Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen und dem Fund der US-Gendatenbank

Aktuelle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) zu Lipödem in der Version 10.2015: Revision nötig?

Update vom 31. Mai 2016:

Als Freie Publizistin habe ich erneut schriftlich eine Revision der Leitlinie Lipödem beim Gremium der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) gefordert, da Lipödem eine Mitochondriopathie (Erbkrankheit) sei so die Angabe von Komplementärmedizinern und demnach nicht mit Fettabsaugung geheilt werden könnte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF Frau Prof. Dr. Wanka) wurde mit informiert.

An der St. George’s University of London (Pia Ostergaard (PhD), Project: „Genetic Analysis of Lipoedema“) wird derzeit eine wissenschaftliche Untersuchung von LIPÖDEM durchgeführt, um die genetischen Ursachen zu identifizieren.
Komplementärmediziner, die sich mit der Besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) beschäftigen, geben an, dass bei Lipödem ein Energieverlust IN den Zellen (oder Fettzellen) vorliegt, Lipödem also eine vererbte Mitochondriopathie sei.

Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien, nämlich die Multimodale Mitochondrientherapie statt Fettabsaugungen (Liposuktionen)!
Es bedarf weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientinnen-Zahl, um die kausalen Behandlungsmethoden für diese Volkskrankheit bei Frauen endlich zu finden.

Ich zitiere die Leitlinien-Kommission: „Die Liposuktion wird als eine mögliche Therapieoption aufgeführt und keinesfalls als Methode der Wahl. Es gibt Patientinnen, die von der Therapiemaßnahme profitieren, andere nicht. Die Indikation ist individuell zu stellen.“

Jetzt sollte untersucht werden, welche der 37 (bis 39) Gene der mtDNA bei Lipödem durch Mutationen konkret betroffen sind, ich habe Anfragen in den USA und bei einem Münchener Institut für Humangenetik gestellt, um endlich die wirkliche Ursache dieser weit verbreiteten und schweren Erbkrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen wissenschaftlich zu untersuchen mit all ihren Details – ist nur ein Gen in der mtDNA betroffen oder mehrere? liegt die Mitochondrienstörung in allen Zellen vor oder nur in den Fettzellen der Lipödem-Betroffenen? dies muss mit einer großen Patientinnenzahl wissenschaftlich analysiert werden.

Aktuelle Literaturempfehlung zur Regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Arbeitshypothese von Mrs Lipedema (leider derzeit nur in englisch verfügbar):
mtDNA bei Lipödem

Bitte unterstützen Sie meine Öffentlichkeitsarbeit durch eine kleine Spende.


Die Leitlinien zu Lipödem (griechisch: Lipos = Fett / Ödem = Schwellung) werden auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP = Federführende Fachgesellschaft) und des Berufsverbandes der Phlebologen entwickelt und werden über die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) veröffentlicht.

In der Fassung
AWMF-Leitlinien-Register Nr. 037/012 Entwicklungsstufe: 1
Version vom 25.06.2009

wird 3 x Liposuktion (Fettabsaugung) im Text als mögliche Behandlungsmethode bei Lipödem erwähnt:
Die Anzahl der Studienteilnehmer wird allerdings dabei bei 2 Studien nur mit n= 19 und n=75 angegeben, dies ist eine sehr, sehr geringe Zahl Lipödem-Patientinnen bei einer wissenschaftlichen Analyse der Wirksamkeit von Fettabsaugungen!

In der neueren, aktuellen Ausgabe der S 1 Leitlinien für Lipödem, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020
AWMF-Register Nr. 037 – 012
ICD 10 R60.9 Ödem, nicht näher bezeichnet
wird schon 20 x Liposuktion (d.h. Fettabsaugung) im Text als Therapieoption bei Lipödem erwähnt. Dies wirkt wie eine deutliche Empfehlung dieser Therapiemethode der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) für ALLE Lipödem-Patientinnen und nicht nur für die von extremen Fettstauungen Betroffenen (z.B. bei Elefantenbeinen), eine kausale Therapie sei aber ja gar nicht bekannt, wie die DGP in dieser Leitlinie veröffentlicht!

Ich zitiere: „Die Leitlinie hat eine Gültigkeit bis 6/2020. Angesichts des komplizierten Procedere einer Leitlinienerstellung unter Einbeziehung mehrerer Fachgesellschaften und Berufsverbände wird es vorher keine Aktualisierung geben, auch wenn die Entwicklung der Medizin voran zwischenzeitlich voran schreitet. Dieses Problem existiert bei allen Leitlinien. Daher ist immer der Stand der Bearbeitung angegeben. Alles, was danach erscheint und/ oder relevant wird, kann erst in die nächste Leitlinienfassung eingearbeitet werden.“

Aktualisierung in 2017: Diagnose-Schlüssel E88.- Sonstige Stoffwechselstörungen E88.20 ICD-10-GM 2017 E88.20 Lipödem, Stadium I
E88.21 Lipödem, Stadium II
E88.22 Lipödem, Stadium III
Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, www.dimdi.de,
und www.icd-code.de/suche/icd/code/E88.-.html

Bitte lesen Sie die kritischen Fragen zur Fettabsaugungs-OP einer Freien Publizistin, die bis heute von keinem Operateur beantwortet wurden! Warum nicht?

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Es gibt inzwischen viele Ärzte mit der besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation), die angeben, dass

Lipödem eine mitochondriale Erkrankung bei genetischer Disposition

sei, und NICHT mit Liposuktion geheilt werden könne. Es läge ein massiver Energiemangel in jeder Körperzelle vor, eine sog. Mitochondriopathie. Hierzu fehlen leider immer noch umfangreiche Studien, aber wer wird diese jemals veranlassen?

Bei einer Fettabsaugung werden aber ALLE Zellen, auch gesunde, nur im eingegrenzten betroffenen Bereich abgesaugt, die OP erzeugt Nitrostress aufgrund der Narkose, die massive Stoffwechselstörung bei dieser Fettstauungs-Erbkrankheit wird dadurch also verstärkt und nicht verbessert oder? bei Lipödem – so die Experten der Komplementärmedizin, geht es aber um defekte Mitochondrien (die Kraftwerke der Zellen) (Gesamtzahl der Mitochondrien grob geschätzt mehr als ca. > 45 Billiarden im Körper einer Lipödem-Patientin), d.h. betroffen sind manche Zellorganellen IN fast allen Zellen und zwar im gesamten Körper! und nicht nur im abgesaugten Areal!
Dies lässt sich jederzeit über eine sogenannte ATP-Messung (Adenosintrisphophat) IN den Zellen belegen.

Sollte die Liposuktion nur schweren Fällen von Lipödem vorbehalten sein, wie es manche Fachärzte aus Venenzentren in Veröffentlichungen fordern? Als Laie kann man sich gut vorstellen, dass bei extremen Fettstauungen eine OP vielleicht die letzte Möglichkeit sein könnte, um diesen leidenden Frauen zu helfen. Aber mit wenig Übergewicht Betroffenen empfehle ich die Fachliteratur zur Mitochondrienmedizin VOR einer OP-Entscheidung aufmerksam zu lesen und sich dann eine Zweitmeinung vom Arzt für Komplementärmedizin einzuholen.

Am 10. Januar 2016 habe ich als Freie Publizistin die DGP, d.h. Deutsche Gesellschaft für Phlebologie per E-Mail gebeten, eine Revision der aktuellen Leitlinie zu Lipödem noch Anfang 2016 durchzuführen und gefordert objektive, von wirtschaftlichen Interessen unabhängige medizinische Leitlinien für Lipödem zu entwickeln und vor allem auf eine wirklich große valide Datenlage bei Liposuktionen von Lipödem-Patientinnen zu achten, bevor Liposuktion – trotz geringer Datenlage (!) – so massiv ALLEN betroffenen Frauen in der S 1 Leitlinie für Lipödem, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020 AWMF-Register Nr. 037 – 012 empfohlen wird.

Zitat S. 16 aus der S1-Leitlinie vom Oktober 2015: „Die Datenlage der Literatur ist dabei geprägt von nur wenigen kleinen randomisiert kontrollierten Studien, einigen Fallserien und umfangreichem Expertenwissen.“

Konkret heisst dies: es gibt nur wenige Studien mit einer viel zu geringen Zahl Lipödem-Patientinnen, die zuverlässig Liposuktion als geeignete Therapieoption belegen und die nächste Überarbeitung der Leitlinien ist aber erst in 4 Jahren geplant: 06/2020.

Die Erstellung der Leitlinie erfolgte unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie e.V. (DGP).
Weitere beteiligte Fachgesellschaften sind gemäß www.awmf.org:

  • Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL)
  • Berufsverband der Lymphologen (BVL)
  • Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL)
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
  • Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin – Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
  • Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)

Somit sind mindestens zwei Gesellschaften beteiligt, die sich mit Gefäßchirurgie beschäftigen, warum aber keine Experten der MITOCHONDRIENMEDIZIN, einem innovativen Zweig der Komplementärmedizin?

Als Freie Publizistin, die 5 Jahre Recherchen zu Lipödem und mitochondrialen Dysfunktionen betrieben hat, fordere ich hiermit öffentlich die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e.V. (DGP) zu einer umgehenden Revision der Lipödem-Leitlinien auf:
es liegt in Ihrer Aufgabe, wissenschaftliche Studien mit einer großen Patientinnenzahl (und nicht nur weniger als 100!) durchführen zu lassen, bei denen bei jeder Patientin der ATP-Wert (Adenosintriphosphat) bei Lipödem gemessen wird, sowie der CrP-Wert (hoher CrP-Wert als Marker für den Entzündungsstoffwechsel).

Ferner sollte endlich die Wirksamkeit der individuell auf die Patientin abgestimmten Mitochondrienmedizin mit umfangreicher Labordiagnostik und ständiger Verlaufskontrolle bei Lipödem durch Experten streng wissenschaftlich mit einer großen Patientinnenzahl untersucht werden!

Ihre
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin aus München

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