Bitte unterstützt meine Öffentlichkeitsarbeit zu LIPÖDEM mit einer kleinen Spende: Lipödem ist eine Stoffwechselstörung in den Mitochondrien IN den Zellen einer Frau! so meine Ergebnisse nach 6 Jahren zeitaufwendigen Recherchen und dem Fund der US-Gendatenbank

Ist Lipödem eine vererbte Mitochondriopathie?

Mitochondrium = Zellorganelle @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

In hunderten Fachbüchern zur Lymphologie steht zu Lipödem, dass die Ursache unbekannt sei und es deswegen kein kausale Therapie gäbe! Als Freie Publizistin stelle ich nach über 5 Jahren Internetrecherchen und der Angabe von manchen Komplementärmedizinern sowie Patientinnen-Befunde, die noch streng wissenschaftlich zu prüfende Hypothese auf, dass Lipödem dem Grunde nach eine primäre Mitochondriopathie sei, eine Erkrankung der zig Billiarden Zellorganellen, d.h. Mitochondrien (grob geschätzt 45.000.000.000.000.000 wenn nicht mehr als 60.000.000.000.000.000 Mitochondrien) IN den Zellen einer Patientin (in allen Zellen oder nur den Fettzellen?):
Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien nämlich die multimodale Mitochondrientherapie statt Fettabsaugung!

Laut https://de.wikibooks.org/wiki/Klinische_Humangenetik:_Mitochondriopathien „können in einer Zelle gesunde und kranke Mitochondrien nebeneinander existieren (Heteroplasmie) oder alle Mitochondrien tragen die gleiche Mutation (Homoplasie)“.

Lipödem würde demnach maternal vererbt, also mütterlicherseits, also von der Urgroßmutter zur Großmutter zur Mutter zu den Töchtern, wobei nicht jede Tochter den Gendefekt erbt und nicht bei jeder Tochter, die Disproportionen im Körperbau hat, also diese Auffälligkeit bei Lipödem, dann auch an Lipödem erkranken muss.
Experten der Besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) geben an, dass Lipödem zu den „mitochondrial diseases“ (d.h. auf deutsch Mitochondriopathien) gezählt wird, der Gendefekt also nicht in den „normalen“ Genen bei Frauen liegt, sondern in den Genen der Mitochondrien, Menschen haben nämlich 2 Genome (laut Wikipedia: Erbgut eines Lebewesens, die Gesamtheit der materiellen Träger der vererbbaren Informationen einer Zelle).
Wie dadurch genau das Therapieregime bei Lipödem ist, muss von Fachleuten wissenschaftlich untersucht und geklärt werden, deswegen empfehle ich allen Lipödem-Patientinnen einen Termin zum unverbindlichen Beratungsgespräch bei einer Humangenetik-Sprechstunde bei Mitochondriopathie-Experten (dies wird von der Krankenkasse bezahlt, setzt aber einen Befund „Verdacht auf Mitochondriopathie“ z.B. über eine Stuhl- und Blutprobe beim Hausarzt voraus: Messung des ATP-Wertes!, Messung von Zonulin und Alpha-Antitrypsin u.a.m.) und Überweisungsschein 06BF vom Hausarzt/Internist/Lymphologe/Phlebologe u.a.

Mitochondrium mit der mtDNA

Mitochondrium mit der mtDNA

Mutationen der mitochondrialen DNA, der mtDNA, haben folgende Besonderheit: eine maternale Vererbung, also von der Urgroßmutter über die Großmutter, die Mutter zur Tochter usw., aber nicht jede Tochter erkrankt an Lipödem.

Jetzt sollte untersucht werden, welche der 37 (bis 39) Gene der mtDNA, die in mind. 10 facher Kopie in den Mitochondrien vorliegen, bei Lipödem durch Mutationen betroffen sind, ich habe Anfragen in den USA und bei deutschen Instituten für Humangenetik gestellt, um endlich die wirkliche Ursache dieser weit verbreiteten und schweren Erbkrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen zu finden.

Die Gene der mtDNA haben keine Schutzmechanismen im Vergleich zur Kern-DNA beim Menschen gegen oxidativen Stress durch Zucker, Entzündungen, Pestizide, Schwermetalle und Gifte etc.!

Rein rechnerisch ist es so: bei 37 (bis 39) Genen in den Mitochondrien in mind. 10facher Kopie und bei durchschnittlich ca. grob geschätzt 1.000 bis 3.000 Mitochondrien pro Zelle, haben wir ca. 370.000 bis über 1 Millionen Gene in den Zellorganellen!!! Wieviele davon bei Lipödem defekt sind, ist Aufgabe der wissenschaftlichen Forschung, die dieses informative und bewusst einfach gehaltene Portal für Laien hiermit anregen möchte.

Seit März 2012 schätze ich als Freie Publizistin und Entwicklerin einer Ärzte/Therapeuten- und Heilpraktiker-Datenbank zur Mitochondrienmedizin dass Lipödem als eine sog. Mitochondriopathie ein, eine Erkrankung der Zellorganellen in den Fettzellen und kenne im Detail die Multimodale Mitochondrientherapie (die ich aus rechtlichen Gründen leider nicht veröffentlichen darf: mitotrope Vitalstoffe sind Lebensmittel und für diese darf bei Krankheiten wg. Lebensmittelrecht nicht geworben werden), bitte wenden Sie sich daher an einen Experten (m/w) für die Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation).

Am St. George’s College, University of London wird dank Fördermitteln aus den USA der Gendefekt Lipödem innerhalb der nächsten 2 Jahre (März 2016 bis Februar 2018) erforscht, diese Studien werden hoffentlich Erkenntnisse liefern, wie Defekte der mitochondrialen DNA (mtDNA) in den Mitochondrien der Fettzellen (oder allen Zellen?) bei Lipödem-Patientinnen zu therapieren sind.

P.S.: in Übersichten zu Seltenen Erkrankungen wie RareList Global Genes (7.000 seltene Erkrankungen) wird Lipödem (engl. lipedema) geführt, dabei ist Lipödem eine weit verbreitete und weitgehend unbekannte, unerforschte Volkskrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen. Lipödem ist vollkommen unterdiagnostiziert sowie alles andere als selten!

Aktuelle Literaturempfehlungen zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Die Mitochondrien-Methode: Wie Sie fit und gesund werden, Ihr Gewicht optimieren und Ihr Lebensgefühl verbessern
Autorin: Petra Hirscher
11. Juli 2016 (Neuerscheinung!)
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Mitochondrien: Aktivieren Sie die Energie-Zentren Ihrer Zellen
Autorin: Maria Elisabeth Druxeis
Broschiert – 30. März 2016 (Neuerscheinung!)
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Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Ehre, wem Ehre gebührt:
Schon 2010 hat Dr. med. Gahlen auf seiner Praxishomepage veröffentlicht, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie sei und seiner Meinung nach nicht mit Fettabsaugung geheilt werden könne! Er empfiehlt andere innovative Behandlungsansätze wie passives IHHT® (Atmen von reduziertem Sauerstoff (Höhenluft) im Wechsel mit viel Sauerstoff), mitotrope Vitalstoffe (für die man bei Krankheiten aus rechtlichen Gründen nicht werben darf aufgrund des Lebensmittelrechts!) und Ernährungsumstellung (wenig Kohlenhydrate! (da viele Kohlenhydrate in der Ernährung Laktat bilden und die eh schon defekten Mitochondrien bei Lipödem stören).

Weitere wissenschaftliche Quellen und Referenzen finden Sie hier.

Arbeitshypothese von Mrs Lipedema (leider derzeit nur in englisch verfügbar), die streng wissenschaftlich untersucht werden muss:

mtDNA bei Lipödem
 

Der nächste Schritt ist es, ein Humangenetik-Institut in Europa zu finden, dass eine Lipödem-Studie auflegt und das Gen oder die Gene in der mtDNA identifiziert (eines oder mehrere von 37), dass die genaue Ursache für die Lipödem-Erbkrankheit bei Frauen ist, hierzu habe ich als Freie Publizistin mehrere Anfragen gestellt und warte auf Antwort. Ein Institut für Gendiagnostik könnte mit der Detailuntersuchung der mtDNA bei Lipödem-Patientinnen weltweit ein Renommee erzielen, aber:

Zu Adipositas wird intensiv geforscht, zu Lipödem leider nicht: es fehlen Forschungsgelder und Fördermittel, da wohl kein Medikament gegen Lipödem entwickelt werden kann, liegt diese weitverbreitete Volkskrankheit nicht im Interesse der Pharmaindustrie?

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Herzliche Grüße

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

Ihre
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin im Bereich der Mitochondrienmedizin, insbesondere LIPÖDEM
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Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

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Ist Lipödem eine vererbte primäre Mitochondriopathie? Konsequenzen für Prävention und Ernährung

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Hinweis der Autorin: Diese Zusammenfassung aus sechs Jahren Recherchen ist ausdrücklich für Laien und nicht für medizinische Fachkräfte/Fachärzte erstellt und soll deswegen so einfach und verständlich wie möglich sein, medizinische Fachausdrücke werden im Glossar erklärt.

Lip|ödem.
englisch: lipedema, lipoedema.

Chronische Fettgewebsverteilungsstörung, die selten erkannte, meist fortschreitende (progrediente) Erkrankung fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen, psychisch oft sehr belastend.
Das Lipödem ist im weiteren Sinne ein lymphologisches Krankheitsbild (chronischer Lymphstau).
Das Lipödem darf nicht mit Adipositas verwechselt werden, wenngleich beide Formen der Fettgewebsvermehrung häufig zusammen auftreten. Diäten oder vermehrte Bewegung sind bei Lipödemen nicht besonders erfolgsversprechend. Gewichtsschwankungen und Übergewicht wirken sich allerdings negativ auf das Lipödem aus! Siehe auch die Messmethoden. Das Lipödem-Fett hat eine ganz andere Struktur als das gespeicherte Reservefett wie bei der Fettleibigkeit und kann kaum mit Diäten oder Sport abgebaut werden! Trotzdem ist regelmäßiger moderater Sport ohne Überbelastungen für eine Lipödem-Betroffenen sehr wichtig.

Anzahl der Betroffenen:

Es fehlt derzeit an wissenschaftlichen klinischen Langzeitstudien zur exakten Anzahl der an Lipödem-Erkrankten, Schätzungen zufolge sind es ca. 80.000 (Quelle: Dr. Ulrich Herpertz) wenn nicht 500.000 und mehr Frauen allein in Deutschland, die von der krankhaften Vermehrung von Fettzellen betroffen sind, manche gehen von fast 5 % aller erwachsenden Frauen aus (oft gibt es eine familiäre Häufung).
Es heisst, dass in den USA ca. 17 Millionen Frauen von Lipödem betroffen sind! Aber wird hier wirklich zwischen Lipödem und Adipositas unterschieden?

Ca. 20 % der übergewichtigen Frauen haben eine endogene (anlagebedingte) Fettgewebsvermehrung!

siehe auch M. Marshall; C. Schwahn-Schreiber: Prävalenz des Lipödems bei berufstätigen Frauen:
Zitat: „Geschätzt werden 3,5 Millionen Patientinnen, die an einer angeborenen Fettverteilungsstörung der Beine und Arme leiden“.


Klassifikation des Lipödems:

Diagnose-Schlüssel ICD-10 E88.20-22 (früher ICD-10 R60.9 Kapitel XVIII (= nicht näher bezeichnetes Ödem: Flüssigkeitsretention ohne nähere Angabe[n]) in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (kurz: ICD-10) der WHO (= Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization)


Ursachen:

Mitochondrium = Zellorganelle @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

In hunderten Fachbüchern zur Lymphologie steht zu Lipödem, dass die Ursache unbekannt sei und es deswegen kein kausale Therapie gäbe! An der St. George’s University of London (Pia Ostergaard (PhD), Project: „Genetic Analysis of Lipoedema“) wird derzeit eine wissenschaftliche Untersuchung von LIPÖDEM durchgeführt, um die genetischen Ursachen zu identifizieren.
Komplementärmediziner, die sich mit der Besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) beschäftigen, geben an, dass bei Lipödem ein Energieverlust IN den Zellen (oder Fettzellen) vorliegt, Lipödem also eine vererbte Mitochondriopathie sei, eine Erkrankung der zig Billiarden Zellorganellen (grob geschätzt 45.000.000.000.000.000 wenn nicht mehr als 60.000.000.000.000.000 Mitochondrien) IN den Zellen einer Patientin (in allen Zellen oder nur den Fettzellen?).

Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien, nämlich die Multimodale Mitochondrientherapie statt Fettabsaugungen (Liposuktionen)!
Es bedarf weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientinnen-Zahl, um die kausalen Behandlungsmethoden für diese Volkskrankheit bei Frauen endlich zu finden.

Weitere Quellen und wissenschaftliche Referenzen finden Sie hier.

Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien statt Fettabsaugung!

Laut https://de.wikibooks.org/wiki/Klinische_Humangenetik:_Mitochondriopathien „können in einer Zelle gesunde und kranke Mitochondrien nebeneinander existieren (Heteroplasmie) oder alle Mitochondrien tragen die gleiche Mutation (Homoplasie)“.

Es wird vermutet, dass Lipödem maternal vererbt wird, also mütterlicherseits, also von der Urgroßmutter zur Großmutter zur Mutter zu den Töchtern, wobei nicht jede Tochter den Gendefekt erbt und nicht bei jeder Tochter, die Disproportionen im Körperbau hat, also diese Auffälligkeit bei Lipödem, dann auch an Lipödem erkranken muss.

In der US-mtDNA-Gendatenbank fehlt (noch) die genaue Angabe des/der betroffenen Gene: https://mseqdr.org/dp.php?6457; zu Lipödem („mitochondrial diseases“ (d.h. auf deutsch Mitochondriopathien), der Gendefekt könnte also nicht in den „normalen“ Genen bei Frauen liegt (im Zellkern), sondern in den Genen der Mitochondrien, Menschen haben nämlich 2 Genome (laut Wikipedia: Erbgut eines Lebewesens, die Gesamtheit der materiellen Träger der vererbbaren Informationen einer Zelle).
Wie dadurch genau das Therapieregime bei Lipödem ist, muss von Fachleuten wissenschaftlich untersucht und geklärt werden, deswegen empfehle ich allen Lipödem-Patientinnen einen Termin zum unverbindlichen Beratungsgespräch bei einer Humangenetik-Sprechstunde bei Mitochondriopathie-Experten (dies wird von der Krankenkasse bezahlt, setzt aber einen Befund „Verdacht auf Mitochondriopathie“ z.B. über eine Stuhl- und Blutprobe beim Hausarzt voraus: Messung des ATP-Wertes!, Messung von Zonulin und Alpha-Antitrypsin u.a.m.) und Überweisungsschein 06BF vom Hausarzt/Internist/Lymphologe/Phlebologe u.a.

Mitochondrium mit der mtDNA

Mitochondrium mit der mtDNA

Mutationen der mitochondrialen DNA, der mtDNA, haben folgende Besonderheit: eine maternale Vererbung, also von der Urgroßmutter über die Großmutter, die Mutter zur Tochter usw., aber nicht jede Tochter erkrankt an Lipödem.

Jetzt sollte untersucht werden, welche der 37 (bis 39) Gene der mtDNA, die in mind. 10 facher Kopie in den Mitochondrien vorliegen, bei Lipödem durch Mutationen betroffen sein könnten, ich habe Anfragen in den USA und bei deutschen Instituten für Humangenetik gestellt, um endlich die wirkliche Ursache dieser weit verbreiteten und schweren Erbkrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen zu finden.

Die Gene der mtDNA haben keine Schutzmechanismen im Vergleich zur Kern-DNA beim Menschen gegen oxidativen Stress durch Zucker, Entzündungen, Pestizide, Schwermetalle und Gifte etc.!

Rein rechnerisch ist es so: bei 37 (bis 39) Genen in den Mitochondrien in mind. 10facher Kopie und bei durchschnittlich ca. grob geschätzt 1.000 bis 3.000 Mitochondrien pro Zelle, haben wir ca. 370.000 bis über 1 Millionen Gene in den Zellorganellen!!! Wieviele davon bei Lipödem defekt sind, ist Aufgabe der wissenschaftlichen Forschung, die dieses informative und bewusst einfach gehaltene Portal für Laien hiermit anregen möchte.

Seit März 2012 habe ich als Freie Publizistin und Entwicklerin einer Ärzte/Therapeuten- und Heilpraktiker-Datenbank zur Mitochondrienmedizin die Hypothese aufgestellt, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie sei, eine Erkrankung der Zellorganellen und kenne im Detail die multimodale Mitochondrientherapie (die ich aus rechtlichen Gründen leider nicht veröffentlichen darf: mitotrope Vitalstoffe sind Lebensmittel und für diese darf bei Krankheiten wg. Lebensmittelrecht nicht geworben werden), bitte wenden Sie sich daher an einen Experten (m/w) für die Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation).

Am St. George’s College, University of London wird dank Fördermitteln aus den USA der Gendefekt Lipödem innerhalb der nächsten 2 Jahre (März 2016 bis Februar 2018) erforscht, diese Studien werden hoffentlich Erkenntnisse liefern, wie Defekte der mitochondrialen DNA (mtDNA) in den Mitochondrien der Fettzellen (oder allen Zellen?) bei Lipödem-Patientinnen zu therapieren sind.

P.S.: In Übersichten zu Seltenen Erkrankungen wie RareList Global Genes (7.000 seltene Erkrankungen) wird Lipödem (engl. lipedema) geführt, dabei ist Lipödem eine weit verbreitete und weitgehend unbekannte, unerforschte Volkskrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen. Lipödem ist vollkommen unterdiagnostiziert sowie alles andere als selten!

Ehre, wem Ehre gebührt:
Schon 2010 hat Dr. med. Gahlen auf seiner Praxishomepage veröffentlicht, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie sei und seiner Meinung nach nicht mit Fettabsaugung geheilt werden könne! Er empfiehlt andere innovative Behandlungsansätze wie passives IHHT® (Atmen von reduziertem Sauerstoff (Höhenluft) im Wechsel mit viel Sauerstoff), mitotrope Vitalstoffe (für die man bei Krankheiten aus rechtlichen Gründen nicht werben darf aufgrund des Lebensmittelrechts!) und Ernährungsumstellung (wenig Kohlenhydrate! (da viele Kohlenhydrate in der Ernährung Laktat bilden und die eh schon defekten Mitochondrien bei Lipödem stören).

Weitere wissenschaftliche Quellen und Referenzen finden Sie hier.

Arbeitshypothese von Mrs Lipedema (leider derzeit nur in englisch verfügbar), die streng wissenschaftlich untersucht werden muss:

mtDNA bei Lipödem
 

Der nächste Schritt ist es, ein Humangenetik-Institut in Europa zu finden, dass eine Lipödem-Studie auflegt und das Gen oder die Gene in der mtDNA identifiziert (eines oder mehrere von 37), dass die genaue Ursache für die Lipödem-Erbkrankheit bei Frauen ist, hierzu habe ich als Freie Publizistin mehrere Anfragen gestellt und warte auf Antwort. Ein Institut für Gendiagnostik könnte mit der Detailuntersuchung der mtDNA bei Lipödem-Patientinnen weltweit ein Renommee erzielen, aber:

Zu Adipositas wird intensiv geforscht, zu Lipödem leider nicht: es fehlen Forschungsgelder und Fördermittel, da wohl kein Medikament gegen Lipödem entwickelt werden kann, liegt diese weitverbreitete Volkskrankheit nicht im Interesse der Pharmaindustrie?

Die Ursachen der symmetrischen (beidseitigen) Unterhautfettgewebsvermehrung waren bisher nicht bekannt und noch nicht ausreichend erforscht, in der Fachliteratur in vielen Büchern zu Lymphgefäßerkrankungen wird immer angegeben, es gäbe keine kausale Therapie, weil die Ursachen nicht bekannt seien, können

  • genetisch (also eine Erbkrankheit) und/oder
  • hormonell sein?
  • Mikroangiopathie (Störung der feinsten Blutkapillaren)?
  • schleichende Entzündung der bindegewebigen Strukturen?
  • Möglich wäre aber auch, dass ein Lipödem bei erblicher Veranlagung durch jahrelangen Nitrostress (nitrosativer Stress) nach z.B. HWS-Schleudertrauma, Infektionen oder durch viele weitere Faktoren ausgelöst wird oder zumindest dabei auftritt, ist ein Lipödem eine sog. Mitochondriopathie? Liegen Defekte an den Mitochondrien vor? hier sind sich Schulmediziner und Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) Ihren PatientInnen anbieten, uneinig!
  • Liegt bei Lipödem ein Leaky Gut Syndrom, der löchrige Darm vor?
    Hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Studien, die dieses Portal anregen möchte.



Die Anzahl der Fettzellen an den Beinen und Armen bei Lipödem-Patientinnen scheint veranlagebedingt vermehrt, also höher als normal (Stichwort: Östrogene, den weiblichen Sexualhormonen wird bei der Entstehung eines Lipödem eine entscheidende Bedeutung beigemessen).
Ggfs. kann Übergewicht auch ein Lipödem auslösen.

Warum ist Lipödem weitgehend unbekannt?
„Loch im Lehrbuch“: Warum ist LIPÖDEM so vielen Ärzten gar nicht bekannt? Weil diese weit verbreitete Volkskrankheit bei Frauen nicht in den einschlägigen Lehrbüchern für Medizinstudenten bei älteren Auflagen vorkam!, z.B. bei über 1.300 Seiten zu „Innere Medizin und Chirurgie“ wurden zwar Themen wie Diabetes, Adipositas und Lymphödem behandelt, aber nicht das Lipödem oder die Mitochondriopathien mit zig Millionen Patientinnen weltweit. Zudem werden Erkrankungen der Lymphgefäße im Medizinstudium nur am Rande kurz behandelt; wenn Medizinstudenten zu Lymphgefäßerkrankungen nicht richtig ausgebildet wurden, können sie später als Fachärzte diese schon aufgrund der Disproportion im Körper so offensichtliche Erkrankung bei Frauen nicht diagnostizieren.


Vorkommen:

Die symmetrische Unterhaut-Fettgewebsvermehrung überwiegend der unteren, selten der oberen Extremitäten tritt fast ausschließlich bei Mädchen nach der Pubertät und Frauen auf.

In sehr seltenen Fällen tritt bei Männern ein Lipödem bei schwerer Leberschädigung oder nach Hormontherapie auf.

Lipödem wird schon vor tausenden Jahren in der Geschichte wie folgt erwähnt, gibt es womöglich solange es Frauen gibt?:

  • 25.000 v. Chr. (jüngere Altsteinzeit) in der Kalkstein-Skulptur „Venus von Willendorf“ in Niederösterreich
  • vor ca. 5.000 Jahren auf Malta (steinerne Statue der Großen Göttin im Tempel Hal Tarxien)
  • und im alten Ägypten vor ca. 3.500 Jahren (Relief der Fürstin von Punt, Hatschepsut-Tempel).
  • Von den beiden amerikanischen Ärzten Allen und Hines wird 1940 der Ausdruck Lipödem für die Fettgewebsverteilungsstörung geprägt (Allen, E. V., Hines, E. A., Jr. Lipedema of the legs: a syndrome characterized by fat legs and orthostatic edema. Proc. Staff Mayo Clin. 15: 184-187, 1940).
  • In der Kunst z.B. die Plastik von Fernando Botero (kolumbianischer Maler und Bildhauer) „Liegende Frau mit Frucht“, geb. 1932 (ist dies Lipödem oder Adipositas?)

Ausprägungen:

Ein Lipödem kann in geringem Umfang schon im Teenager-Alter (Pubertät) auftreten oder auch später, manchmal sind nur wenige Körperregionen (z.B. nur Beine, oder Beine und Arme) betroffen; wenn es unbehandelt bleibt, kann es bei manchen Frauen immense Ausmasse annehmen.
Die symmetrische Häufung von Fettgewebe tritt vor allem seitlich an den Hüften/Gesäß und Oberschenkeln und Oberarmen auf, im späteren Verlauf auch im Nacken, an den Unterarmen und Unterschenkeln.

Drei Stadien des Lipödem:

Stadium I. Haut glatt, feinknotiges Fettgewebe, wenig Orangenhaut, Schwellung hört beim Knochen auf, Vorfusszehen frei
Stadium II. grobknotige Hautoberfläche mit Dellen (Matratzenphänomen)
Stadium III. ausgeprägte Fettlappen (Hautwülste) behindern das Gehen

Fünf Schweregrade des Lipödem:

Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften
(Reiterhosenphänomen)
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im
Bereich der Knieinnenseite
Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
Typ IV: Arme und Beine sind bis zu den Handgelenken/Knöcheln,
also mit Ausnahme der Füße und Hände betroffen
Typ V: Lipolymphödem mit vermehrter Wassereinlagerung in Hand- und Fußrücken sowie Fingern und Zehen (Mischform aus Lipödem und Lymphödem, fortgeschrittenes Stadium)
(Quellen: Wikipedia: Lipödem)
und S1 Klassifikation Leitlinie: Lipödem, AWMF-Registernummer 037/012, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020
(Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
seit 1998 gibt es die Leitlinien „Lipödem“ von der DGP.


Entwicklung:
Die fast nur Frauen betreffende Erkrankung des Fettgewebes kann unbehandelt in der Elefantiasis enden.
Aufgrund der Beschwerden und der optischen Veränderungen entwickeln Lipödem-Patientinnen nicht selten psychovegetative Störungen bis hin zu Depressionen.

Einfacher erster Selbsttest: „Habe ich ein Lipödem? oder eine Adipositas?“ für Laien bevor ein Phlebologe, Lymphologe, Dermatologe oder Internist mit Kenntnissen des Lipödems aufgesucht wird


Diagnose:

Die Diagnosestellung erfolgt mittels

  • Anamnese (Ergebnis der Erhebung durch den Facharzt),
  • Inspektion und
  • Palpation (Untersuchung des Körpers durch Betasten), also Erfahrungsbericht der Patientin sowie
  • Sicht- und Tastbefund durch den Facharzt: das sog. „Kaposi-Stemmer-Zeichen“ (Stemmersches Zeichen, auch Stemmer-Zeichen) ist bei Lipödem-Patientinnen immer negativ (Finger und Hände sind ödemfrei!): die Haut ist an den Vorfüßen abhebbar. Das positive Kaposi-Stemmer-Zeichen ist ein klinisches Zeichen für das Vorliegen eines Lymphödems. (Quelle: Stemmer’s sign–possibilities and limits of clinical diagnosis of lymphedema Autor: R. Stemmer)

Spezielle Diagnostikverfahren beim Lipödem von A-Z:

  • Bioimpedanzanalyse:
    Status der Körperzusammensetzung, misst das Verhältnis von Wasser-, Fett- und Muskelanteilen im Körper
  • Computertomographie
  • Druckschmerzmessungen (Pressure algometry Dr. Anett Reißhauer)
  • Fluoreszenzmikrolymphographie:
    minimal–invasive Darstellung der Lymphgefäße
  • Funktionslymphszintigraphie (nach H. Weissleder):
    bei Verdacht auf ein begleitendes Lymphödem
  • Perometermessung:
    zur Dokumentation der Volumenreduktion (Vermessung mit Lichtschranke, opto-elektronisch)
  • Plethysmografie (auch Plethysmographie geschrieben):
    Messverfahren der Voluminaschwankungen eines Körperteils
  • Sonographie:
    Ultraschallanwendung = bildgebendes Verfahren, das Unterhautfettgewebe wird sichtbar gemacht, Duplex-Ultraschall
  • Venendruckmessung

Differenzialdiagnostik:

Ausschluß einer beschwerdefreien Lipohypertrophie (Wikipedia zu Lipohypertrophie (vergrößerte Fettzellen, keine Druckschmerzen und keine Hämatome)
es sollte durch Fachärzte auch abgeklärt werden, ob nicht folgende Erkrankung vorliegt:


Symptome:

  • Verhärtung des Unterhautgewebes, Spannungsgefühl mit Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit (verstärkt abends und an heißen Tagen)
  • Kälteempfindlichkeit
  • Neigung zu blauen Flecken/Einblutungen/Hämatomen bei nur leichtem Anstoßen
  • angeschwollene Beine bei längerem Sitzen und Stehen
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Celluite und Orangenhaut

Typische klinische Merkmale beim Lipödem sind also Fettvermehrung, Dysproportion, orthostatische Ödeme, Berührungs-, Spannungs- und Druckschmerzhaftigkeit und Hämatomneigung.


Folgeschäden, Komplikationen des Lipödems:

  • Belastung der Gelenke durch das Übergewicht, Verschleißerkrankungen der Knie-, Hüft- und Sprunggelenke, X-Beine
  • ggfs. psychische Veränderungen (Reizbarkeit und Depressionen aufgrund der Körperverformungen),
  • Gewichtszunahme durch „Frust-Essen“,
  • Risiko eines metabolischen Syndroms,
  • möglicherweise Entwicklung eines Lipolymphödems, falls das Lipödem nicht behandelt wird
  • u.a.m.

Cellulite und Lipödem u.ä. in der Kunst:

  • Im 17. Jahrhundert malte Peter Paul Rubens „Die drei Grazien“ (um 1635) mit Cellulite im fortgeschrittenen Stadium (ausgestellt im Museo del Prado, Madrid).
  • Amadeo Modigliani: Nude „Liegender Frauenakt auf weißem Kissen“ (1917): eine Reithosen-Lipomatose?
  • H.L. Kordecki: „Eva“ (2011): schlank taillierte, junge Frau mit Lipödem der Arme und Beine

In früheren Epochen suggerierte Molligkeit bei Frauen den Wohlstand.


Prävention des Lipödems: Übergewicht als ein möglicher Trigger?

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Auffällig ist die

ausgeprägte DISPROPORTION des Körperbaus bei Lipödem-Patientinnen

meist schlanke Taille, dicker Po, dicke Oberschenkel aber bei schlanken Unterschenkeln, ggfs. später im Verlauf der Erkrankung dicke Oberarme, also eine ungleiche symetrische Verteilung des Fettgewebes zwischen Ober- und Unterkörper mit Neigung zu Wassereinlagerungen, hier sind m.E. schon Kinderärzte gefragt, im Rahmen einer Prävention die genetische Veranlagung für diese schwere Lymphgefäßerkrankung bei Mädchen vor oder in der Pubertät möglichst frühzeitig zu diagnostizieren, um den späteren Ausbruch der Krankheit Lipödem (z.B. durch Übergewicht!) zu verhindern.

Nach Durchsicht der u.g. Patientenratgeber zur Mitochondrienmedizin wäre es m.E. auch sinnvoll, bei einer mitochondrialen Dysfunktion den Vitalstoffstatus IN den Zellen und im kreisenden Blut bei Mädchen und Frauen beim Facharzt regelmäßig zu überprüfen, um Mangelzustände ausgleichen zu können.

Bei einer sich entwickelnden Fettstauungskrankheit bei erblicher Veranlagung ist es wirklich schwierig, Übergewicht zu vermeiden und nicht ständig dicker zu werden, Experten wie Dr. Kuklinski et.al. empfehlen bei mitochondrialen Dysfunktionen Kohlenhydrate, die Laktat bilden möglichst wenig zu essen, auch wird tageweises Fasten, das sog. Intermittierende Fasten bei Mitochondrienstörung empfohlen, diese Ernährungsweise muss dringend umfangreich wissenschaftlich mit einer großen Lipödem-Patientinnenzahl untersucht werden. Zur Erklärung: kurzfristige Hungerzustände führen i.d.R. dazu, dass defekte Mitochondrien abgebaut werden, sog. Mitophagie, ein Autophagie-Prozess in den Zellen.

Lipödem, die vererbte Fettverteilungsstörung, gilt nach Experten aus dem innovativen Fachgebiet der Mitochondrienmedizin als Energieverlust IN den Zellen, die nach deren Einschätzung nicht mit Fettabsaugung geheilt werden kann!
Frage an die Chirurgen: defekte Mitochondrien in den Zellen / Fettzellen sind so extrem klein (0,5-1,5 Mikrometer! (1 Mikrometer µm = 0,001 mm), dass sie technisch nicht einzeln absaugbar wären, es werden also bei einer Liposuktion immer alle Zellen, auch die mit den vielen gesunden Mitochondrien abgesaugt, meist Lymphgefäße geschädigt und es entsteht Narbenbildung, die den Lymphfluß behindert, meine kritischen Fragen als Freie Publizistin an das Gremium der Leitlinienentwicklung zu Lipödem der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und an die Chirurgen wurden mir leider bis heute nicht beantwortet.
Die teure, von Patientinnen i.d.R. privat zu bezahlende Fettabsaugung wird als kausale Behandlungsmethode von Gefäßchirurgen empfohlen trotz nur geringer Patientinnenzahlen in wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit (!), manche innovative Komplementärmediziner geben aber an, dass Lipödem eine mitochondriale Erkrankung sei, somit sollten moderne Behandlungsansätze wie die Multimodale Mitochondrientherapie umfangreich wissenschaftlich untersucht werden, diese Forderung stellt dieses Informationsportal für Laien zu Lipödem seit Jahren.


Quellen:
Referenzen / Wissenschaftliche Quellen
Leitlinie Phlebologie: Lipödem der Beine von V. Wienert, E. Földi, W. Schmeller, E. Rabe,
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
http://de.wikipedia.org/
Lipödem-Fachliteratur und
umfangreiche Internetrecherchen als freiberufliche Publizistin über mehr als fünf Jahre

Autorin:

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin in München


Das Medizinportal für Laien www.lipolymphoedem.de wird laufend weiter ausgebaut!

 

Rechtlicher Hinweis:

Alle Informationen sind unverbindlich und alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Sie sind für Patienten/Innen gedacht, die gesundheitliche und allgemeine medizinische Fragen haben.

Das Informationsangebot auf www.lipolymphoedem.de ersetzt in keinem Fall eine Untersuchung, persönliche Beratung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Therapeuten. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte zu Lipödem und zur mitochondrialen Medizin können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Insbesondere werden hier keine Ferndiagnosen oder individuelle Therapievorschläge erstellt. Bitte vereinbaren Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Therapeuten!

Die verfügbaren Informationen auf dieser Website sind dazu bestimmt, die existierende Arzt-Patienten-Beziehung zu unterstützen aber keinesfalls sie zu ersetzen!

Abschließender Hinweis: Sollten Sie hier Fehler trotz der sorgfältigen Recherchen erkennen, freuen wir uns über eine Nachricht an info@lipolymphoedem.de. Danke.

Weiterführende Beiträge:

Selbsttest zu Lipödem: habe ich ein Lipödem? oder eine Adipositas?

Ursachen des Lipödems: eine mitochondriale Erbkrankheit oder nur genetische Disposition?!

Psychische Ursachen von Ödemen?

Anamnese, d.h. Krankengeschichte des Lipödem

Lipödem und Folgeerkrankungen: Arthrose

Lipödem – Leaky Gut – PCO-Syndrom – Insulinresistenz – Diabetes

Lipödem Schmerzen: Druckschmerzen – Spannungsschmerzen an Beinen, Armen u.a.m.

Psychische Belastungen beim Lipödem: Lipödem und Depressionen

Lipödem und Epigenetik: Wie wir unser Erbgut steuern können

Stoffwechseltypen und Lipödem


Beiträge zur Ernährung bei Lipödem:
Aktuelle Ernährungsempfehlungen bei Lipödem und wissenschaftlicher Hintergrund

Anti-Entzündliche Ernährung bei Lipödem?

Paleo-Diät (Steinzeiternährung) bei Lipödem?

LOGI-Methode bei Lipödem?

Mitomolekulare Ernährung – die modifizierte LOGI-Methode bei Lipödem?

Lipidema RAD (rare adipose disorder) Diet aus den USA bei Lipödem?

LCHF-basierte Ernährung: Low Carb, High Fat (LCHF) bei Lipödem?

Intermittierendes Fasten und Autophagie (Mitophagie) als innovativer Behandlungsansatz bei Lipödem?

Welche Ernährungspyramide könnte bei Lipödem geeignet sein?

Allergene in den Lebensmitteln


Sport bei Lipödem

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Lipödem und Folgeerkrankungen: Arthrose

Übergewicht lastet auf den Gelenken wie Hüfte oder Knie. Bei manchen Lipödem-Patientinnen entwickelt sich durch Ernährungsfehler, Toxine, steigendes Übergewicht o.a. eine schmerzhafte Arthrose.

Abnehmen ist bekanntermaßen bei der Fettstauungskrankheit Lipödem schwieriger, aber wichtig, um nicht an weiteren Folgeerkrankungen wie Arthrose oder Diabetes zu leiden.

Dieses Portal möchte umfangreiche wissenschaftliche Studien zur „Gerson Therapie bei Lipödem und Arthrose“ anregen, die aus den USA stammende Gerson-Therapie wurde seinerzeit gegen Tuberkulose und später gegen Krebs entwickelt und besteht hauptsächlich aus frisch gepressten BIO-Gemüsesäften (durch Zerkleinerung und dann Pressung gewonnen, nicht zentrifugiert!), gedünstetes BIO-Gemüse und verschiedene BIO-Suppen, BIO-Leinöl und weiteren Entgiftungsmassnahmen.

Liegt bei Lipödem und der Begleiterscheinung Arthrose eine Übersäuerung im Körper der Patientin vor? Dies lässt sich über regelmäßige pH-Messungen im Urin zu verschiedenen Tageszeiten im Wochenprotokoll überprüfen. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Facharzt.

Literaturempfehlungen zur Gerson-Therapie:

Das Große Gerson Buch: Die bewährte Therapie gegen Krebs und andere Krankheiten
Autorin: Charlotte Gerson (Tochter des Erfinders Dr. Max Gerson)
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Die Gerson-Therapie: Chronische Erkrankungen bio-logisch heilen
Autorin: Charlotte Gerson
Erschienen am 1. Februar 2016
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Super Säfte!
Gebundene Ausgabe – 16. Februar 2015
von Erin Quon (Autor), Briana Stockton (Autor)
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Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

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Lipödem Schmerzen: Druckschmerzen – Spannungsschmerzen an Beinen, Armen u.a.m.

Eines der Hauptmerkmale des Lipödems ist der beidseitige Druckschmerz (Druckempfindlichkeit, Spontanschmerzen, angeschwollene Beine) und die Neigung zu Hämatomen (blaue Flecken) bei postpubertären Mädchen und Frauen. Das veränderte Unterhautfettgewebe mit Wasser- und Eiweisseinlagerungen bereitet Schmerzen, ob an den Beinen (Ober- und Unterschenkel), den Armen oder den Knien entlang der Lymphbahnen.

Wie können die Schmerzen möglicherweise reduziert und das Lipödem gelindert werden?

Das Lipödem muss an den Wurzeln behandelt werden, und nicht symptomorientiert.
Allerdings ist jede Frau individuell mit Ihrer Stoffwechselsituation zu betrachten.

1) Multimodale Mitochondrienmedizin:
Die lymphologische Fachliteratur gibt seit Jahrzehnten an, die Ursache des Lipödems sei nicht bekannt und deswegen gäbe es keine kausale Therapie: falsch! Die wirkliche Ursache des Lipödem bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen sei ein Gendefekt in der mitochondrialen DNA (Mitochondriopathie) in den Zellen oder Fettzellen so die Angabe von Komplementärmedizinern, wo genau, ob nur in den Fettzellen in einem oder mehreren der 37 (bis 39) Gene der mtDNA oder in allen Zellen, gilt es wissenschaftlich zu klären, eine umfangreiche Gen-Studie am St. Georg College of London startete im März 2016 (Dauer: 2 Jahre). Hieraus ergeben sich vollkommen neue Therapieoptionen.
Lipödem sei ein Energieverlust IN den Zellen einer Frau, der – so die Experten für die Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) – nicht durch Fettabsaugung geheilt werden kann.

Es sind dringend weitere wissenschaftliche Studien nötig, die diese Zusammenhänge (Lipödem – eine primäre Mitochondriopathie) aufzeigen. Die Fettzellen der Lipödem-Patientinnen (Adipozyten) müssten endlich genau analysiert werden. Empfehlungen von Ärzten, abzunehmen mit Ernährungsumstellung und Sport, reichen bei diesem Gendefekt nicht, wenngleich Verbesserungen durch anti-entzündliche, allergenfreie Ernährung und moderatem Sport bei Lipödem erreicht werden kann.

NEUERSCHEINUNG 2017:
Mitochondrien. Energie. Vitalitaet.: Mit der Kraft der Mitochondrien – zu mehr Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Libido.
Taschenbuch – 26. März 2017
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Autoren: Chris Michalk, Phil Böhm

Abnehmen, Gesundheit, Leistungsfähigkeit – Das Handbuch zu Ihrem Körper: So erreichen Sie Ihr genetisches Maximum
Taschenbuch – 13. Dezember 2014
Philipp Böhm (Herausgeber), Chris Michalk (Autor)
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Stoffwechsel beschleunigen: Wie du deinen Grundumsatz steigerst, Insulin-Resistenz umkehrst, Mitochondrien vermehrst und Deine Hormone regulierst
Taschenbuch – 8. September 2016
von Phil Böhm (Herausgeber), Chris Michalk (Autor)
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Aus rechtlichen Gründen erhalten Sie keine Detailinformationen zu den ca. 100 mitotropen Substanzen zur Verbesserung des Stoffwechsels bei Lipödem-Patientinnen. Bitte lassen Sie sich ärztlich beraten (Experten der besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin oder zu Orthomolekularer Medizin), ggfs. auch über ein Humangenetik-Beratungsgespräch, weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse, bei Erbkrankheiten haben Sie Anspruch auf ein für Sie kostenfreies Erstgespräch bei Humangenetik-Experten.

Lesen Sie hier mehr zum Gendefekt in der mitochondrialen DNA (der mtDNA) bei Lipödem.

 
2) Sport (mit Kompressionsversorgung ausser beim Schwimmen) zur Aktivierung des Lymphflusses

Literaturempfehlungen zum Lymphfluss:
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3) Ernährungsumstellung:
Bitte beachten Sie Ihren Stoffwechseltyp! und lassen sich von Ernährungsmedizinern beraten, ob für Ihre individuelle Stoffwechselsituation die LOGI-Methode (oder modizifierte LOGI-Methode) oder Steinzeit-Ernährung bei Lipödem geeignet ist.

Bitte lesen Sie weiteres zu den wissenschaftlich untersuchten Ernährungsmethoden (nach Dr. Kuklinski bei einer Mitochondriopathie: Logi-Methode und Paleo-Diät mit hochwertigem Eiweiss und wenig Kohlenhydraten bei Mitochondriendysfunktion): trotz Eiweisseinlagerungen muss gutes Eiweiss gegessen werden, und trotz Wassereinlagerungen ist bei einer Ödemerkrankung auf eine ausreichende Trinkmenge (ca. 30 ml/kg Körpergewicht) zu achten! Dies liegt an der Verstoffwechselung der Nahrung. Mitochondrien brauchen Fett, zuviele Kohlenhydrate führen aber zu Laktatbildung und schädigen die eh schon zum Teil defekten Mitochondrien bei Lipödem.

Literaturempfehlungen zur Logi-Methode:
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Literaturempfehlungen zur (Alt-)Steinzeiternährung/Paleo-Diät:

4) Manuelle Lymphdrainagen (MLD, MD), Kompressionsbestrumpfung, Bandagierungen, KPE

Diese gängigen Behandlungsmethoden bei einer lymphologischen Erkrankung können einer Lipödem-Patientin möglicherweise auch helfen, den Druckschmerz zu reduzieren.


Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

Literaturempfehlungen zur Mitochondrientherapie:

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Lipödem und Epigenetik: Wie wir unser Erbgut steuern können

Bei einer mitochondrialen Erbkankheit wie dem Lipödem ist das Thema EPIGENETIK sehr interessant,
Lipödem ist nicht einfach nur Schicksal, durch Veränderungen in der Lebensführung und der Ernährungsgewohnheiten lässt sich diese Krankheit, die fast nur Frauen betrifft, wohl möglich auf genetischer Ebene beeinflussen. Auch hierzu fehlen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen, aber immerhin wird am St. Georg College in London seit März 2016 eine Genstudie zu Lipödem durchgeführt (Dauer: 2 Jahre bis Februar 2018).

Literaturempfehlungen zum Thema Epigenetik:

NEUERSCHEINUNG:
zum Thema Epigenetik und Frauengesundheit
„10 Jahre jünger“ So steuern Sie Ihre Gene und senken Ihr biologisches Alter
Autorin: Sara Gottfried
Taschenbuch – 1. April 2017
VAK Verlag
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Der zweite Code: EPIGENETIK oder Wie wir unser Erbgut steuern können
Taschenbuch – 1. Juni 2014
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Super-Gene: Die neuesten Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft für ein langes gesundes Leben
Gebundene Ausgabe – 6. April 2016
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Der Gen-Code – Das Geheimnis der Epigenetik – Wie wir mit Ernährung und Bewegung unsere Gene postiv beeinflussen können. Der Schlüssel zu mehr Lebensfreude; Fitness und optimalem Fatburning.
Autor: Ulrich Strunz
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Genetik und Epigenetik: Der Schlüssel zu unserer Gesundheit
Broschiert – 1. Oktober 2015
Autorin: Dr. Eva Schäufele
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Aktuelle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) zu Lipödem in der Version 10.2015: Revision nötig?

Update vom 31. Mai 2016:

Als Freie Publizistin habe ich erneut schriftlich eine Revision der Leitlinie Lipödem beim Gremium der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) gefordert, da Lipödem eine Mitochondriopathie (Erbkrankheit) sei so die Angabe von Komplementärmedizinern und demnach nicht mit Fettabsaugung geheilt werden könnte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF Frau Prof. Dr. Wanka) wurde mit informiert.

An der St. George’s University of London (Pia Ostergaard (PhD), Project: „Genetic Analysis of Lipoedema“) wird derzeit eine wissenschaftliche Untersuchung von LIPÖDEM durchgeführt, um die genetischen Ursachen zu identifizieren.
Komplementärmediziner, die sich mit der Besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) beschäftigen, geben an, dass bei Lipödem ein Energieverlust IN den Zellen (oder Fettzellen) vorliegt, Lipödem also eine vererbte Mitochondriopathie sei.

Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien, nämlich die Multimodale Mitochondrientherapie statt Fettabsaugungen (Liposuktionen)!
Es bedarf weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientinnen-Zahl, um die kausalen Behandlungsmethoden für diese Volkskrankheit bei Frauen endlich zu finden.

Ich zitiere die Leitlinien-Kommission: „Die Liposuktion wird als eine mögliche Therapieoption aufgeführt und keinesfalls als Methode der Wahl. Es gibt Patientinnen, die von der Therapiemaßnahme profitieren, andere nicht. Die Indikation ist individuell zu stellen.“

Jetzt sollte untersucht werden, welche der 37 (bis 39) Gene der mtDNA bei Lipödem durch Mutationen konkret betroffen sind, ich habe Anfragen in den USA und bei einem Münchener Institut für Humangenetik gestellt, um endlich die wirkliche Ursache dieser weit verbreiteten und schweren Erbkrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen wissenschaftlich zu untersuchen mit all ihren Details – ist nur ein Gen in der mtDNA betroffen oder mehrere? liegt die Mitochondrienstörung in allen Zellen vor oder nur in den Fettzellen der Lipödem-Betroffenen? dies muss mit einer großen Patientinnenzahl wissenschaftlich analysiert werden.

Aktuelle Literaturempfehlung zur Regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Arbeitshypothese von Mrs Lipedema (leider derzeit nur in englisch verfügbar):
mtDNA bei Lipödem

Bitte unterstützen Sie meine Öffentlichkeitsarbeit durch eine kleine Spende.


Die Leitlinien zu Lipödem (griechisch: Lipos = Fett / Ödem = Schwellung) werden auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP = Federführende Fachgesellschaft) und des Berufsverbandes der Phlebologen entwickelt und werden über die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) veröffentlicht.

In der Fassung
AWMF-Leitlinien-Register Nr. 037/012 Entwicklungsstufe: 1
Version vom 25.06.2009

wird 3 x Liposuktion (Fettabsaugung) im Text als mögliche Behandlungsmethode bei Lipödem erwähnt:
Die Anzahl der Studienteilnehmer wird allerdings dabei bei 2 Studien nur mit n= 19 und n=75 angegeben, dies ist eine sehr, sehr geringe Zahl Lipödem-Patientinnen bei einer wissenschaftlichen Analyse der Wirksamkeit von Fettabsaugungen!

In der neueren, aktuellen Ausgabe der S 1 Leitlinien für Lipödem, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020
AWMF-Register Nr. 037 – 012
ICD 10 R60.9 Ödem, nicht näher bezeichnet
wird schon 20 x Liposuktion (d.h. Fettabsaugung) im Text als Therapieoption bei Lipödem erwähnt. Dies wirkt wie eine deutliche Empfehlung dieser Therapiemethode der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) für ALLE Lipödem-Patientinnen und nicht nur für die von extremen Fettstauungen Betroffenen (z.B. bei Elefantenbeinen), eine kausale Therapie sei aber ja gar nicht bekannt, wie die DGP in dieser Leitlinie veröffentlicht!

Ich zitiere: „Die Leitlinie hat eine Gültigkeit bis 6/2020. Angesichts des komplizierten Procedere einer Leitlinienerstellung unter Einbeziehung mehrerer Fachgesellschaften und Berufsverbände wird es vorher keine Aktualisierung geben, auch wenn die Entwicklung der Medizin voran zwischenzeitlich voran schreitet. Dieses Problem existiert bei allen Leitlinien. Daher ist immer der Stand der Bearbeitung angegeben. Alles, was danach erscheint und/ oder relevant wird, kann erst in die nächste Leitlinienfassung eingearbeitet werden.“

Aktualisierung in 2017: Diagnose-Schlüssel E88.- Sonstige Stoffwechselstörungen E88.20 ICD-10-GM 2017 E88.20 Lipödem, Stadium I
E88.21 Lipödem, Stadium II
E88.22 Lipödem, Stadium III
Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, www.dimdi.de,
und www.icd-code.de/suche/icd/code/E88.-.html

Bitte lesen Sie die kritischen Fragen zur Fettabsaugungs-OP einer Freien Publizistin, die bis heute von keinem Operateur beantwortet wurden! Warum nicht?

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Es gibt inzwischen viele Ärzte mit der besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation), die angeben, dass

Lipödem eine mitochondriale Erkrankung bei genetischer Disposition

sei, und NICHT mit Liposuktion geheilt werden könne. Es läge ein massiver Energiemangel in jeder Körperzelle vor, eine sog. Mitochondriopathie. Hierzu fehlen leider immer noch umfangreiche Studien, aber wer wird diese jemals veranlassen?

Bei einer Fettabsaugung werden aber ALLE Zellen, auch gesunde, nur im eingegrenzten betroffenen Bereich abgesaugt, die OP erzeugt Nitrostress aufgrund der Narkose, die massive Stoffwechselstörung bei dieser Fettstauungs-Erbkrankheit wird dadurch also verstärkt und nicht verbessert oder? bei Lipödem – so die Experten der Komplementärmedizin, geht es aber um defekte Mitochondrien (die Kraftwerke der Zellen) (Gesamtzahl der Mitochondrien grob geschätzt mehr als ca. > 45 Billiarden im Körper einer Lipödem-Patientin), d.h. betroffen sind manche Zellorganellen IN fast allen Zellen und zwar im gesamten Körper! und nicht nur im abgesaugten Areal!
Dies lässt sich jederzeit über eine sogenannte ATP-Messung (Adenosintrisphophat) IN den Zellen belegen.

Sollte die Liposuktion nur schweren Fällen von Lipödem vorbehalten sein, wie es manche Fachärzte aus Venenzentren in Veröffentlichungen fordern? Als Laie kann man sich gut vorstellen, dass bei extremen Fettstauungen eine OP vielleicht die letzte Möglichkeit sein könnte, um diesen leidenden Frauen zu helfen. Aber mit wenig Übergewicht Betroffenen empfehle ich die Fachliteratur zur Mitochondrienmedizin VOR einer OP-Entscheidung aufmerksam zu lesen und sich dann eine Zweitmeinung vom Arzt für Komplementärmedizin einzuholen.

Am 10. Januar 2016 habe ich als Freie Publizistin die DGP, d.h. Deutsche Gesellschaft für Phlebologie per E-Mail gebeten, eine Revision der aktuellen Leitlinie zu Lipödem noch Anfang 2016 durchzuführen und gefordert objektive, von wirtschaftlichen Interessen unabhängige medizinische Leitlinien für Lipödem zu entwickeln und vor allem auf eine wirklich große valide Datenlage bei Liposuktionen von Lipödem-Patientinnen zu achten, bevor Liposuktion – trotz geringer Datenlage (!) – so massiv ALLEN betroffenen Frauen in der S 1 Leitlinie für Lipödem, Stand: 31.10.2015, gültig bis 30.06.2020 AWMF-Register Nr. 037 – 012 empfohlen wird.

Zitat S. 16 aus der S1-Leitlinie vom Oktober 2015: „Die Datenlage der Literatur ist dabei geprägt von nur wenigen kleinen randomisiert kontrollierten Studien, einigen Fallserien und umfangreichem Expertenwissen.“

Konkret heisst dies: es gibt nur wenige Studien mit einer viel zu geringen Zahl Lipödem-Patientinnen, die zuverlässig Liposuktion als geeignete Therapieoption belegen und die nächste Überarbeitung der Leitlinien ist aber erst in 4 Jahren geplant: 06/2020.

Die Erstellung der Leitlinie erfolgte unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie e.V. (DGP).
Weitere beteiligte Fachgesellschaften sind gemäß www.awmf.org:

  • Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL)
  • Berufsverband der Lymphologen (BVL)
  • Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL)
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
  • Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin – Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
  • Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)

Somit sind mindestens zwei Gesellschaften beteiligt, die sich mit Gefäßchirurgie beschäftigen, warum aber keine Experten der MITOCHONDRIENMEDIZIN, einem innovativen Zweig der Komplementärmedizin?

Als Freie Publizistin, die 5 Jahre Recherchen zu Lipödem und mitochondrialen Dysfunktionen betrieben hat, fordere ich hiermit öffentlich die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e.V. (DGP) zu einer umgehenden Revision der Lipödem-Leitlinien auf:
es liegt in Ihrer Aufgabe, wissenschaftliche Studien mit einer großen Patientinnenzahl (und nicht nur weniger als 100!) durchführen zu lassen, bei denen bei jeder Patientin der ATP-Wert (Adenosintriphosphat) bei Lipödem gemessen wird, sowie der CrP-Wert (hoher CrP-Wert als Marker für den Entzündungsstoffwechsel).

Ferner sollte endlich die Wirksamkeit der individuell auf die Patientin abgestimmten Mitochondrienmedizin mit umfangreicher Labordiagnostik und ständiger Verlaufskontrolle bei Lipödem durch Experten streng wissenschaftlich mit einer großen Patientinnenzahl untersucht werden!

Ihre
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin aus München

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Ursachen des Lipödems: eine mitochondriale Erbkrankheit oder nur genetische Disposition?!

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

In hunderten Fachbüchern zur Lymphologie steht zu Lipödem, dass die Ursache unbekannt sei und es deswegen keine kausale Therapie gäbe. An der St. George’s University of London (Pia Ostergaard (PhD), Project: „Genetic Analysis of Lipoedema“) wird derzeit eine wissenschaftliche Untersuchung von LIPÖDEM durchgeführt, um die genetischen Ursachen zu identifizieren.
Komplementärmediziner, die sich mit der Besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) beschäftigen, geben an, dass bei Lipödem ein Energieverlust IN den Zellen (oder Fettzellen) vorliegt, Lipödem also eine vererbte Mitochondriopathie sei.

Hieraus ergeben sich natürlich ganz neue Therapien, nämlich die Multimodale Mitochondrientherapie statt Fettabsaugungen (Liposuktionen)!
Es bedarf weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientinnen-Zahl, um die kausalen Behandlungsmethoden für diese Volkskrankheit bei Frauen endlich zu finden.

Weitere Quellen und wissenschaftliche Referenzen finden Sie hier.

Laut https://de.wikibooks.org/wiki/Klinische_Humangenetik:_Mitochondriopathien „können in einer Zelle gesunde und kranke Mitochondrien nebeneinander existieren (Heteroplasmie) oder alle Mitochondrien tragen die gleiche Mutation (Homoplasie)“.

Mutationen der mitochondrialen DNA, der mtDNA, haben folgende Besonderheit: eine maternale Vererbung, also von der Urgroßmutter über die Großmutter, die Mutter zur Tochter usw., aber nicht jede Tochter erkrankt an Lipödem.

Jetzt sollte noch wissenschaftlich untersucht werden, welche der 37 (bis 39) Gene der mtDNA bei Lipödem durch Mutationen betroffen sind, ich habe Anfragen in den USA und bei deutschen Instituten für Humangenetik gestellt, um endlich die genaue Ursache, sprich das oder die defekten Gene, dieser weit verbreiteten und schweren Erbkrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen zu finden.

Seit März 2012 weiss ich als Freie Publizistin und Entwicklerin einer Ärzte/Therapeuten- und Heilpraktiker-Datenbank zur Mitochondrienmedizin www.mitochondriopathien.de/experten, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie ist, eine Erkrankung der Zellorganellen und kenne im Detail die multimodale Mitochondrientherapie mit mitotropen Substanzen (die ich aus rechtlichen Gründen leider nicht veröffentlichen darf, bitte wenden Sie sich an einen Experten für die Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (m/w) (keine Ärztekammer-Qualifikation).

Aktuelle Literaturempfehlung zur regenerativen Mitochondrienmedizin:

Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?: Mehr Energie und Gesundheit dank neuer Erkenntnisse aus der Mitochondrien-Medizin
Broschiert – 18. April 2016 (Neuerscheinung!)
Autoren: Dr. med. Klaus Erpenbach, Heike Schröder, Dr. Bodo Kuklinski
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Ehre, wem Ehre gebührt:
Schon 2010 hat Dr. med. Gahlen auf seiner Praxishomepage veröffentlicht, dass Lipödem eine sog. Mitochondriopathie sei und seiner Meinung nach nicht mit Fettabsaugung geheilt werden könne! Er empfiehlt andere innovative Behandlungsansätze, deren Wirksamkeit bei Lipödem mit einer großen Patientinnen-Zahl wissenschaftlich untersucht werden müssten, wie

Weitere umfangreiche wissenschaftliche Quellen und Referenzen zum Ansatz „Lipödem ist eine vererbte primäre Mitochondriopathie“ finden Sie hier.

Die Ursachen der symmetrischen (beidseitigen) nicht seltenen Unterhautfettgewebsvermehrungen mit Lymphgefäß-Insuffizienz bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen sind also inzwischen bekannt und müssen dringend weiter im Detail streng wissenschaftlich erforscht werden, so meine Forderung als Publizistin:

  • Lipödem ist genetisch bedingt, entsteht also aufgrund einer erblichen Veranlagung:
    Lipödem gilt als autosomal-dominant vererbt, von der Ur-Großmutter zur Großmutter, zur Mutter, zur Tochter, aber nicht jede Tochter ist betroffen und nicht bei jeder Frau mit Disproportion im Körperbau bricht die Lipödem-Erkrankung im Laufe des Lebens aus,
    die Ausprägung der Erkrankung ist sicherlich vom Lebensstil (Ernährung und Bewegung) abhängig,
    ob der Fehler im Erbgut
    zu sein scheint, also ob in der DNA in Chromosomen oder gar in der mtDNA, also der mitochondrialen DNA, der eigenen DNA der winzig kleinen Zellorganellen, der Mitochondrien oder in Mutationen davon, muss mit einer großen Patientinnenzahl noch erfoscht werden, die Kraftwerke unserer Zellen haben  37 Gene (bis 39), eine Mitochondriopathie wird durch Mutationen in diesen ausgelöst.

    Arbeitshypothese der Portalbetreiberin nach über 6 Jahren Recherchen:
    Ist die wirkliche Ursache von Lipödem also eine mtDNA-Mutation?

    Intakte und defekte Zellorganellen vermehren sich laufend durch Teilung: Wenn die defekten Mitochondrien gezielt ausgeschaltet werden könnten, erhöht sich automatisch der Anteil der gesunden Mitochondrien. Leider vermehren sich defekte Mitochondrien schneller als gesunde!
    Liegt eine Störung/Schwäche in der Membran der winzigen Mitochondrien in unseren Zellen beim sog. Entkopplerprotein UCP1 (Thermogenin) bei Lipödem vor? Durch die Aktivität des Entkopplerproteins wird Fett in Energie umgesetzt und nicht im Körper als Fettdepot angelegt (Quelle: www.medizin-welt.info), bei Lipödem liegt Hyperplasie vor, eine Vermehrung der Fettzellen vor allem in der Anzahl als auch Größe. Dies sollte wissenschaftlich untersucht werden.

    Hier eine wissenschaftliche Quelle zum Gendefekt (deutsch Lipödem: englisch lipedema, auch lipoedema):
    Gene NSD1: Lipedema or lipoedema is a chronic disorder of adipose tissue: An important gene associated with Lipedema is NSD1 (nuclear receptor binding SET domain protein)
    (siehe Wikipedia zu Autosomal)
    2. Quelle: orphanet: Das Portal für seltene Krankheiten
    Lipödem ORPHA77243: seltene, genetisch bedingte Hautkrankheit,
    subkutane, genetisch bedingte Gewebekrankheit,
    (Anmerkung der Redaktion: Gemäß EU-Definition gilt eine Krankheit dann als selten, wenn weniger als 5 von 10.000 Menschen davon betroffen sind: bei einer grob geschätzten Patientinnenzahl von weit über 500.000 allein in Deutschland betroffener Lipödem-Patientinnen kann man eigentlich nicht mehr von einer seltenen Erkrankung sprechen!)

  • Lipödem könnte hormonell bedingt sein?
  • eine Mikroangiopathie (Störung der feinsten Blutkapillaren)?
  • Liegt bei Lipödem ein Leaky Gut Syndrom, der löchrige Darm vor? Und Lebensmittelallergien? Hierzu fehlen u.W. umfangreiche wissenschaftliche Studien mit einer großen PatienInnen-Zahl!
  • Möglich wäre aber auch, dass bei einer Lipödem-Patientin bei erblicher Veranlagung jahrelanger Nitrostress (nitrosativer Stress) nach z.B. HWS-Schleudertrauma, Infektionen oder durch viele weitere Faktoren vorliegt, ist ein Lipödem eine sog. Mitochondriopathie? hier sind sich Schulmediziner und Ärzte, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) Ihren PatientInnen anbieten, uneinig!

Die Anzahl der Fettzellen an den Beinen und Armen bei Lipödem-Patientinnen scheint veranlagebedingt vermehrt, also höher als normal (Stichwort: Östrogene, den weiblichen Sexualhormonen wird bei der Entstehung eines Lipödem eine entscheidende Bedeutung beigemessen).

Ggfs. kann Übergewicht auch ein Lipödem auslösen!

Lipödem ist eine Erkrankung mit genetischer Disposition, die auch sportliche, schlanke Frauen entwickeln können!

In der S1-Leitlinie Lipödem der DGP (Deutsche Gesellschaft für Phlebologie) von 2009 (AWMF Registernummer 037-012 ICD 10 R60.9 Ödem, nicht näher bezeichnet) steht noch: „Da die eigentliche Ursache des Lipödems unbekannt ist, gibt es keine eigentliche kausale Behandlung.“ In der aktuellen Fassung der Leitlinie zu Lipödem der DGP vom Stand 10.2015 steht:
4. Die Ätiologie (d.h. Ursache) ist weiterhin unbekannt.
8. „Eine kausale Therapie ist nicht bekannt.“ Zitate aus der S1-Leitlinie 037/012: Lipödem, publiziert bei http://www.awmf.org

Eine Erkrankung muss u.E. an den Wurzeln und nicht wie bei der Fettabsaugung oberflächlich behandelt werden, nach Ansicht der Ärzte mit Zusatzausbildung in der besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondrienmedizin (keine Ärztekammer-Qualifikation) sind dies bei Lipödem die grobgeschätzt ca. 45 bis 60 Billiarden Zellorganellen, die 45.000.000.000.000.000 bis 60.000.000.000.000.000 Mitochondrien!, die Kraftwerke der Zellen! Geschädigte und in ihrem Stoffwechsel beeinträchtigte Mitochondrien gelten als Ursache einer Vielzahl von Zivilsationskrankheiten, siehe auch www.mitochondriopathien.de (Informationsportal für Laien zu mitochondrialen Dysfunktionen).

Aktualisierung dieses Beitrags im März 2016: U.a. forscht Dr. Ostergaard et. al. vom St George’s, University of London (Research institute: Institute of Cardiovascular and Cell Sciences) an den Ursachen des Lipödems bei Frauen: „Pilot study into the genetics of Lipoedema from the Lipedema Foundation“

Neueste Erkenntnisse zeigen, dass Lipödem eine Mitochondriopathie sei, bei dem die defekten Zellkraftwerke (= Mitochondrien) der Fettzellen (= Adipozyten) mit verringerter ATP-Bildung in großem Maße vorliegen (Hyperplasie), und sich auch noch schneller vermehren als die intakten Zellen! (Quellen: Dr. med. Gahlen, Facharzt für Allgemeinmedizin, Edubily Forum und Laboranalysen von Lipödem-Patientinnen)

Können Behandlungserfolge bei Lipödem deswegen mit Autophagie-Prozessen (Autophagozytose) erreicht werden? also Methoden, defekte Mitochondrien zu entfernen? gemeint ist dabei nicht der Zelltod, sondern die Reinigung der Zelle von überflüssigen oder schädlichen Mitochondrien und Proteinen innerhalb der Zellen, wie z.B. beim IF = intermittierendem Fasten oder IHHT® = Intermittierendem Hypoxie – Hyperoxie-Training durch Reiz des verringerten Sauerstoffpartialdrucks beim passiven, nicht aktiven (!) Höhentraining / Atmen von Höhenluft im Wechsel von sauerstoffreicher Luft?
Es sollten m.E. Studien zur Wirksamkeit von IHHT® Höhenluft-Training bei Lipödem-Betroffenen im Hinblick auf die Fragestellung, dass Lipödem eine Mitochondriopathie ist, durchgeführt werden.
Bei aktivem Höhentraining in einer Höhenkammer würde die Lipödem-Patientin im anaeroben Bereich bei hoher Pulsrate aufgrund der zu geringen Sauerstoffzufuhr trainieren, was für den eh schon reduzierten Stoffwechsel ungünstig ist. Beim passiven Höhentraining hingegen wird der Stoffwechsel unter ärztlicher Aufsicht angeregt und defekte Mitochondrien können entsorgt werden, ein Höhentauglichkeitstest am Facharzt ist Voraussetzung.

Bitte informieren Sie sich zur Ernährung bei Lipödem durch LOGI-Methode, modifizierte LOGO-Methode und Paleo-Diät sowie Intermittierendem Fasten (ein niedriger Insulinspiegel ist wichtig für die Autophagie-Prozesse IN den Zellen!).

Quellen zur erblichen Veranlagung des Lipödems (engl.: Lipedema):
1. MalaCards Human Disease Database: Lipedema malady –
Global: Rare diseases,
Anatomical: Cardiovascular diseases, Skin diseases categories
ICD10: Endocrine, nutritional and metabolic diseases
Obesity and other hyperalimentation
Localized adiposity
Orphanet: 48
Rare circulatory system diseases – Rare skin diseases

2. National Center for Advancing Translational Sciences ORDR
Office of Rare Diseases Research Genetic and Rare Diseases Information Center (GARD): * Not a rare disease: affecting up to 11% of women

3. orphanet/INSERM (Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale), das Referenz-Portal für Informationen über seltene Krankheiten und Orphan Drugs:
Orphanet-Klassifikation der genetisch bedingten Krankheiten
http://www.orpha.net/consor/cgi-bin/Disease_Classif.php?lng=DE&data_id=156&PatId=11100&search=Disease_Classif_Simple&new=1
Krankheit, genetisch bedingte ORPHA98053
Hautkrankheit, seltene, genetisch bedingte ORPHA68346
Gewebekrankheit, subkutane, genetisch bedingte ORPHA183484
Lipödem ORPHA77243

4. Kind, AH, Gordon, KD, Sharpe, P., Brice, G., Ostergaard, P., Jeffery, S., Mortimer, PS Lipödem: eine vererbte Erkrankung Am. J. Med. Genet. 152A: 970-976, 2010. [PubMed: 20358611, US National Library of Medicine National Institutes of Health]

5. C17.300.451 (Skin and Connective Tissue Diseases) Lipedema
National Library of Medicine

6. Johns Hopkins University OMIM: Lipedema

Literaturempfehlungen:

Wir möchten Ihnen folgenden praktischen Patientenratgeber ans Herz legen, gerade wenn Sie sich mit dem Gedanken einer kostenintensiven Fettabsaugung tragen:

Chronisch gesund (Prinzipien einer Gesundheitspraxis)
Die Prävention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer
[Gebundene Ausgabe]
HP Ralf Meyer (Autor)
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Ist die Cellsymbiosis-Therapie® eine geeignete Behandlungsmethode bei LIPÖDEM? Hierzu fehlen leider noch immer umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die durch dieses Informationsportal für Laien zu einer weitgehend unbekannten Volkskrankheit bei Mädchen ab der Pubertät und Frauen angeregt werden sollen.

Mitochondrientherapie

Buchcover/Anzeige: Mitochondrientherapie

Wir empfehlen auch folgendes aktuelles Fachbuch zur Regenerativen Mitochondrien-Medizin bei Stoffwechselproblemen vom führenden Experten zum Thema Mitrochondrienmedizin: Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski (Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin) et.al., erschienen am 15. April 2014
Mitochondrientherapie – die Alternative; Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen! (Praktische Hinweise für eine bessere Gesundheit)
bitte lassen Sie sich fachärztlich behandeln, z.B. von einem Facharzt mit Zusatzausbildung in Mitochondrienmedizin/Cellsymbiosistherapie bzw. orthomolekularer Medizin und Kenntnissen von Lymphgefäßerkrankungen, wir empfehlen ausdrücklich: Keine Selbstmedikation!:
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Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

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Psychische Ursachen von Ödemen?

Einen interessanten Beitrag zu den möglichen Ursachen für Ödeme (Wassereinlagerungen) finden Sie hier von Gerhard Miller, einem Experten für Psychosomatik:

Ödeme können demnach folgende psychischen Ursachen haben:

  • Perfektionismus (übertriebene Gewissenhaftigkeit)
  • Angst Gefühle zu leben: Lieb Kind sein statt Aggressionen auszuleben
  • Furcht vor Sexualität
  • Furcht vor Armut

Bitte beachten Sie unseren Artikel zu Lipödem – eine Erbkrankheit?!

Literaturempfehlungen (Einzeltitel):

Jede Krankheit hat seine Ursache in unserem Denken und Fühlen.
Heile deinen Körper: Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit und ein ganzheitlicher Weg, sie zu überwinden
1. November 2009
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von Louise Hay

Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung.
Ruediger Dahlke
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Der Körper als Spiegel der Seele
Taschenbuch – 7. September 2009
von Ruediger Dahlke (Autor)

Krankheit als Weg: Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder
Gebundene Ausgabe – 14. Juli 2008
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Psychische Belastungen beim Lipödem: Lipödem und Depressionen

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)

Die von Lipödem betroffenen Mädchen (nach der Pubertät) und Frauen leiden nicht nur unter den körperlichen Schmerzen dieser Fettgewebsverteilungsstörung. Viele sind verständlicherweise traurig über das eigene Spiegelbild. Sie schämen sich, nur mit Bikini oder Badeanzug ins Freibad oder Hallenbad oder an den Badesee zu gehen und tragen weite, lange Kleidung, um die Disproportionen (zu dicke Beine, zu dicker Po u.a.m.) zu verbergen. In der heutigen Zeit ist der soziale Druck, was Äußerlichkeiten betrifft, sehr groß. Viele Lipödem-Patientinnen fühlen sich isoliert und entwickeln psychovegetative Störungen bis hin zu Depressionen und Essstörungen sowie alimentäre Adipositas durch den Diäten-Frust. Depressionen entstehen durch das Gefühl, durch das Fortschreiten der Erkrankung immer hässlicher zu werden oder hässlich zu sein und weil Lipödem-Betroffene sich von der Umgebung unverstanden fühlen, von den Ärzten, von Physiotherapeuten, von ihren Freunden und ihrer Familie. Die richtige Diagnose erhalten die Frauen oft erst nach einem langen Leidensweg und einer Fachärzte-Odyssee.

LIPÖDEM ist eben eine meist unverstandene Volkskrankheit bei Frauen, auch wenn sie inzwischen als Krankheit anerkannt ist: ICD10-Code: R60.9. Lipödem lässt sich leicht und frühzeitig erkennen an der DISPROPORTION des Körperbaus und auch behandeln.

Die psychischen Belastungen, die die körperlichen Veränderungen mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen: viele finden sich zunehmend unattraktiv, da das Missverhältnis zwischen den Extremitäten und dem Oberkörper deutlich zu groß ist. Auch leiden viele Frauen darunter, als übergewichtig eingestuft zu werden – dabei können sie nichts für die vermehrten Fettablagerungen in ihrem Körper. Sie hören Aussagen von Mitmenschen wie „Du isst einfach zuviel!“, was gar nicht den Tatsachen entspricht. Die meisten nicht davon Betroffenen kennen eben diese sport- und diätenresistente Lymphgefäßerkrankung gar nicht und halten einfach jede Dicke für adipös!

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Wichtig ist für Lipödem-Betroffene die Eigen­motivation, Verhaltensregeln bezüglich Er­nährung und Sport zum Fettabbau dauerhaft einzuhalten.

Was den betroffenen Frauen wirklich hilft, ist Verständnis der Umwelt für diese erblich bedingte Erkrankung, die möglicherweise durch Hormonveränderungen ausgelöst wird, moralische Unterstützung und Motivation durch andere, die Ernährung dauerhaft umzustellen und weiter den geeigneten Sport zu machen sowie neue umfangreiche wissenschaftliche Studien der Universitäten, Kliniken, Fachärzte und Forschungsinstitute mit einer großen Patientinnenzahl zu den neuartigen Behandlungsmethoden, die an den wirklichen Ursachen dieser chronischen Erkrankung ansetzen, nämlich den Stoffwechselfehlleistungen in den Mitochondrien, und somit der Mitochondrienmedizin und Cellsymbiosistherapie als möglichen innovativen Therapieansatz.

Die Aufgabe dieses Informationsportals für Laien ist Öffentlichkeitsarbeit, bitte unterstützen Sie mit einem kleinen Beitrag meine PR-Arbeit.

Eine Psychotherapie bei geschulten Therapeuten, die sich mit diesem weit verbreiteten Krankheitsbild unter Frauen wirklich auseinandergesetzt haben, kann auch für Lipödem-Patientinnen hilfreich sein. Hierzu müssen erst Fachärzte für Psychosomatik, Psychologen und Psychiater weitergebildet werden.

Einen Patientenratgeber möchte ich Ihnen ans Herz legen: die nachfolgende Buchempfehlung zur Cellsymbiosis®-Therapie, eine Mitochondrientherapie, stellt ALLE Behandlungsmodule der Cellsymbiosis®-Therapie für eine Lipödem-Patientin verständlich dar, bitte informieren Sie sich und lassen sich dann fachärztlich untersuchen, beraten und behandeln:

Chronisch gesund (Prinzipien einer Gesundheitspraxis)
Die Prävention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer
[Gebundene Ausgabe, 424 Seiten mit 337 Abbildungen]
HP Ralf Meyer (Autor)
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Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

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Krankheitshäufigkeit von Lipödem

Lipödem bei Frauen

„Mrs. Lipedema“ (links)


Die Krankheitshäufigkeit, man sagt auch Prävalenz von Lipödem in Deutschland wird sehr unterschiedlich beurteilt, Lipödem (wiss. Panniculopathia oedematicosclerotica) ist auf jeden Fall KEINE seltene Erkrankung!, sondern eine ernste chronische und meist progrediente, d.h. fortschreitende behandlungsbedürftige Erkrankung, man kann von ca. 8 % (Quelle: Gesundheits-Lexikon) bei erwachsenen Frauen in Deutschland ausgehen. Betroffen sind fast ausschließlich Mädchen ab der Pubertät und Frauen, sehr selten Männer.

Unseres Wissens fehlen umfangreiche Analysen, wieviele Frauen von der chronischen Erkrankung des Unterhautfettgewebes wirklich betroffen sind. Grobe Schätzungen liegen bei ca. 500.000 wenn nicht 1 bis 3 Millionen Patientinnen allein in Deutschland. Die Dunkelziffer der Patientinnen mit Lipödemen (und Lymphödemen) ist sehr hoch!

Das amerikanische Portal „The Lipedema Project: The disease they call FAT“ gibt eine Zahl von ca. 17 Millionen amerikanischen Frauen mit Lipödem an, also keine seltene Erkrankung (trotz der m.E. falschen Angaben in der Orphanet-Datenbank der „Rare diseases“ wo Lipödem unter der Nr. 77243 zu finden ist).

Laut Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Lipedema (englisch) sind ca. 370 Millionen Frauen weltweit von Lipödem betroffen.

Lipödem kommt in vielen Rassen vor: Kaukasierinnen, Afro-Amerikanerinnen und bei indischen Frauen aber weniger bei nicht-indischen Asiatischen Rassen (dies scheint an der unterschiedlichen weltweiten Verteilung des Gendefekts zu liegen).

Diese englische Forderung „It’s time we stop blaming ourselves and raise awarenes“ kann ich als Freie Publizistin nach über 5 Jahren Recherchen nur zustimmen: „Es ist Zeit, aufzuhören, sich als Lipödem-Patientin permanent zu schämen, sondern es wird Zeit Aufmerksamkeit für dieses schwere und weit verbreitete lymphologische Krankheitsbild öffentlich zu erzeugen“, dies ist auch Aufgabe dieses Portals! Natürlich hat eine informierte Lipödem-Patientin es selbst in der Hand, das Ausmaß der Erkrankung durch gute Ernährung, moderaten Sport und die richtige ärztliche Betreuung zu beeinflußen, viel (falsches) Essen (auch Frustessen aufgrund der schlimmen, niederschmetternden Diagnose) führt zu mehr Übergewicht!

Es ist fraglich, wie die Gesamtstatistiken der betroffenen Frauen entstehen können, wenn viele Lipödem-Patientinnen erst in einem späten Krankheitsstadium überhaupt die Diagnose LIPÖDEM erhalten, manche Patientinnen werden erst nach mehreren Jahren und einer langen Ärzteodyssee richtig diagnostiziert. Deswegen empfehle ich den einfachen Selbsttest zu Lipödem und das umgehende Aufsuchen eines Facharztes.

Auch wäre es sinnvoll, die eigene Körperzusammensetzung mit einer Körperanalyse-Waage zu messen, und so den Körperfettanteil zu bestimmen.

Das Lipödem wirkt sich von Frau zu Frau unterschiedlich aus. Unterscheiden muss man Lipödem (auffällige Disproportion des Körpers!) von der Adipositas. Die Lipödem-Erkrankung zeigt sich nämlich besonders oft in Form von symetrisch unproportioniert dicken Beinen und Gesäss bei häufig gleichzeitig schlankem Rumpf, es liegt eine vererbte dysproportonierte Vermehrung des Unterhautfettgewebes vor. Das Lipödem ist klinisch meistens leicht abgrenzbar vom Lymphödem, da die Füsse nicht mit betroffen und sichtbar schlank ohne Schwellungen und ohne Fettablagerungen sind. Eine Lipödem-Patientin hat oft eine schlanke Taille, aber (zu) dicke Oberschenkel mit Fettpolstern im Bereich der Oberschenkelinnenseiten, die sogenannten Reiterhosen sind schmerzhaft und die Betroffene neigt zu blauen Flecken (Blutergüsse). Bei Vielen haben auch die Arme unproportionale Fettablagerungen, ggfs. auch sog. Stiernacken mit Fettstauung.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zu den Ursachen des Lipödems und zum innovativen Behandlungsansatz Cellsymbiosis-Therapie® – zu dem allerdings umfangreiche wissenschaftliche klinische Studien dringend notwendig sind und hiermit erstmalig öffentlich angeregt werden.

Meine kritischen Fragen zur Fettabsaugung bei Lipödem wurden übrigens bisher von keinem Schönheitschirurgen und Lipödem-Operateur beantwortet.

Herzlichst
Ihre

Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin
info@lipolymphoedem.de (Patientenanfragen können leider nicht beantwortet werden, bitte wenden Sie sich immer an einen Facharzt ggfs. mit Kenntnissen der Mitochondrienmedizin oder eine Lymphklinik)

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