Vitamin B12-Urin-Schnelltest können Sie unkompliziert zuhause durchführen mit einer laborchemischen Analyse Ihres Urins inklusive wissenschaftlicher Auswertung, mit den Ergebnissen dieses Tests können Sie dann Ihren Facharzt mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin/Mitochondrienmedizin aufsuchen und sich umfangreich beraten lassen (wir warnen hiermit ausdrücklich vor einer Vitalstoff-Selbstmedikation! die bei Lipödem so wichtige Analyse Ihrer Vitalstoffsituation gehört in die Hände von Sachkundigen):
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Bitte informieren Sie sich zum MMS-Referenzwert, viele wissenschaftliche Studien stufen ein Vitamin B12-Level zwischen 200 und 350 pg/mL noch als normal ein, während die Buchautorin Sally M. Pacholok (Could it be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses)Sally M. Pacholok (Could it be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses)bereits bei einem Vitamin-B12 Spiegel unter 450 pg/mL von einer Unterversorgung ausgeht! (pg/mL = Pikogramm pro Milliliter, engl. Picogram per milliliter [pg/ml])
Fachärzte im Bereich der orthomolekularen Medizin empfehlen im ersten Schritt die Blutwerte zu kontrollieren (Homocystein, Serum-B12, Methyl-Malonsäure (MMS) u.a.m.).

Literaturempfehlungen zum Vitamin B12 Mangel:
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Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin Ihren PatientInnen anbieten, geben dabei an, dass das Lipödem durch einen Energiemangel in jeder Körperzelle ausgelöst wird, deswegen lässt sich diese fortschreitende Erkrankung bei Frauen auch nach deren Meinung NICHT durch Fettabsaugen heilen, nur eine drastische Reduzierung des Stickstoffmonoxids (NO) im Körper würde das Lipödem reduzieren, sie schlagen deswegen Frauen mit dieser Fettgewebsverteilungsstörung nachfolgende Behandlungsmethoden vor:

1) Stoffwechseltherapie:
Nahrungsergänzungsmittel gehören rechtlich zu den Lebensmitteln gemäß Artikel 2 der VO (EG) Nr. 178/2002. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung liefert generell die erforderlichen Mengen an Nährstoffen, Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise. Krankheitsbezogene Werbung für Nahrungsergänzungsmittel ist nach den Bestimmungen des Lebens- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB), genauer nach § 12 (LFGB) in Deutschland untersagt.
Diese innovative Behandlungsmöglichkeit (zu der umfangreiche wissenschaftliche klinische Langzeitstudien und -ergebnisse mit einer hohen Patientinnenzahl derzeit noch fehlen!) kann nur aus rechtlichen Gründen hier nicht im Detail dargestellt werden, bitte fragen Sie zu dieser speziellen Lipödem-Therapie einfach direkt Ihren Arzt (mit Zusatzausbildung Mitochondrienmedizin, orthomolekulare Medizin), keine Selbstmedikation!

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Eine Stoffwechseltherapie mit Vitalstoffen (Vitaminen, Antioxidantien, Spurenelementen etc.), die vom geschulten Arzt verordnet und überwacht wird, erfordert von einer Lipödem-Patientin vor allem eines: Geduld.

2) kohlenhydratarme Ernährung und kalorische Restriktion:
Für eine Verbesserung der Energiebildungsstörung und einen Therapieerfolg ist eine spezielle kohlenhydratarme Ernährung nötig, so die Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) Ihren PatientInnen anbieten.

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ggfs. kann auch eine gluten-, fructose- und histaminarme Ernährung einzuhalten sein.

Kochbücher von Felix Olschewski: Ernährung im Rahmen der naturverbundenen Steinzeiternährung („Paläo-Diät“)
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Literaturempfehlungen zur LOGI-Ernährung:
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Jeder Mensch ist individuell verschieden und benötigt deswegen auch eine angepasste und auf ihn abgestimmte Behandlung und Ernährung!

Erkennen Sie IHRE Allergene in den Nahrungsmitteln (durch Nahrungsmittelunverträglichkeitstests) und meiden Sie diese im Rahmen einer Rotations- und Reduktionsdiät.

Nachfolgend eine Literaturauswahl zu Allergien:

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Rechtlicher Hinweis zu Lipödem-Behandlungen:
Aufgrund rechtlicher Einschränkungen sind die Anwender innovativer Verfahren gezwungen jedes Erfolgsversprechen auszuschließen. Die Behandlungsergebnisse sind derzeit nicht wissenschaftlich belegt, es fehlen anerkannte wissenschaftliche Studien. Jedes Behandlungsergebnis hängt auch von der individuellen Konstitution der Lipödem-Patientin und Ihrer Lebensführung ab.

Ist hierdurch eine sehr langsame Rückbildung des Lipödems möglich? Manche Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin Ihren PatientInnen anbieten, bejahen dies, je jünger die Patientin ist, desto größer könnte der Behandlungserfolg sein, es fehlen hierzu aber derzeit umfangreiche wissenschaftliche klinische Langzeitstudien!

Bitte vereinbaren Sie bei gesundheitlichen Problemen immer persönlich einen Termin bei Ihrem Facharzt bzw. Therapeuten!
Quellen:

Fachärzte für Laboratoriumsmedizin,
YouTube Videos zu mitochondrialen Erkrankungen,
http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen und eigene Tests der Mitochondrientherapie als freiberufliche Publizistin über mehr als drei Jahre

Autorin:

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin
nach Studium der Betriebswirtschaftslehre seit über 25 Jahren in München tätig
Rechtlicher Hinweis:

Alle Informationen sind unverbindlich und alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Sie sind für Patienten/Innen gedacht, die gesundheitliche und allgemeine medizinische Fragen haben.

Das Informationsangebot auf www.lipolymphoedem.de ersetzt in keinem Fall eine Untersuchung, persönliche Beratung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Therapeuten. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte zu Lipödem und zur mitochondrialen Medizin können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Insbesondere werden hier keine Ferndiagnosen oder individuelle Therapievorschläge erstellt. Bitte vereinbaren Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Therapeuten!

Die verfügbaren Informationen auf dieser Website sind dazu bestimmt, die existierende Arzt-Patienten-Beziehung zu unterstützen aber keinesfalls sie zu ersetzen!

Für diese Informationen gelten unsere rechtlichen Hinweise.

Abschließender Hinweis: Sollten Sie hier Fehler trotz der sorgfältigen Recherchen erkennen, freuen wir uns über eine Nachricht an die Redaktion unter info@lipolymphoedem.de. Danke.


Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Lipödem

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Hinweis der Autorin: Diese Zusammenstellung ist ausdrücklich für Laien und nicht für medizinische Fachkräfte/Fachärzte erstellt und soll deswegen so einfach und verständlich wie möglich sein, medizinische Fachausdrücke werden im Glossar erklärt.

Lip|ödem.
englisch: lipedema, lipoedema.

Chronische Fettgewebsverteilungsstörung, die selten erkannte, meist fortschreitende (progrediente) Erkrankung fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen, psychisch oft sehr belastend.
Das Lipödem ist im weiteren Sinne ein lymphologisches Krankheitsbild (chronischer Lymphstau).
Das Lipödem darf nicht mit Adipositas verwechselt werden, wenngleich beide Formen der Fettgewebsvermehrung häufig zusammen auftreten. Diäten oder vermehrte Bewegung sind bei Lipödemen nicht besonders erfolgsversprechend. Gewichtsschwankungen und Übergewicht wirken sich allerdings negativ auf das Lipödem aus! Siehe auch die Messmethoden. Das Lipödem-Fett hat eine ganz andere Struktur als das gespeicherte Reservefett wie bei der Fettleibigkeit und kann kaum mit Diäten oder Sport abgebaut werden! Trotzdem ist regelmäßiger moderater Sport ohne Überbelastungen für eine Lipödem-Betroffenen sehr wichtig.

Anzahl der Betroffenen:

Es fehlt derzeit an wissenschaftlichen klinischen Langzeitstudien zur exakten Anzahl der an Lipödem-Erkrankten, Schätzungen zufolge sind es ca. 500.000 wenn nicht 1 Millionen und mehr Frauen allein in Deutschland, die von der krankhaften Vermehrung von Fettzellen betroffen sind, manche gehen von fast 5 % aller erwachsenden Frauen aus (oft gibt es eine familiäre Häufung).
Es heisst, dass in den USA ca. 17 Millionen Frauen von Lipödem betroffen sind! Aber wird hier wirklich zwischen Lipödem und Adipositas unterschieden?

Ca. 20 % der übergewichtigen Frauen haben eine endogene (anlagebedingte) Fettgewebsvermehrung!

siehe auch M. Marshall; C. Schwahn-Schreiber: Prävalenz des Lipödems bei berufstätigen Frauen:
Zitat: „Geschätzt werden 3,5 Millionen Patientinnen, die an einer angeborenen Fettverteilungsstörung der Beine und Arme leiden“.

Klassifikation des Lipödems:

Diagnose-Schlüssel E88.- Sonstige Stoffwechselstörungen E88.20 ICD-10-GM 2017 E88.20 Lipödem, Stadium I
E88.21 Lipödem, Stadium II
E88.22 Lipödem, Stadium III
Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, www.dimdi.de,
und www.icd-code.de/suche/icd/code/E88.-.html

früher: ICD-10 R60.9 Kapitel XVIII (= nicht näher bezeichnetes Ödem: Flüssigkeitsretention ohne nähere Angabe[n]) in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (kurz: ICD-10) der WHO (= Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization)

Mitochondrium = Zellorganelle @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Ursachen:

31. Mai 2016:

Als Freie Publizistin habe ich nach über 5 Jahren Internetrecherchen jetzt endlich den Hinweis gefunden, dass Lipödem dem Grunde nach eine Mitochondriopathie ist: den Eintrag von Lipödem (engl. Lipedema, Term ID 6457!) in der US-Gendatenbank bei „MSeqDR ~ Accelerating Genomic Discovery in Mitochondrial Diseases“ („Beschleunigte Entdeckung der Gene in mitochondrialen Erkrankungen„)

https://mseqdr.org/dp.php?6457;

Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin, einem Behandlungsansatz bei Lipödem, einer Genmutation in der mtDNA der Mitochondrien:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Die Ursachen der symmetrischen (beidseitigen) Unterhautfettgewebsvermehrung waren bisher nicht bekannt und noch nicht ausreichend erforscht, in der Fachliteratur in vielen Büchern zu Lymphgefäßerkrankungen wird immer angegeben, es gäbe keine kausale Therapie, weil die Ursachen nicht bekannt seien, können

  • genetisch (also eine Erbkrankheit) und/oder
  • hormonell sein?
  • Mikroangiopathie (Störung der feinsten Blutkapillaren)?
  • schleichende Entzündung der bindegewebigen Strukturen?
  • Möglich wäre aber auch, dass ein Lipödem bei erblicher Veranlagung durch jahrelangen Nitrostress (nitrosativer Stress) nach z.B. HWS-Schleudertrauma, Infektionen oder durch viele weitere Faktoren ausgelöst wird oder zumindest dabei auftritt, ist ein Lipödem eine sog. Mitochondriopathie? Liegen Defekte an den Mitochondrien vor? hier sind sich Schulmediziner und Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) Ihren PatientInnen anbieten, uneinig!
  • Liegt bei Lipödem ein Leaky Gut Syndrom, der löchrige Darm vor?
    Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Studien, die dieses Portal anregen möchte.

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Die Anzahl der Fettzellen an den Beinen und Armen bei Lipödem-Patientinnen scheint veranlagebedingt vermehrt, also höher als normal (Stichwort: Östrogene, den weiblichen Sexualhormonen wird bei der Entstehung eines Lipödem eine entscheidende Bedeutung beigemessen).
Ggfs. kann Übergewicht auch ein Lipödem auslösen.

Warum ist Lipödem weitgehend unbekannt?
„Loch im Lehrbuch“: Warum ist LIPÖDEM so vielen Ärzten gar nicht bekannt? Weil diese weit verbreitete Volkskrankheit bei Frauen nicht in den einschlägigen Lehrbüchern für Medizinstudenten bei älteren Auflagen vorkam!, z.B. bei über 1.300 Seiten zu „Innere Medizin und Chirurgie“ wurden zwar Themen wie Diabetes, Adipositas und Lymphödem behandelt, aber nicht das Lipödem oder die Mitochondriopathien mit zig Millionen Patientinnen weltweit. Zudem werden Erkrankungen der Lymphgefäße im Medizinstudium nur am Rande kurz behandelt; wenn Medizinstudenten zu Lymphgefäßerkrankungen nicht richtig ausgebildet wurden, können sie später als Fachärzte diese schon aufgrund der Disproportion im Körper so offensichtliche Erkrankung bei Frauen nicht diagnostizieren.

Vorkommen:

Die symmetrische Unterhaut-Fettgewebsvermehrung überwiegend der unteren, selten der oberen Extremitäten tritt fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen auf.

In sehr seltenen Fällen tritt bei Männern ein Lipödem bei schwerer Leberschädigung oder nach Hormontherapie auf.

Lipödem wird schon vor tausenden Jahren in der Geschichte wie folgt erwähnt, gibt es womöglich solange es Frauen gibt?:

  • 25.000 v. Chr. (jüngere Altsteinzeit) in der Kalkstein-Skulptur „Venus von Willendorf“ in Niederösterreich
  • vor ca. 5.000 Jahren auf Malta (steinerne Statue der Großen Göttin im Tempel Hal Tarxien)
  • und im alten Ägypten vor ca. 3.500 Jahren (Relief der Fürstin von Punt, Hatschepsut-Tempel).
  • Von den beiden amerikanischen Ärzten Allen und Hines wird 1940 der Ausdruck Lipödem für die Fettgewebsverteilungsstörung geprägt (Allen, E. V., Hines, E. A., Jr. Lipedema of the legs: a syndrome characterized by fat legs and orthostatic edema. Proc. Staff Mayo Clin. 15: 184-187, 1940).
  • In der Kunst z.B. die Plastik von Fernando Botero (kolumbianischer Maler und Bildhauer) „Liegende Frau mit Frucht“, geb. 1932 (ist dies Lipödem oder Adipositas?)

Ausprägungen:

Ein Lipödem kann in geringem Umfang schon im Teenager-Alter (Pubertät) auftreten oder auch später, manchmal sind nur wenige Körperregionen (z.B. nur Beine, oder Beine und Arme) betroffen; wenn es unbehandelt bleibt, kann es bei manchen Frauen immense Ausmasse annehmen.
Die symmetrische Häufung von Fettgewebe tritt vor allem seitlich an den Hüften/Gesäß und Oberschenkeln und Oberarmen auf, im späteren Verlauf auch im Nacken, an den Unterarmen und Unterschenkeln.

Drei Stadien des Lipödem:

Stadium I. Haut glatt, feinknotiges Fettgewebe, wenig Orangenhaut, Schwellung hört beim Knochen auf, Vorfusszehen frei
Stadium II. grobknotige Hautoberfläche mit Dellen (Matratzenphänomen)
Stadium III. ausgeprägte Fettlappen (Hautwülste) behindern das Gehen

Fünf Schweregrade des Lipödem:

Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften
(Reiterhosenphänomen)
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im
Bereich der Knieinnenseite
Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
Typ IV: Arme und Beine sind bis zu den Handgelenken/Knöcheln,
also mit Ausnahme der Füße und Hände betroffen
Typ V: Lipolymphödem mit vermehrter Wassereinlagerung in Hand- und Fußrücken sowie Fingern und Zehen (Mischform aus Lipödem und Lymphödem, fortgeschrittenes Stadium)
(Quellen: Wikipedia: Lipödem)
und S1 Klassifikation Leitlinie: Lipödem, AWMF-Registernummer 037/012, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020
(Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
seit 1998 gibt es die Leitlinien „Lipödem“ von der DGP.

Entwicklung:
Die fast nur Frauen betreffende Erkrankung des Fettgewebes kann unbehandelt in der Elefantiasis enden.
Aufgrund der Beschwerden und der optischen Veränderungen entwickeln Lipödem-Patientinnen nicht selten psychovegetative Störungen bis hin zu Depressionen.

Einfacher erster Selbsttest: „Habe ich ein Lipödem? oder eine Adipositas?“ für Laien bevor ein Phlebologe, Lymphologe, Dermatologe oder Internist mit Kenntnissen des Lipödems aufgesucht wird

Diagnose:

Die Diagnosestellung erfolgt mittels

  • Anamnese (Ergebnis der Erhebung durch den Facharzt),
  • Inspektion und
  • Palpation (Untersuchung des Körpers durch Betasten), also Erfahrungsbericht der Patientin sowie
  • Sicht- und Tastbefund durch den Facharzt: das sog. „Kaposi-Stemmer-Zeichen“ (Stemmersches Zeichen, auch Stemmer-Zeichen) ist bei Lipödem-Patientinnen immer negativ (Finger und Hände sind ödemfrei!): die Haut ist an den Vorfüßen abhebbar. Das positive Kaposi-Stemmer-Zeichen ist ein klinisches Zeichen für das Vorliegen eines Lymphödems. (Quelle: Stemmer’s sign–possibilities and limits of clinical diagnosis of lymphedema Autor: R. Stemmer)

Spezielle Diagnostikverfahren beim Lipödem von A-Z:

  • Bioimpedanzanalyse:
    Status der Körperzusammensetzung, misst das Verhältnis von Wasser-, Fett- und Muskelanteilen im Körper
  • Computertomographie
  • Druckschmerzmessungen (Pressure algometry Dr. Anett Reißhauer)
  • Fluoreszenzmikrolymphographie:
    minimal–invasive Darstellung der Lymphgefäße
  • Funktionslymphszintigraphie (nach H. Weissleder):
    bei Verdacht auf ein begleitendes Lymphödem
  • Perometermessung:
    zur Dokumentation der Volumenreduktion (Vermessung mit Lichtschranke, opto-elektronisch)
  • Plethysmografie (auch Plethysmographie geschrieben):
    Messverfahren der Voluminaschwankungen eines Körperteils
  • Sonographie:
    Ultraschallanwendung = bildgebendes Verfahren, das Unterhautfettgewebe wird sichtbar gemacht, Duplex-Ultraschall
  • Venendruckmessung

Differenzialdiagnostik:

Ausschluß einer beschwerdefreien Lipohypertrophie (Wikipedia zu Lipohypertrophie (vergrößerte Fettzellen, keine Druckschmerzen und keine Hämatome)
es sollte durch Fachärzte auch abgeklärt werden, ob nicht folgende Erkrankung vorliegt:

Symptome:

  • Verhärtung des Unterhautgewebes, Spannungsgefühl mit Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit (verstärkt abends und an heißen Tagen)
  • Kälteempfindlichkeit
  • Neigung zu blauen Flecken/Einblutungen/Hämatomen bei nur leichtem Anstoßen
  • angeschwollene Beine bei längerem Sitzen und Stehen
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Celluite und Orangenhaut

Typische klinische Merkmale beim Lipödem sind also Fettvermehrung, Dysproportion, orthostatische Ödeme, Berührungs-, Spannungs- und Druckschmerzhaftigkeit und Hämatomneigung.

Folgeschäden, Komplikationen des Lipödems:

  • Belastung der Gelenke durch das Übergewicht, Verschleißerkrankungen der Knie-, Hüft- und Sprunggelenke, X-Beine
  • ggfs. psychische Veränderungen (Reizbarkeit und Depressionen aufgrund der Körperverformungen),
  • Gewichtszunahme durch „Frust-Essen“,
  • Risiko eines metabolischen Syndroms,
  • möglicherweise Entwicklung eines Lipolymphödems, falls das Lipödem nicht behandelt wird
  • u.a.m.

Cellulite und Lipödem u.ä. in der Kunst:

  • Im 17. Jahrhundert malte Peter Paul Rubens „Die drei Grazien“ (um 1635) mit Cellulite im fortgeschrittenen Stadium (ausgestellt im Museo del Prado, Madrid).
  • Amadeo Modigliani: Nude „Liegender Frauenakt auf weißem Kissen“ (1917): eine Reithosen-Lipomatose?
  • H.L. Kordecki: „Eva“ (2011): schlank taillierte, junge Frau mit Lipödem der Arme und Beine

In früheren Epochen suggerierte Molligkeit bei Frauen den Wohlstand.

Quellen:

Leitlinie Phlebologie: Lipödem der Beine von V. Wienert, E. Földi, W. Schmeller, E. Rabe,
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen als freiberufliche Publizistin über mehr als fünf Jahre

Autorin:

Dagmar Schmidt-Neuhaus, nach Studium der Betriebswirtschaftslehre seit mehr als 26 Jahren freiberufliche Onlineredakteurin und seit mehreren Jahren als freie Publizistin in München tätig


Das Medizinportal für Laien www.lipolymphoedem.de wird laufend weiter ausgebaut!

 

Rechtlicher Hinweis:

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Das Informationsangebot auf www.lipolymphoedem.de ersetzt in keinem Fall eine Untersuchung, persönliche Beratung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Therapeuten. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte zu Lipödem und zur mitochondrialen Medizin können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Insbesondere werden hier keine Ferndiagnosen oder individuelle Therapievorschläge erstellt. Bitte vereinbaren Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Therapeuten!

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